Sonntag, 31. Oktober 2010

16. Tag: Khao Lak

Als wir aufwachen hoeren wir schon das Trommeln auf dem Bungalow-Dach. Es regnet mal wieder. Na toll, dann schauts mit unserem Roller-Plan ja wohl eher schlecht aus. Aber mal abwarten, vielleicht bessert sich die Wetterlage ja bald. Ist hier ja nicht ungewoehnlich. Also suchen wir uns erstmal was zum Fruehstuecken und faulenzen dann noch ein wenig. Inzwischen ists elf geworden und wir muessen raus aus unserem Bungalow. Es regnet immer noch. Mal mehr mal weniger heftig. Fieberhaft ueberlegen wir was wir machen sollen. Es kristallisieren sich zwei moegliche Plaene heraus:
- hier bleiben, den Regen Regen sein lassen und die Gegend erforschen
- in den naechsten Bus springen und Richtung Ostkueste fahren, von dort aus dann nach Ko Samui

Leichter Favorit ist Variante 2. Aber bevor wir uns aufmachen checken wir lieber noch im naechsten Internetcafe die Wetterlage am Ziel. Wir stellen schnell fest, dass es im Moment im kompletten Sueden von Thailand regnet und auch waehrend der naechsten Woche nicht aufhoeren soll. Damit ist Ko Samui wieder aus dem Rennen. Bei Regen auf ner badeinsel festhaengen ist nicht wirklich prickelnd...

Tja, dann suchen wir uns hier wieder eine Bleibe, was auch ohne Probleme hinhaut. Inzwischen hat es auch endlich aufgehoert durchgehend zu regnen. Ab und zu Nieselregen ist OK (ja, inzwischen sind wir damit echt gluecklich).

Zum Zimmer mieten wir dann auch gleich zwei Roller, um die Gegend zu erforschen. Laut Karte gibt es hier einige Wasserfaelle. Also los, ab auf die Piste!

Erstmal gilt es das Gefaehrt aufzutanken. Laut unserer Vermieterin ist die Tanke gleich 500 Meter weiter. Hm, Carina und ich halten beide die Augen offen, aber eine Tankstelle koennen wir beim besten Willen nicht finden. Auf unserer Karte ist zwar schon eine eingezeichnet, aber die ist schon etwas weiter weg. Letztendlich landen wir aber trotzdem bei der, weil unterwegs nix kommt. Thai-Entfernungsangaben...

Also auf zum ersten Wasserfall!
Leider erweiste sich unsere Karte als nicht allzu genau und es laesst sich nur anhand der eingezeichneten Hotels abschaetzen wo wir in etwa sind. Den laut Karte naechsten Wasserfall Pak Weep verpassen wir gleich mal und stehen vor einem Schild zum zweiten, dem Sai Rung. Egal, den wollen wir ja auch sehen. Also ab auf die kleine Nebenstrasse. Gerade noch sehe ich im Vorbeiduesen ein anderes Schild zum Rainbow-Waterfall. Ui, noch einer, sehr gut. Also erstmal dahin. Er ist sehr abgelegen und die Gegend ist total ausgestorben.



Hier ist zwar sowas wie ein Besucherzentrum mit Lokal, aber wir sehen absolut niemanden. Merkwuedig. Wir geniessen ein wenig die Einsamkeit, schiessen ein paar Fotos und dann gehts zurueck, auf zum naechsten Wasserfall. Wir suchen den Sai Rung Wasserfall weiter auf der Nebenstrasse, doch es kommt nichts. Vermutlich heisst Sai Rung Regenbogen und wir warn schon am richtigen Wasserfall. Fragen koennen wir hier auf jeden Fall niemanden.

Naja, sind ja noch genug andere auf der Karte. Auf zum Bor Hin Wasserfall. Nach laengerer Fahrt entdecke ich ein Resort, dass laut Karte auf jeden Fall nach dem Wasserfall liegt. Also drehen wir wieder um. Vielleicht haben wir ja das Hinweisschils uebersehen. Ein Schild finden wir auch auf der Rueckfahrt nicht, aber dafuer eine Seitenstrasse, die als Tsunami Evacuation Route ausgewiesen ist. Dann schau mal halt die an. Wir landen wir auf einer ziemlich kleinen Nebenstrasse, die Palmen haengen teilweise ziemlich tief, so dass ich mich auf dem Roller buecken muss. Am Ende des Wegs stehen wir dann unverhofft vor einem Wasserfall. Schilder gibts wieder keine, aber wir gehen jetzt einfach mal davon aus, dass das unser eigentliches Ziel war. Auch hier keine Menschenseele zu sehen. Aber der Wasserfall ist echt toll!



Wieder zurueck auf der Hauptstrasse greifen wir nochmal den anfangs verpassten Pak Weep an. Wir halten nach Abzweigungen ausschau, aber es ist keine da. Also finden wir auch keinen Weg zum Wasserfall. Naja, egal. Einer ist ja noch auf der Karte, der Chong Fah. An dem sind wir Mittags schon bei der Suche nach der Tankstelle vorbeigekommen. Zu dem habe ich sogar schon ein Schild an der Strasse gesehen, den sollten wir auf jeden Fall finden.

Unterwegs kommen wir noch am Khao Lak Elephant Camp vorbei und steigen in die Bremsen, um uns das mal anzusehen. Uns wird auch gleich die Preisliste fuers Elefantenreiten praesentiert. Also wir etwas unschluessig drein schauen faellt der Preis von allein um 300 Baht. Na gut, da kann man nicht mehr nein sagen. Wenig spaeter sitzen wir in gut 2 - 3 Meter Hoehe samt Reiter auf dem Ruecken von einem Elefantenbullen ohne Zaehne und zuckelen durch den Dschungel. So ein Elefant hat schon eine eher gemuetliche Gangart... Unterwegs bleibt der graue Riese immer wieder stehen und reisst ein paar Buesche aus, die er sich ins Maul stopft. Unsere Runde dauert ne gute Stunde und ist sehr schnell wieder rum. Besonders aufregend wars zwar nicht, aber schon ganz nett.



So, weiter zum Chong Fah. Die Strasse ist anfangs normal asphaltiert, geht dann ueber in aeltere Betonplatten, um schliesslich in einem Kiesweg zu enden. Auf dem muessen wir aber noch gut 3 km zuruecklegen. Kein Problem, dass diese Roller hier gelaendegaengig sind haben wir ja schon in Krabi getestet ;-)
Als wir dann an der Einfahrt zum Wasserfall (dieser hier scheint besser besucht zu sein) vorbeibrausen huepft uns wild gestikulierend ein Thai vor den Roller. Wir duerfen nicht weiterfahren, sondern muessen den letzten Kilometer gehen. Andere Touris, die den Weg grad zurueck kommen sagen uns, dass der Weg schon etwas steiler wird und man sicher 20 Minuten einfach braucht. Da es aber in ungefaehr einer Stunde dunkel wird, wir auch noch ein gutes Stueck zurueck in die Stadt haben und nicht so scharf drauf sind im Dunkeln zu fahren lassen wir es bleiben. Vielleicht morgen vormittag, haben den Roller ja bis halb 12. Also den ganzen Weg zurueck. Inzwischen regnet es auch wieder etwas staerker.

An der Stelle wo die Betonplatten in den Asphalt uebergehen ist ein kleiner Huegel, also bremse ich ab, um sicher raufzukommen. Kaum bin ich ein paar Meter weiter stellts mir alle Haare auf: ich hoere hinter mir ein Quietschen und Scheppern!
Also ich mich umdrehe die Gewissheit: bei Carina hat mal wieder das Crash-Test-Dummie-Gen zugeschlagen und sie hats geschmissen! Fuck! Kein schoener Anblick wie sie neben dem Roller liegt. Die schlimmsten Befuerchtungen kommen in mir hoch. Fuck. Fuck. Fuck. Schnell springe ich vom Roller und laufe zurueck. Sie bewegt sich inzwischen zumindest wieder und setzt sich auf. Das Knie ist blutueberstroemt. Ich schaus mir genauaer an und zieh gleich mal nen Kieselstein aus dem Knie. Auch die Hand schaut nicht gut aus, ist stark aufgeschuerft. Aus der naechsten Huette kommt ein besorgt dreinschauender Thai herangeeilt und redet was von Doktor. Das lehnt Carina - immer noch am Boden sitzend - natuerlich gleich mal ab, "No Doctor!". Typisch. Aber ihr scheint nichts weiter zu fehlen. Hoffentlich. Ich helfe ihr dann auf die Beine. Ihre groesste Sorge ist ihre neue Jack Wolfskin Jacke... "Die bloede Jacke, is doch egal!" sag ich ihr. Ihr ist eher das Knie egal, das waechst ja wieder zam.
Naja, ich versuch dann noch ihr klarzumachen, dass wir den Roller auch stehen lassen koennen wenns nicht geht, aber sie laesst sich nicht davon abbringen wieder aufzusteigen. N alter Sturkopf eben. Also fahren wir weiter. Carina faehrt in sehr gemaechlichem Tempo voraus. Ich fahr etwas versetzt hinter ihr, nicht dass sie in dem jetzigen Schneckentempo noch umgefahren wird. Bei jeden kleinen Schlenker den sie macht packt mich die Angst. Aber es geht alles gut und wir kommen im Hotel an. Wir waschen die Wunden aus und spruehen Desinfektionsmittel drauf. Dann besorgen wir noch in der naechsten Apotheke Pflaster die gross genug sind. Carina humpelt tapfer neben mir her.

