So, erstmal reichts mit Bangkok. Heute soll unser Trip in den Norden beginnen. Gestern Abend haben wir uns dazu schon am Bahnhof über die Zugverbindung informiert. Um 10:50 geht der Zug. Also schnappen wir uns nach dem ausgiebigen Frühstück ein Taxi und düsen los. Am Bahnhof gehn wir nochmal zum Infostand und werden knallhart auf den Boden der Tatsachen zurück geholt: die Regenzeit schlägt dieses Jahr voll zu, die nördlichen Regionen stehen unter Wasser. Unser heutiges Tagesziel wäre zwar erreichbar, aber die Hälfte der Tempel (sie liegen auf einer Insel) ist überflutet. Und wer weiß, wie es morgen dann aussieht... Tja, und nun?!?
Gestern hatte uns ja ein Franzose erzählt, dass es im Süden auch ständig regnet, schlimmer als in Bangkok. Super, der Norden überflutet, der Süden verregnet. Die Laune sinkt ins Bodenlose.
Immer noch am Bahnhof blättern wir verzweifelt schon Reiseführer von Indonesien, Loas, Kambodscha und allem was sonst noch in der Nähe liegt durch. Da wir aber nicht wissen was wir überhaupt für Flüge zur Auswahl haben entscheiden wir uns erstmal zum Flughafen zu fahren. Also wieder ins Taxi und ab auf den Highway. Unterwegs fängt es dann auch wieder zu regnen an. Also so richtig. Sichtweite nicht mehr als 50 Meter. Der Taxifahrer geht dann zum Glück auch vom Gas und wir kommen heil am Airport an. Nachdem wir die Flugtafel studiert haben sehen wir ein, dass es gar nich so einfach wie gedacht is das Land in eine von uns gewünschte Richtung zu verlassen. Also doch der Süden Thailands... Nach dem Preisvergleich der Airlines sitzen wir dann wenig später im Flieger nach Krabi.
Nicht mal eine Stunde später landen wir. Es ist zwar auch hier bewölkt, aber auf jeden Fall besser als im Norden. Wieder gehts mit dem Taxi weiter. Zu einem im Lonely Planet aufgeführten Hostel. Ist zwar lange nicht so komfortabel wie im Hotel in Bangkok, aber Preis-Leistung stimmt.
Nach einer kurzen Erfrischung (es ist schon wieder drückend schwül) tigern wir erstmal in die „City“, also die Hafenpromenade und die Hauptstrasse. Am Wasser angekommen geschieht das Unfassbare: die Sonne kommt raus! Kurz in den Arm gezwickt, nein kein Traum. Na da steigt die Motivation doch gleich wieder.
Nach einem kurzen Spaziergang setzen wir uns in eine sehr gemütliche kleine Bar und bestellen unser Abendessen. Danach wälzen wir bei zwei sehr guten Fruchtshakes und einem ebenfalls guten Tiger-Bier den Reiseführer was man hier in der Gegend denn so unternehmen kann. Nach einiger Zeit steht unser Programm dann: morgen machen wir erstmal eine Jungle-Tour die uns in der Unterkunft angeboten wurde. Übermorgen ziehen wir dann auf eigene Faust los und erforschen einen Nationalpark. Danach, naja, wir werden sehn... ;-)
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