Nach dem Schock und nachdem die Wunden jetzt versorgt sind gibts erstmal das verdiente und ueberfallige Abendessen. Ich bin ja mal gespannt, wie es ihr morgen mit dem Knie geht. Wahrscheinlich tuts ihr weh und sie kann nicht gehen. Damit fallen wohl saemtlichen Unternehmungen flach. Aber das werden wir morgen sehen...

15. Tag: Khao Lak

so, jetzt reicht es aber wieder mit Phuket. Nach 4 Tagen muessen wir uns wieder auf den Weg machen, aber wo hin? Der Bus in den Norden geht um 11 Uhr, d. h. wir muessen uns um 10 Uhr auf den Weg nach Phuket Stadt machen. Vorher noch ein reichliches Fruehstueck zu uns genommen, gehts dann mim Taxi los. Heidanei, das sind ja alles Gangster hier. Wenn man nicht aufpasst, wird man hier an jeder Ecke ueber den Tisch gezogen... Fuer 400 Baht werden wir schliesslich die 25 Kilometer auf die andere Seite der Insel gefahren, wo der Bus bereit steht. Wir kaufen uns letztendlich ein Ticket in das rund 95 Kilometer entfernte Khao Lak fuer 90 Baht... Krass diese Preisunterschiede.

Die Fahrt bis Khao Lak dauert etwa 2 1/2 Stunden und gestaltet sich als recht angenehm. Um ca. 13:40 Uhr werden wir dann vor einem Mc Donalds abgesetzt, wo wir erst einmal Halt machen und ueberlegen, wohin. An der Bushaltestelle sehen wir einen Wisch, der Werbung fuer den"FC Bayern Muenchen Fanclub Khao Lak" macht. Hihi, lustig!

Danach finden wir uns bei den Banana Bungalows ein, wo wir nach laengerem Feilschen einen einigermassen akzeptablen Preis fuer den, im Vergleich zu unserem Hotelzimmer in Phuket, eher schaebigen Bungalow aushandeln. Schnell die grossen Rucksaecke abgeliefert, machen wir uns auf den Weg, um das Oertchen zu erkunden. Aber was ist das? Regen! Oh nein, nicht schon wieder! Zum Glueck aber nur von kurzer Dauer. Krass, es regnet und gleichzeitig scheint die Sonne! Really weird!!

Wir marschieren saemtliche Snorkeling-Anbieter ab, um die Preise fuer eine Schnorcheltour zu den Similar Islands abzuchecken. Ganz schoen teuer, wenn man bedenkt, was wir in der Touristenhochburg Phi Phi bezahlt haben. So ganz ueberzeugt uns aber dann doch keiner. Also gehen wir erstmal weiter an den Strand, vielleicht finden wir dort ja auch ein nettes kleines Lokal...

Tja der Weg zum Strand gestaltet sich als schwieriger als gedacht, irgendwie geht da keiner runter. Obwohl doch, wir entdecken letztlich einen kleinen kaum sichtbaren Weg, der uns zum Beach fuehrt.


Dort ist es im Vergleich zu Phuket relativ ruhig und wir finden auch ein nettes Strandrestaurant, wo wir einkehren und unsere Moeglichkeiten fuer den naechsten Tag ueberdenken. Hmmm, wir koennten alternativ zu Schnorcheln nochmal einen Roller ausleihen und die Gegend hier ein bisschen erkunden. Laut Karte gibt es wieder ziemlich viele Wasserfaelle.... Ja das klingt eigentlich nicht schlecht.

Also entscheiden wir uns gegen Schnorcheln und machen uns auf den Weg zurueck zu unserem Bungalow, wo Hank zum Abschluss des Tages noch einen Sprung in den Pool wagt!

Freitag, 29. Oktober 2010

14. Tag: Phuket

Tja, heute gibts mal so rein gar nichts zu berichten. Wir haben unseren (vermutlich) letzten Tag auf Phuket gemuetlich an Strand, Pool und in der Liege auf unserem Balkon verbracht.

Morgen fahren wir dann wohl mit dem Bus nach Khao Lak weiter. Von dort aus gehts waehrend der naechsten Woche Richtung Norden, zurueck nach Bangkok. Genaueres haben wir aber noch nicht geplant. Da muessen wir noch ein wenig im Reisefuehrer blaettern und lohnende Ziele suchen. Wer Tipps hat was es da so gibt: immer her damit ;-)

13. Tag: Phuket

Juhu, heute schaut das Wetter wieder besser aus! Aber was machen?? Insel erkunden waere schon eine super Sache, also checken wir mal die Day-, bzw. Halfday-Trip-Angebote. Preislich sind die schon alle ganz ordentlich – man merkt hald einfach, dass wir uns hier in einer Touristenhochburg befinden… Alternativ koennten wir uns ein Auto mit “personal Driver” nehmen, der uns dann hinbringt, wohin wir wollen. Ich schlage Hank dann aber vor, wir koennten doch auch selbst ein Auto nehmen und ICH bin der Driver, da er ja mal wieder seine Driver’s Licence schlauerweise im Golf liegen hat lassen und im Planet steht, dass auf dieser Insel die Verkehrskontrollen nicht zu unterschaetzen sind… ;-)

Nach einigen Hin und Her entscheiden wir uns schliesslich fuer die letzte Variante und bekommen puenktlich (thai-puenktlich) um 10 Uhr den Toyota Vios geliefert. Ach wie langweilig, das Ding hat ja Automatik, da ist ja der Linksverkehr nur halb so interessant…

Um ca. halb elf sind wir dann endlich “on the road” und steuern als erstes den Tempel Wat Chalong an. Die exakte Routenplanung ist ein bisschen schwierig, da die Schilder alle in thailaendischer Schrift gehalten sind und nur in minikleiner Schrift darunter die englische Bezeichnung zu finden ist. Fuer einen Blindfisch wie mich, eher nicht geeignet, zum Glueck konzentriert sich Hank auf die Koordination und ich fahr einfach. So kommen wir auch relativ schnell am Tempel an, wo wir uns angemessen kleiden muessen, d. h. in die Jeans huepfen und ein schulterbedekendes Shirt anziehen und schon gehts los. Bei diesen Temperaturen hier, ist die Jeans aber eine ziemliche Belastung! Der Tempel selbst besteht aus mehreren kleinen Tempeln, ueberall sind unzaehlige Buddha-Statuen zu finden und Moenche schneiden die Wege. Krusch kann man auch wieder an allen Ecken kaufen…



Nach diesem Ausflug in die thailaendische Tempelwelt geht es ueber Serpentinenstrassen den Berg rauf zum Big Buddha, der hier brav ueber die Insel Phuket wacht. Die Thais haben sich dieses Wahrzeichen umgerechnet rund 1,5 Mio EUR kosten lassen und es ist somit eine einheimische Attraktion. Schon echt irre riesig das Ding und es besteht aus lauter kleinen einzelnen Fliesen, die man fuer 100 oder 300 Baht beschriften darf – auf dieses Weise finanziert sich auch diese gigantische Projekt. Laut Bauplaenen soll hier noch ein richtiger Palast hinkommen…



Der Buddha geniesst zudem eine sehr schoene Aussicht, auch wenn es heute etwas wolkig ist.


Weiter geht unsere Reise in noerdliche Richtung zu den Tonsai-Waterfalls, wo uns gleich mal ca. 10 EUR Eintrittsgeld abgenommen wird – hey davon war nirgends die Rede… Naja seis drum, jetz sind wir schon da, also schau ma uns die Wasserfaelle auch an…

Der Weg dorthin ist in unseren FlipFlops noch einigermassen machbar und die Waterfalls sind definitiv einen Besuch wert.



Auf einmal kommt ein aelteres Paerchen neben dem Wasserfall herunter und weist uns darauf hin, dass weiter oben noch ein viel groesserer Wasserfall ist, aber wir dafuer auf jeden Fall andere Schuhe brauchen, da der Weg teilweise ziemlich “weird” sein soll. Gott sei Dank, haben wir unsere festen Schuhe ins Auto geworfen, so dass wir nun richtig ausgeruestet einfach mal drauf los wandern. Schnell zeigt sich, dass dieser “Nature Track” eine harte Nuss ist. Als Weg kann man diese Strecke definitiv nicht bezeichnen. Wir klettern ueber Felsvorspruenge, balancieren ueber umgestuertzte Baumstaemme, krabbeln unter Aesten hindurch und ueberqueren kleiche Baeche. Kaum vorstellbar, aber mir macht das ganze sogar richtig Spass.



Der Track ist laut Beschilderung rund 2 km lang und ich denke gar nicht dran wieder umzukehren, da wir ja eigentlich auf diesem Weg eine Runde gehen muessen. Unterwegs treffen wir mehr Tiere als Menschen, u.a. einem Schildkroete, eine grosse fette Eidechse, jede Menge bunter Schmetterlinge, eine Art Gottesanbeterin, Termiten und noch vieles mehr. Eigentlich nicht so mein Fall, aber ich bin trotzdem nicht beunruhigt – es ist ja keine Schlange dabei gewesen! ;-)


Wir sind inzwischen schon gut eine Stunde unterwegs und sollten jetzt eigentlich mal zuereuck zum Auto kommen, aber dem ist nicht so. Irgendwie sind wir ziemlich planlos rummarschiert und irren irgendwo in der Praerie herum. Schoen langsam, aber sicher ueberkommt mich ein bisschen Panik. Inzwischen will ich eigentlich nur wieder raus aus diesem Dschungel. Hank ist noch relativ gelassen, er ist hier total in seinem Element, aber mein Bedarf an “Nature Track” ist jetzt mehr als gedeckt. Irgendwann, nach gefuehlter Ewigkeit, entdecken wir wieder einen Menschen, der uns sagt, dass wir nur noch ein paar Minuten bis zum Ausgang haben – Juhu!! Meine Schritte werden immer schneller und ich bin heilfroh, als ich wieder unter freiem Himmel stehe! :-)

Aber unser Plan sieht noch einen weiteren Wasserfall vor. Den Bangpae Waterfall. Zum Glueck sind wir uns einig, dass wir diesmal einfach nur hinmarschieren, den Wasserfall anschauen und dann wieder abdampfen. Auf dem Weg dorthin geht es noch am Gibbon Rehabilation Center vorbei, welches leider aber schon geschlossen hat, so dass wir nur kurz einen Blick auf zwei Gibbons werfen koennen. Schade eigentlich! Naja, so fucking what, ab zum Wasserfall. Bis dahin muessen wir auch erst wieder ueber einige zu gross geratene Stufen wandern, bevor wir dann endlich vor dem besagten Waterfall stehen. Hank ist gleich ganz enttaeuscht, dass er seine Badehose nicht anhat, da hier einige Leute im Becken baden. Nein, ich lauf jetzt nicht wieder zurueck, hol die Badesachen und komm wieder!!!

Ach ja, unterwegs in den Norden haben wir ein Outlet-Shopping-Center entdeckt. Da koennen wir noch einen Abstecher hin machen. Gesagt, getan! Also schlendern wir durch die Quicksilver, Adidas, Nike, usw. und schauen, ob wir unser Geld unter die Leute bringen…

Inzwischen ist es bereits 18 Uhr und der Hunger macht sich breit. Wir muessen noch nach Patong Beach fahren, denn da ist das Hardrock Café – ich brauch ja noch mein T-Shirt, denn ohne dem fahr ich nicht nach Hause. Leider haben wir den Zettel mit der Adresse verloren, so dass wir einfach mal auf gut Glueck losfahren. Wie sich herausstellt, ist das der “Ballermann” von Phuket. Ueberall bunte Lichter, Menschenmassen und Partyatmosphaere. Nach verhaeltnismaessig kurzer Zeit sehen wir dann die ueberdimensional grosse Gitarre des Hardrock Cafes. Schnell einen Parkplatz gesichert, suchen wir noch ein gemuetliches Restaurant auf, um die taegliche Ladung Thai-Food zu uns zu nehmen und dann gehts auch schon zum T-Shirt-Kauf.

Puh, das war ein langer Tag, ab zurueck nach Kata Beach und unter die Dusche. Ausserdem wartet meine Kleideranprobe noch auf mich…
Puenktlich stehen wir beim Schneider auf der Matte. Der erste Blick, ein “Wow”! Allerdings bei der Anprobe zeigt sich, dass noch kleine Veraenderungen gemacht werden muessen, aber morgen darf ichs dann endlich mitnehmen! :-)

So, that’s it! Ein schoener Tag geht zu Ende und wir fallen auch ziemlich erschoepft ins Bettchen…

12. Tag: Phuket

Normalerweise regnet es hier ja immer nur mal fuer ne halbe Stunde und dann kommt die Sonne wieder raus. Nicht so heute. Den kompletten Vormittag regnet es in Stroemen. Wir verbringen selbigen also im Computerraum, um unsere Fotos mal auf den USB-Stick zu sichern und einige in den Blog hochzuladen.

Als der Regen am fruehen Nachmittag endlich mal aussetzt huepfen wir in den Hotelpool und planschen ein wenig herum. Dauert aber nicht lange bis es wieder zum troepfeln anfaengt. Es ist auch stark bewoelkt und vom Berg hinter dem Hotel ist die Spitze nicht zu sehen. Also verbringen wir die Zeit mit lesen und Tagebuch schreiben auf dem Zimmer.

Um dem tag wenigstens etwas Gutes abzugewinnen, goennen wir uns zum Essen in einem der Seafood-Restaurants einen “mixed grilled” Teller mit Tintenfisch, Red Snapper, einer Muschel, einem mittelgrossen Scampi und ein wenig Gemuese. Ach ja, nicht zu vergessen das kleine Hummer Stueckchen. Schmeckt auch wirklich sehr sehr gut aber die Portion ist dann doch eher klein und wir sind beide noch etwas hungrig. Also teilen wir uns als Nachspeise noch eine Portion Fried Rice.


Auf dem Heimweg schlagen wir nochmal bei den Souvenir-Dandlern zu und kaufen uns einen Jenga-Turm. Oje, hoffentlich passt der noch in Rucksack…

Dann haben wir noch einen Termin bei Carinas Schneider zur ersten Kleidanprobe. Sie ist sehr aufgeregt und so unruhig wie ein kleines Kind an Weihnachten :-D
Deswegen haelt es sie auch nicht laenger im Zimmer und wir kommen zu frueh zum Schneider. Da er grad noch Kunden hat muessen wir warten. Hoffentlich platzt sie mir jetzt nicht vor Ungeduld… Kurze Zeit spaeter ist es dann soweit und wir werden herein gebeten. Als Carina aber dann aus der Umkleide kommt sieht sie schon etwas enttaeuscht aus: das Kleid ist noch ein Hauch von nichts und man kann noch nicht viel vom endgueltigen Produkte erkennen. “Tomorrow it will be finished 90%”, versichert uns der Schneider.

Na dann hoffen wir mal, dass morgen alles besser wird. Sowohl das Kleid als auch das Wetter!

Mittwoch, 27. Oktober 2010

11. Tag: Phuket

Heute geht es auf die Ferieninsel Phuket. Da wir gestern in unserer Herberge noch ein nettes polnisches Paerchen kennengelernt haben, dass gerade von dort kommt und uns empfohlen hat ueber booking.com gleich im Tropical Resort zu buchen, haben wir ihnen mal vertraut und gebucht. Das ist wohl ein ganzes Stueck billiger als direkt vor Ort das Zimmer zu nehmen.

Es geht wieder mit dem normalen Regionalbus auf die Fahrt. Diesmal ist es wirklich ein sehr guter Bus und wir kommen nach zweistuendiger Fahrt in Phuket Town an. Wir haben uns unser Hotel am Kata Beach ausgesucht, das ist im suedwesten der Insel und eine eher ruhige Gegend, nicht so ueberlaufen, grell und laut wie das noerdlich davon gelegene Patong. Taxis mit Taxameter gibts auf Phuket nicht und so muessen wir am Busbahnhof erstmal ein wenig feilschen bis der Preis fuer die Fahrt nach Kata ertraeglich wird. Kostet aber immer noch mehr als doppelt so viel wie die Busfahrt…

Nach kurzer Fahrt stehen wir dann auch schon vor dem Tropical Resort. Hm, von aussen sieht das Ding ja nicht so prickelnd aus. War es vielleicht doch ein Fehler der Empfehlung der Polen zu folgen? Naja, jetzt hilfts nix mehr und unsere letze Unterkunft war ja auch eher im Bereich Absteige, da halten wirs hier auch eine Nacht aus. Im Zimmer sind wir dann aber doch etwas sprachlos: es ist wirklich allererste Sahne mit allem Pi Pa Po. Sogar einen DVD Player haben wir (wenn auch keine DVDs im Gepaeck). Super!


Als naechstes machen wir uns auf die Suche nach einem Restaurant zum Mittagessen. Man merkt schnell, dass wir hier in einer Touristenhochburg sind, ein Restaurant neben dem naechsten. Schliesslich landen wir in einem kleinen Pavillon und schlemmen mal wieder Thai-Food. Auf dem Rueckweg will Carina noch kurz bei einem Schneider reinschauen und sich umsehen und informieren. Das Ganze endet in einer Bestellung fuer ein massgeschneidertes Kleid. Das Schneidern dauert etwas 3 – 4 Tage. Also verlaengern wir auch gleich mal unseren Aufenthalt im Hotel.

Aber jetzt ziehts uns ganz stark an den Strand. Der ist 5 min vom Hotel weg. Schoener Strand. Er ist auch gut gefuellt aber zum Glueck nicht ueberfuellt. Wir suchen uns ein Plaetzchen im Schatten und dann stuerze ich mich auch schon in die Fluten. Die Wellen hier sind schon etwas hoeher als an den bisherigen Straenden. Es sind auch einige Surfer am start und ich bin schwer in Versuchung mir auch ein Board auszuleihen. Aber ob das nach den Fehlschlaegen in Kapstadt (Meniskus eingerissen) und Australien, Byron Bay (Zehennagel halb abgerissen) so schlau ist weiss ich auch nicht. Naja, vielleicht morgen…

Nach dem Sonnenbaden schlendern wir ein wenig durch die Gaesschen hier und schaun uns in den Kruschlaeden um. In einem der Souvenirlaeden werden wir dann auch fuendig und kaufen nach dem obligatorischen Feilschen ein 3-teiliges Holzbild eines thailaendischen Buddhas. Muessen wir daheim nur noch nen guten Platz – vor allem Kater-sicher *g* - dafuer finden.

Zum Abschluss des Tages setzen wir uns noch in eine gemuetliche kleine Bar und geniessen unsere Drinks bei einem lustigen Jenga-Match. Carina ist hochkonzentriert bei der Sache:


Umsonst :-D

Montag, 25. Oktober 2010

10. Tag: Phang Nga

heute steht wieder ein ausgefuelltes Programm an, wir haben eine Bootstour unter anderem zum James Bond Felsen gebucht. Leider habe ich aber heute Nacht trotz Moskitonetz nur sehr schlecht geschlafen und meine Beine gleichen einem Schlachtfeld. Ueberall Mueckenstiche, blaue Flecken oder Kratzer. Das letzte Mal als ich so ausgesehen hab, war ich glaub ich 5 oder 6! :-D

But so fucking what, mit Verlusten ist zu rechnen... Puenktlich! um 8:30 Uhr kommt unser Bus, naja eher ein Irgendwas, das einen Motor hat und Leute transportieren kann und pickt uns auf.

Unterwegs lesen wir noch 2 weitere Begleiterinnen auf, ehe wir in Richtung Fluss loscruisen. Die Abgase von diesem Irgendwas sind schon echt uebel, teilweise halt ich mir richtig die Nase zu. Zum Glueck dauert die Fahrt allerdings nur rund 10 bis 15 Minuten, bevor wir dann in ein, wen ueberrascht das noch, Longtail Boat steigen und durch die Mangroven tuckeln. Teilweise sind die Wege schon extrem eng und der eine oder andere Ast schlaegt am Boot auf, aber der Fahrer hat gott sei dank alles unter Kontrolle. Zunaechst fahren wir an einigen Hoehlen vorbei, bis wir endlich den beruehmten James Bond Felsen, an dem Roger Moore in "Der Mann mit dem goldenen Colt" herumkraxelt, erreichen. Dort wimmelt es mal wieder vor lauter Touristen, was ja zu erwarten war und es gibt jede Menge Staende an denen man jeglichen Krusch kaufen kann...
Aber wir haben hauptsaechlich unsere Augen auf diesen Felsen gerichtet. Gut, das Ding ist jetz kein weltbewegendes Spektakel, aber irgendwie doch cool...




Auf dem Rueckweg zum Boot entdecken wir noch ein paar Lianen auf denen man sicher prima schaukeln kann. Ich bin leider etwas zu klein um hochzukommen, aber Hank kraxelt mal wieder einfach hoch.

Nach rund einer halben Stunde sitzen wir dann schliesslich wieder im Boot und die Fahrt geht weiter. Erneut an einigen Felsen und Klippen vorbei, bevor wir dann erneut an einer kleinen Insel an Land gehen. Ehe wir uns versehen, haben wir alle eine Grubenlampe auf dem Kopf und finden uns in einer stockfinsteren Hoehle wieder. Das ist schon ziemlich abgefahren! Auf einmal macht es Dunk und Hank schreit "Au", ich frag noch "was hast Du denn gemacht?", als es nochmal Dunk macht und ich selbst "Au" schreie, weil ich meinen Kopf an der gleichen Stelle angehauen hab, wie er...

Nach diesem kleinen Abstecher legen wir wieder ab und fahren ein bisschen umher, bis wir puenktlich um 12 Uhr (ja die Thais kennen auch Carinas Essgewohnheiten! :-)) an einem kleinen Strand anlegen und unser Lunch bestehend aus Fried Rice with Chicken und Ananas geniessen. Danach geht es noch eine Runde ins kuehle Nass, um uns ordentlich abzufrischen. Es hat heute wieder gut 30 Grad. Hach, das tut gut.

Nach der Mittagspause fahren wir dann weiter ueber einen anderen Weg wieder zurueck, als ploetzlich die Wolken immer dunkler werden und wir irgendwann richtig vor einer schwarzen Wand stehen. Der Bootsfuehrer lenkt das Boot dann unter einen Felsen, weil er meint, es ist zu windig, wir koennen nicht weiterfahren. Kaum hat er das gesagt, gibt es einen richtigen Monsunregen und es kommt runter, was nur grad runter kommen kann. Unser Bootsfuehrer lenkt ein bisschen unkoordiniert hin und her, da er kaum Englisch spricht, wissen wir auch nicht was er eigentlich vor hat. Direkte Panik kommt zwar noch nicht auf, aber wir sind schon a bit scared. Es ist nicht sonderlich vertrauenserweckend, wenn man bei stroemenden Regen auf hoher See in einem morschen Holzboot sitzt, dessen Motor einem zu gross geratenen Puerrierstab gleicht...
Wie sich aber zeigt, hat der Fahrer, die Situation zu jedem Zeitpunkt unter Kontrolle gehabt und er hat die Wetterlage permanent im Auge gehabt. Der Regen ist genauso schnell wieder weg, wie er gekommen ist und es folgt wieder herrlicher Sonnenschein!

Bei der Rueckfahrt geht es nochmal am James Bond Felsen vorbei, bis wir dann in Koh Panyee, einem muslimischen Fischerdorf, enden. Der Faherer setzt uns dort ab und wir laufen einfach mal los. Krass, dass dieses Dorf noch nicht in sich zusammen gekracht ist. Alles ist auf Stelzen gebaut, aber die schauen teilweise schon wirklich wie Marke "Mittelalter" aus! Ich muss mich am Anfang schon ueberwinden, um ueber diese alten Holzbalken zu spazieren, aber zum Glueck halten sich auch meinen Zentner aus! ;-)


In dem Village gibt es nicht allzu viel zu sehen, eigentlich nur lauter kleine Verkaufsstaende, wo man wieder Ramsch kaufen kann. Einmal bis zum Pier gewandert und dann gehts wieder zurueck zum Longtail Boat.

Die Fahrt geht nochmal an ein paar Felsen vorbei, bis wir schliesslich wieder zurueck an unserem Ablegehafen ankommen. Dort werden wir dann wieder von diesem fahrenden Irgendwas aufgegabelt und zurueck zu unserer Unterkunft gebracht, wo wir jetzt sitzen, den Blog aktualisieren und dann noch ein bisschen auf der Veranda chillen....

Sonntag, 24. Oktober 2010

9. Tag: Phang Nga

so, nach diesem abenteuerlichen Tag folgt heute ein relativ unspektakulaerer...

Zunaechst muessen wir die Nacht auf unserer "Tanzflaeche" ueberstehen. Wir sind zwar wirklich endsmuede, aber Einschlafen bei diesem Bass ist dennoch leichter gesagt, als getan. Ich murmel mich einfach mal bis oben hin in der Decke ein und versuch meine Ohren abzudecken, nach gefuehlter Ewigkeit gelingt es mir dann auch in Tiefschlaf zu verfallen und erst am naechsten Morgen gegen 7 Uhr wieder aufzuwachen.

Unsere Faehre zuruck nach Krabi geht erst um 10:30 Uhr, so dass wir uns erst noch das Tsunami-Memorial anschauen wollen. Leider gibts hier aber nicht wirklich was zu sehen, also wandern wir wieder zurueck, fruehstuecken gemuetlich, bevor wir unseren Rucksack fuer die Weiterreise fertig machen.

Die Faehrueberfahrt aufs Festland dauert knapp 2 Stunden und verlaeuft unspektakulaer. Dort angekommen machen wir uns mal auf die Suche nach einer Weiterfahrgelegenheit nach Phang Nga. Krass, das Taxi bis zur Bushaltestelle in Krabi (rund 7 Kilometer) kostet pauschal 200 Baht und die Busfahrt (etwa 86 Kilometer) kostet grad mal 75 Baht pro Person. Allerdings finden wir uns hier in einem ziemlich schaebigen oeffentlichen Bus wieder, der vollgestopft mit Einheimischen ist. Es gibt zwar eine Klimaanlage, aber ich schwitz dennoch aus allen Poren... Und der Gestank in dem Bus ist schon bestialisch (wir haben einen Sitzplatz unmittelbar neben dem Klo *wuerg*) Naja, dafuer ist die Fahrt guenstig. Nach rund 1 1/2 Stunden kommen wir endlich in Phang Nga an. Wie sich herausstellt ist hier der Hund begraben. Absolut nichts... Und das allerschlimmste, alle Schilder, Plakate und sonstige Anzeigetafeln sind ausschliesslich in thailaendischer Sprache gehalten.... Na super!

Zum Glueck gibt es eine Touristinformation und die Thai spricht auch Englisch, so dass sie uns ein Zimmer organisiert und sich ausserdem um unsere morgige Tour kuemmert. (naeheres wird noch nicht verraten)

Den Rest des Tages verbringen wir schliesslich mit dem kostenlosen Internetangebot... naja immerhin etwas! :-D

8. Tag: Ko Phi Phi

Der heutige Bericht beginnt mal nicht mit Fruehstueck, sondern Punkt 12 nachts. Die Musik vom Strand ist so laut, dass ich kein Auge zu bekomme. Ich hab zwar mal kurz geschlafen aber jetzt bin ich wieder hell wach. Der Bass der Lautsprecher macht das Einschlafen schier unmoeglich. Zumindest fuer mich. Carina murmelt vor sich hin. Sie antwortet zwar wenn ich sie anspreche, aber so richtig wach ist sie nicht und weiss am naechsten Tag auch nix mehr davon. Also schalt ich meine Nachttischlampe ein, lese bis 1 und hoffe dann etwas mueder zu sein und schlafen zu koennen. Fehlanzeige. Also weiterlesen bis 2. Dann hab ich keine Lust mehr zu lesen und verfluche die naechsten 60 Minuten das Ballermann-Volk am Strand. Gegen 3 ist die Musik dann endlich aus und ich schlafe ein.

Nur um 7 schon wieder vom Wecker aus dem Schlaf gerissen zu werden. Oh Mann, das soll Urlaub sein?!? Ich quaele mich also aus dem Bett. Auch Carina hat nicht so gut geschlafen und dicke Augenringe ;-)
Naja, zumindest haben wir ein lohnendes Ziel um die Uhrzeit: unseren Schnorchelausflug zu Phi Phi Leh. Auf der Insel wurden auch Teile des Films "The Beach" gedreht.

Im Adventure Club angekommen werden wir von unserer Guidin Naomi in Empfang genommen und mit Flossen und Wetsuit ausgestattet. Und schon sitzen wir wieder in nem Longtail Boot und machen uns auf den Weg.

Den ersten Zwischenstop legen wir in einer Traumhaften kleinen Bucht mit herrlich tuerkisem Wasser ein. Zum Glueck sind wir zu einer Zeit hier wo die Tourimassen noch nicht da sind und koennen ein wenig im Wasser planschen. Die Wassertemperatur liegt mit ca 29 Grad nur knapp unter den 33 Grad ausserhalb. Aber es ist trotzdem unheimlich erfrischend!




Danach gehts los mit dem Schnorcheln. Wir springen neben der Insel aus dem Boot und schwimmen an der Kueste entlang. Carina hat anfangs leichte Probleme mit der Atmung und ich befuerchte schon das wir gleich wieder im Boot sitzen... Aber Naomi bekommt die Situation schnell in den Griff und so kann auch Carina den trip voll geniessen und die Unterwasserwelt bestaunen. Es gibt hier allerlei bunte Fische, Korallen, Anemonen, Seeigel und was sonst noch da unten kreucht und fleucht. Waehrend ich mal abtauche meine ich sogar einen roten Feuerfisch unter einem Felsen zu sehen. Aber da die hochgiftig sind stochere ich da lieber nicht rum...
Leider sind wir viel zu schnell wieder am vorausgefahrenen Boot angelangt. Erst als ich im Boot sitze, merke ich, dass die Schwimmerei doch anstrengend war.



Weiter gehts zu "The Beach" in den Spuren von Leo. Wir legen in einer Nebenbucht an, schwimmen zum Ufer, kraxeln ueber die steilen Felsen hier und gehen das kurze Stueck zum Strand. Schon auf dem Weg wird uns bewusst, was die Worte "it might be crowded" bedeuten, der Weg ist gut bevoelkert. Aber was wir dann bei der Ankunft sehen haut uns schon aus den Flip Flops: in der Bucht ankern bestimmt 20 Speedboats, die eine wahre Touristenflut mitgebracht haben. Es geht ungefaehr so zu wie in den Sommerferien bei 35 Grad im Stadtbad, vielleicht schlimmer...



Fluchtartig verlassen wir die Gegend wieder. Dann doch lieber wieder Fische beobachten statt fettleibigen Japanern die sich im Sand raekeln...

Also unternehmen wir noch einen zweiten Schnorchelgang der auch wieder sehr toll ist. Nach insgesamt vier Stunden sind wir dann wieder zurueck auf Phi Phi Don. Im Adventure Club fuehrt uns Naomi noch die Fotos vor, die sie mit einer Unterwasserkamera aufgenommen hat und erklaert uns was wir da alles gesehen haben. Echt klasse! Einziges Manko an dem Trip ist der Preis fuer die Unterwasserfotos: stolze 1000 Baht fuer um die 60 Fotos... der Trip an sich hat nur 800 gekostet. Das geht dann irgendwie schon in Richtung Abzocke finde ich. Naja, egal, jetzt liegt der Schein schon am Tresen und die CD ist gebrannt.

Nachdem wir doch etwas erschoepft sind staerken wir uns erstmal mit ein wenig Thaifood. Wie immer schmeckt es sehr gut hier.

Naechster Punkt auf unserer Sight-seeing-Liste ist der View-Point auf einem der "Berge" auf der Insel. Also ist mal wieder Treppen steigen angesagt. Sind zwar nicht viele, aber in Verbindung mit den 33 Grad treibt uns jede Stufe das Wasser aus den Poren. Zum Glueck besteht nicht der ganze Weg aus Stufen, etwa ab der Haelfte windet sich ein stetig ansteigender Pfad den Berg hinauf. Oben ist die Aussicht dann auch wunderbar.

An einem der Baeume haengt ein Foto, dass kurz nach dem Tsunami 2004 aufgenommen wurde. Sieht schon uebel aus. Einige der Haeuser stehen zwar noch, aber das meiste ist schon weg. Ko Phi Phi war eines der am staerksten betroffenen Gebiete.

Ausserdem finden wir noch ein Schild auf dem steht, dass der Sonnenuntergang zwischen 18 und 18:30 ist. Kurz auf die Uhr geschaut, jetzt ists 15:30. Hm, der Sonnenuntergang waer hier sicher toll, aber so lang warten is auch doof. Also gehen wir den Berg wieder runter, huepfen ins knietiefe Meer und machen und zwei Stunden spaeter wieder auf den Weg. Im Treppensteigen haben wir ja mittlerweile Uebung ;-)

Nach nichtmal 15 Minuten sind wir auch schon wieder am Gipfel angekommen und sichern uns ein schoenes Plaetzchen. Schnell noch nen Fruit-Shake beim Kiosk organisiert und dann warten wir faulenzend auf das Farbenspiel. Hat sich auf jeden Fall gelohnt nochmal rauf gekommen zu sein!



Tja, das war auch schon wieder unser Tag. Muede schleichen wir in unseren Bungalow und erwarten mit Grauen die Nacht...

Samstag, 23. Oktober 2010

7. Tag: Ko Phi Phi

So, heute gehts gleich weiter. Naechstes Ziel, die Insel Phi Phi. Dorthin kommt man von Railay aus mit der Faehre. Allerdings hat Railay keinen Hafen, so dass wir mit all unserem Hab und Gut in ein Longtail-Boot springen muessen und mit diesem zur Faehre gebracht werden... Tja, hier laeuft alles ein bisschen anders, denn das Umsteigen auf Hoher See ist gar nicht so einfach...


Die Ueberfahrt bis Ko Phi Phi dauert etwa 1 1/2 Stunden und der Seegang ist teilweise ziemlich heftig... Auf der Insel angekommen knuepfen sie einem pro Person 20 Baht quasi als "Eintritt" ab und dann darf man offiziell die "Partyinsel" betreten. Da wir uns noch nicht vorab um eine Unterkunft gekuemmert haben, steuern wir einfach mal auf ein Hotel zu, dass im Lonely Planet empfohlen wird. Leider ist da in der von uns anvisierten Preisklasse kein Zimmer mehr frei, so dass wir einer Tourist Guidin (die war vielleicht bescheuert) vertrauen, die uns einen Bungalow in Strandnaehe empfiehlt, der ordentlich ist und unserer Preisklasse eher entspricht. Warum wir diese Entscheidung bereuen, werden wir spaeter erfahren...

Naja seis drum, erstmal ab an den Beach. Das Wasser ist einfach traumhaft, sogar ICH empfindliche Mimose fuehle mich darin pudelwohl! ;-)


Anschliessend steuern wir den "Adventure Club" an, der im Reisefuehrer fuer Schnauchelausfluege angepriesen wird. Wie sich herausstellt: Zurecht. Der Kerl dort (ein Europaer) erklaert uns alles ganz ausfuehrlich, so dass wir fuer morgen um 8:50 Uhr einen Ausflug gebucht haben. Da wir noch etwas warten muessen, erzaehlt er uns noch ein bisschen von der Stadt. Offensichtlich sind wir wohl mitten in der Partymeile gelandet und ein angenehmes und ruhiges Schlafen in unserem Bungalow ist eher ein Wunschdenken. Naja we will see, vielleicht hat er ja nur uebertrieben...

Danach tigern wir los, um das gefuehlte 100. Thai-Food zu uns zu nehmen - Wunder oh Wunder, aber uns haengts noch nicht zum Hals raus. Hier gibts schon eine ziemlich vielseitige Auswahl!

So, jetzt simma vollgemampft. Was machen wir noch? Wie waere es mit Kajak fahren? Ja, das ist eine gute Option. Also auf zum Strandgangster und ein Boot organisieren. Ehe wir uns versehen, sind wir ausgestattet mit Boot, Paddel und Schwimmwesten und es geht ab ins offene Meer. Bis dahin ist es allerdings aufgrund der Ebbe ein langer Marsch. Schliesslich paddeln wir los - nach rund 10 Minuten paddeln ist das Wasser immer noch grad mal hüfttief! Naja, so fucking what - weiter gehts. Mir tun schon die Arme weh, aber ein Ziel haben wir vor Augen - den, wie wir dachten Monkey Beach... Bis da hin ist es ein harter Kampf und beim Aussteigen schlag ich mir auch noch mein Knie auf - keine Panik, ist nur ein Kratzer und ich kann meine Reise fortsetzen! :-)

Auf Monkey Beach (der eigentlich ein Anderer ist) sehen wir natürlich keine Affen, sondern eigentlich nur Müll und eine Schaukel. Wow, das wars wert! But it's egal! Hank macht sich mal wieder vom Acker, weil er todesmutig mit seinem Leih-Schnorchel (ich will gar nicht wissen, wer den vor ihm alles im Maul gehabt hat) ein bisschen rumwuseln will. Es dauert nicht lang, dann kommt er wieder - verletzt!! Ebenfalls an den Rocks im Wasser angehauen. Erinnerungen an seinen Surf-Versuch in Byron Bay werden wach! :-) Also Kommando zurück. Zum Glück geht es mit den Wellen einfacher und wir erreichen ziemlich bald wieder das Festland, bzw. unsere Insel.


Am Abend gehts noch ein bisschen durch die kleinen Gaesschen, wo man jeglichen Krusch kaufen kann, bevor wir schliesslich unseren Bungalow aufsuchen und relativ schnell merken, was der Schnorcheltyp mit "Partymeile" gemeint hat - im Haeusschen herrscht Dancefloor-Atmosphaere.... Na dann gut Nacht! :-(

6. Tag: Railay

Fuer heute Abend haben wir uns einen schoenen Bungalow auf Railay gesichert. Aber eins nach dem andren...

Beim Fruehstueck laufen im TV thailaendische Nachrichten und wir sehen einige Bilder aus dem Norden. Mann, wir koennen echt froh sein nicht da oben gelandet zu sein. Schaut zwar nicht lebensgefaehrlich aus, aber bis zu den Knien stehn da schon alle im Wasser.

Nach dem Fruestueck gehts voll bepackt an das Pier.

Hier fahren die sog. Longtail-Boote Richtung Railay ab. Man kommt dort nur mit dem Boot hin. Es ist zwar keine Insel, aber durch Berge abgeschottet und nicht mit Farhzeugen zu erreichen. Wir sitzen erstmal 15 - 20 Minuten rum, weil die Longteil-Boote keinen Fahrplan haben, sondern ablegen wenn sie voll sind. Und da gerade Nebensaison ist sind wir momentan die einzigen die warten. Als wir schon ueberlegen mit dem Bus ins naechste Dorf zu fahren, von wo oefter Boote ablegen da es naeher ist bietet man uns an fuer 50 Baht pro Person mehr gleich abzulegen. Das klingt doch gut und wir willigen ein. Es dauert dann zwar ein wenig bis es wirklich losgeht aber OK. Als wir gerade einsteigen kommen doch noch 2 andere Touris an, die wohl den gleichen Weg wie wir haben. Aber sie werden von unsrem Kapitaen voll ignoriert und stehen gelassen. Der denkt wohl an einen seiner Kumpels, der dann die beiden nach Railay schippern darf.

Nach ner dreiviertel Stunde an Bord legen wir am Oststrand von Railay an. Zielstrebig finden wir unser Hotel, das Sand Sea Resort und beziehen unseren kleinen aber feinen Bungalow. Dann ist es endlich so weit: ab an den Strand!

Selbiger ist auch wirklich sehr schoen und das Wasser ist wirklich sehr warm. Wir planschen ein wenig herum, bevor es wieder ans Sight-Seeing geht. Am Suedstrand der Halbinsel soll sich laut Reisefuehrer eine tolle Hoehle befinden. Also wandern wir im strahlenden Sonnenschein los. Nach kurzem Marsch stehen wir auch schon vor riesigen Felsformationen. Neben uns ist grad ein Kletterer am Start und versucht sein Glueck. Angeblich ist das hier ein wahres Kletterparadies. Naja, nix fuer uns, zumindest nicht in den Hoehen. Wir versuchen uns lieber an kleineren Felsen und suchen die Hoehle. Nach einigem hin und her Geklettere stellen wir aber fest, dass wir die Hoehle nicht finden. Geht aber nicht nur uns so, hier irren noch mehr Touris zwischen den Felsen herum. War wohl nix.

Also wandern wir als Alternativprogramm den wunderschoenen Strand entlang. Dabei gibts fuer mich auch den obligatorischen Sonnenbrand (ja Mama, ich habe mich eingeschmiert!). Aber kein allzu schlimmer, nur an Schultern und Genick.


Zurueck am Hotel planschen wir ein wenig im Pool herum. Inzwischen ist Ebbe und der Strand ist sehr viel breiter. Ausserdem sind auch einige vorher unterm Wasser gelegenen kleine Felsen aufgetaucht. Das ist natuerlich ein Paradies fuer mich alten Muschelsammler und ich melde mich auch gleich bei Carina ab und tigere los. Bei den kleineren Felsen stelle ich fest, dass man nun auch um den grossen Felsen der den Strand begrenzt herumwandern kann. Dort finde ich eine Hoehle die ein wahrer Muschelfriedhof ist. Hier liegen bis zu einem Meter hoch Muscheln und Muschelteile herum. Im hinteren Teil der Hoehle steht dann eine Palme. Sieht sehr cool aus, leider habe ich nicht an den Fotoapparat gedacht. Egal, Muscheln suchen. Ich finde auch ein paar schoene Stuecke und mache mich auf den Rueckweg, um Carina meine Funde zu praesentieren. Die liegt inzwischen aber nicht mehr am Pool, sondern sucht mich schon... Hm, da war ich wohl etwas laenger unterwegs. She is not amused.

Aber wir vertragen uns auch gleich wieder und setzen uns an den Strand um den Sonnenuntergang zu geniessen. Wie romantisch! ;-)



Kommentare

Uns ist zu Ohren gekommen, dass es bisher nicht moeglich war Kommentare zu den Posts zu schreiben. Das sollte ab jetzt moeglich sein.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

5. Tag: Krabi once more

hmmm, wo fang ich denn am besten an....

unsere Plaene fuer heute waren zunaechst nochmal zum Tigerhoehlentempel zu fahren und diesen zu erkunden und eine Wanderung im Khao Phanom Bencha National Park zu machen - aber wie kommen wir da am Besten hin??? Ich versuche seit Tagen verzweifelt Hank davon zu ueberzeugen, dass wir eine Rollertour machen, aber er weigert sich wehement - und warum: "Ich bin so n Ding noch nie gefahren!!" Ja, hallo dann wirds Zeit - so nen Automatikroller zu fahren kann man ja jetzt nicht unbedingt als "grosse Leistung" bezeichnen... Nach kurzem Hin und Her, hab ich ihn dann endlich soweit und wir erwerben fuer umgerechnet 10 EUR 2 vollgetankte 50 ccm Roller, mit denen wir 24 Stunden rumduesen koennen!!! Krass, des is ja gschenkt!! Nach ein paar Meter im thailaendischen Linksverkehr erkennt auch Hank endlich, dass diese Vehicles nicht nur praktisch sind, sondern auch eine mordsgaudi bedeuten, vor allem bei diesem tollen Wetter!!! :-)) (@ Bro: Die Dinga gehn ab wie Sau, Dei Vespa is echt ne lahme Kruecke dagegen ;-))



So verlassen wir Krabi und fahren einfach mal landeinwaerts, wo wir nach rund 30 km ein Schild fuer eine im Lonely Planet ausgewiesene Hoehle entdecken, also gehts einfach mal dem Schild nach und ehe wir uns versehen fetzen wir mit unseren Roller offroad durchs Gefilde. Wie sich herausstellt sind diese Fahrzeuge zwar nicht als Motocross-Maschine einsetzbar, aber sie sind durchaus belastbar und kaempfen sich durch. Und vor allem ein Heidenspass!!! Schliesslich stehen wir vor einem "Dead End", wo man nur noch zu Fuss weiterkommt, aber der Weg behagt mir gar nicht...mitten durch den Busch! Also Kommando zurueck und es geht vorbei an unzaehligen streunenden Hunden, Kuehen und oh Schreck eine Snake, die sich ueber die Strasse schlaengelt!!!

Wir fragen uns dann doch mal durch, wo wir denn eigentlich hin muessen, weil weit und breit keine Hoehle zu finden ist - wie sich herausstellt, war das "Dead End" schon der richtige Weg, so dass wir dorthin wieder zurueckkehren. Nach kurzer Besichtigung des Weges geben wir diesen letztlich doch auf, aber Hank laesst sich von dem Gedanken an diese Hoehle nicht so schnell abbringen und sucht nach einer Luecke, was im Endeffekt darauf hinauslaeuft, dass wir die Roller noch ein bisschen weiter in den Dschungel sprengen und ich mich mit dem Hinterreifen im Schlamm festfahre. Super - ganz toll, Herr Hank!!! Also geb ich mal Vollgas, um mich wieder rauszukaempfen und leg mein Fahrzeug dabei mal schnell um!! Zum Glueck keine Verletzungen oder Beschaedigungen am Roller, so dass ich dieses Erlebnis mit einem Schmunzeln abhaken kann. ----> wir brechen dieses Unterfangen damit ab und kehren auf die "richtige" Strasse zurueck in Richtung National Park.

Hier gibt es nach einer kurzen Wanderung den elfstufigen Wasserfall Nam Tok Huay To zu sehen. Auch hier ist der Weg zur optimalen Sicht nicht einfach nur hingehen, sondern wir muessen ueber Stock und Stein kraxeln.... Aber die Aussicht ist die Muehen wert!!
Ein weiterer schoener Wasserfall, Nam Tok Huay Sadeh (so, oder so aehnlich), erwartet uns nach einem etwas gewoehnungsbeduerftigen Dschungelwalk! Allerdings sehe ich auf diesem wenigstens, wo ich hintrete, was in einem Anderen - den Hank auch noch einschlagen wollte, ich mich aber erfolgreich wehren konnte - nicht der Fall gewesen waere.... Hallo, guter Mann, ich bin doch nicht bekloppt und steig irgendwo durch, wo ich die Viecher, die rumkrabbeln, nicht sehen kann - vielleicht ist da eine Schlange und wickelt sich um meine Fuesse, oder weiss gott was, was da noch sein koennte...



Danach machen wir uns auf den Rueckweg in Richtung Krabi um dann nochmal Halt am Tiger Cave Temple zu machen. Die laestigen Affen sind auch schon wieder ueberall und man passt einmal kurz nicht auf, schon machen sie sich ueber unseren Rucksack her.
Zum Tempel selbst gelangt man, wen wunderts, ueber eine Treppe. Die ist allerdings Pipi im Vergleich zu der von gestern. Allerdings geht diese auf der einen Seite nach oben und auf der anderen gehts die gleiche Hoehe wieder runter und es folgt ein Marsch den Pfeilen nach.... Als erstes entdecken wir einen Buddha-Schrein, danach kommt eine kleine Hoehle, in der sich ebenfalls ein Buddha befindet. Wir folgen weiterhin den Schildern (laut Anzeige am Anfang des Tracks 350 m bis zur Tiger Cave) und marschieren mal wieder mitten durch den Dschungel - und gehen - und gehen, immer wieder kommen Schilder in welche Richtung wir laufen muessen, aber es kommt nichts und ich werde zunehmend ungeduldiger, bin quasi kurz davor den Rueckweg einzuschlagen, aber naja, eine Kurve geht noch, bis das naechste Schild kommt und wir auch Stimmen hoeren - juhu nach ca. 20 mins marschieren sind wir endlich richtig, aber wo sind wir? natuerlich da, wo wir losgegangen sind - wir sind die ganze Zeit im Kreis gegangen, na Bravo!!! Da ich jetzt genug von den Tigern und Hoehlen und was auch immer habe, kehren wir schliesslich zu unseren fahrbaren Untersaetzen zurueck.



Da wir inzwischen wieder komplett nassgeschwitzt sind, kehren wir zurueck zu unserer Unterkunft, machen uns frisch und finden uns dann letztendlich in unserer "Stammkneipe" in Krabi bei einem leckeren Abendessen und einem erfrischenden Mixed-Fruit-Shake wieder.

tja, es war ein aufregender Tag und die vielen Stunden, die ich im Fitnessstudio verbracht habe, machen sich jetzt endlich positiv bemerkbar!

Dienstag, 19. Oktober 2010

4. Tag: Krabi

Um kurz nach 9 werden wir von einem Minivan aufgesammelt, um zu unserer Dschungeltour zu starten.

Erstes Ziel: der Tigerhoehlen-Tempel. Laut Reisefuehrer der einzige Tempel Thailands, der in ein Hoehle hineingebaut wurde.
Nach kurzer Fahrt sind wir auch schon da. Am Eingang tummelt sich eine Horde putziger kleiner Affen, die sich aber nicht weiter fuer uns und v.a. unsere Rucksaecke interessieren. Unser Tourguide zeigt uns zwei Wege den Berg hinauf die wir gehen koennen, einer hard, der andere easy. Natuerlich entscheiden wir uns fuer die Version hard. Daraufhin meint sie (ja, der Guide ist eigentlich eine Guidin), wir sollten doch unsere Rucksaecke im Minivan lassen. Da es uns aber nicht behagt unsere Habseligkeiten zurueck zu lassen lehnen wir dankend ab mit den Worten "it's no problem".

Los gehts, am Hinweisschild zum harten Weg vorbei. 1237 Stufen steht da. Die ersten Stufen sind sehr niedrig, ich nehme zwei auf einmal. Ich grinse Carina an und meine "fuer mich wohl nur 600". Weiter, an ein paar lahmen Chinesen vorbei. Mein Gott, das soll hart sein? Ich laufe voraus und beobachte dann die Affen, die ueberall herumsitzen. Nette Tierchen. Nach einer 180-Grad-Kurve stehe ich dann ploetzlich vor einer Wand. Aeh, Moment, keine Wand. Viel eher so ziemlich die steilste "Treppe" - eher ne Leiter - die ich je gesehen habe: die Stufen ca. 40 cm hoch, dafuer aber nur 10 cm tief. Interessant. Scheint wohl doch was dran zu sein, dass das der harte Weg ist.

OK, diese Megastufen sind nach kurzer Zeit wieder vorbei, aber inzwischen wirds schon anstrengend. Im Zick-Zack-Kurs gehts weiter den Berg hinauf. Wir brauchen immer mal wieder Verschnaufpausen. Inzwischen verfluchen wir uns fuer die dumme Idee unsere Rucksaecke mitzuschleifen. Naja, immerhin die Wasserflaschen darin haben wir bitter noetig, um nicht aus den Latschen zu kippen. Nach ner gefuehlten Ewigkeit sind wir bei Stufe 900 angelangt. Jetzt wird es richtig hart. Ich bin am Limit, kurz davor aufzugeben. Immerhin muessen wir ja auch wieder heil runterkommen, da bringts nix wenn wir besinnungslos am Gipfel liegen. Aber Carina - der alte Dickschaedel - weigert sich auch nur dran zu denken umzukehren und scheucht mich weiter. Na gut, wird schon klappen. Weitere Stufen. Und ploetzlich stehen wir unverhofft vor einer letzten kurzen Treppe zur Gipfelplattform. Die ist schnell (naja, relativ schnell...) ueberwunden und wir setzen uns erstmal in den Schatten und schnaufen durch. Hier steht sogar ein gekuehlter Wasserspender und ich schuette mir etwas von dem Wasser ueber den Kopf. Das kalte Nass tut sehr gut!

Nachdem wir wieder zu Atem gekommen sind geniessen wir den wirklich tollen Rundumblick. Ich muss schon sagen, die Buddhafigur, die hier oben rumhockt hat wirklich nen guten Ausblick! Die Quaelerei hat sich letztendlich also doch gelohnt.




Dann machen wir uns wieder an den Abstieg, da wir bald weiter muessen. Runter geht leichter als erwartet und schon bald sind wir wieder unten. Leider hat der Aufstieg jetzt so lange gedauert, dass fuer die Tempel-Hoehle jetzt gar keine Zeit mehr bleibt :-(

Als alle Mann im Minivan sind brausen wir weiter. Die Fahrt dauert so um die 45 Minuten, dann kommen wir beim naechsten Ziel an: der Hot Stream Waterfall.
Der Wasserfall ist eher eine Wassertreppe, nix spektakulaeres. Dafuer soll das Wasser bis zu 44 Grad warm sein und gut fuer die Gesundheit sein. Man kann sich in die vielen kleinen Becken des Wasserfalls setzen und sich entspannen. Leider ist wohl kurz vor uns ne indische Reisegruppe angekommen und hier alles voll. Aber ich kaempfe mich trotzdem durch die Menge und ergattere einen Platz in einem der Becken. Ist wirklich angenehm. Nach kurzer Rast im Becken und der Sonne sammelt uns dann unsere Guidin ein und scheucht uns zurueck zum Parkplatz, wo es in einer der zahlreichen Garkuechen das Mittagessen gibt.

Wir sitzen mit zwei Englaendern in einem gemueltichen kleinen Pavillion und bekommen 3 Gerichte serviert: Green Curry, Vegetarisch und Chicken mit Cashewnuessen. Nach unserer vormittaeglichen Klettertour habe ich auch richtig Hunger und hau ordentlich rein. Schmeckt auch sehr gut. Etwas ueberrascht bin ich davon, dass Carina auch kraeftig zulangt.
Die Kueche hier sieht wohl auch nicht anders aus als in Garkuechen in der Stadt und dort ruempft sie immer die Nase und rennt schnell vorbei. Na vielleicht koennen wir demnaechst dann ja auch mal in solch einer Essen ;-)

Zur Nachspeise gibts noch eine saftige Ananas und dann sind wir auch schon wieder im Minivan. Auf zum Emerald Pool. Diese Fahrt ist nur kurz und wir machen uns im mittlerweile strahlenden Sonnenschein vom Parkplatz durch den Dschungel auf zum Pool. Das Wasser sieht sehr cool aus und wir huepfen auch gleich rein. Endlich zahlt es sich aus, dass wir Badesachen - die uns bei der Kletterpartie das Leben bzw den Rucksack schwer gemacht haben - dabei haben. Das Wasser ist schoen kuehl und sehr erfrischend!
Nach einigen Runden im Pool muessen wir leider schon wieder zurueck. Aber nicht ohne vorher noch dem Crystal Pool einen Besuch abgestattet zu haben, um ein paar Fotos zu schiessen.



Waehrend der Rueckfahrt setzt ploetzlich wieder monsumartiger Regen ein. Aber als wir bei unserer Herberge ankommen ist es auch schon wieder vorbei. Nach einer schnellen Dusche gehen wir wieder in die City, zum selben Lokal wie gestern. Hier ist es einfach super gemuetlich und schmeckt sehr gut. Beim Shake-Schluerfen studiere ich wieder den Reisefuehrer, um die naechsten Tage ein wenig auszugestalten. Mal sehn ob die Plaene aufgehen. Und wenn nich. so fucking what, dann machen wir halt was andres...

3. Tag: Ayutthaya

So, erstmal reichts mit Bangkok. Heute soll unser Trip in den Norden beginnen. Gestern Abend haben wir uns dazu schon am Bahnhof über die Zugverbindung informiert. Um 10:50 geht der Zug. Also schnappen wir uns nach dem ausgiebigen Frühstück ein Taxi und düsen los. Am Bahnhof gehn wir nochmal zum Infostand und werden knallhart auf den Boden der Tatsachen zurück geholt: die Regenzeit schlägt dieses Jahr voll zu, die nördlichen Regionen stehen unter Wasser. Unser heutiges Tagesziel wäre zwar erreichbar, aber die Hälfte der Tempel (sie liegen auf einer Insel) ist überflutet. Und wer weiß, wie es morgen dann aussieht... Tja, und nun?!?

Gestern hatte uns ja ein Franzose erzählt, dass es im Süden auch ständig regnet, schlimmer als in Bangkok. Super, der Norden überflutet, der Süden verregnet. Die Laune sinkt ins Bodenlose.
Immer noch am Bahnhof blättern wir verzweifelt schon Reiseführer von Indonesien, Loas, Kambodscha und allem was sonst noch in der Nähe liegt durch. Da wir aber nicht wissen was wir überhaupt für Flüge zur Auswahl haben entscheiden wir uns erstmal zum Flughafen zu fahren. Also wieder ins Taxi und ab auf den Highway. Unterwegs fängt es dann auch wieder zu regnen an. Also so richtig. Sichtweite nicht mehr als 50 Meter. Der Taxifahrer geht dann zum Glück auch vom Gas und wir kommen heil am Airport an. Nachdem wir die Flugtafel studiert haben sehen wir ein, dass es gar nich so einfach wie gedacht is das Land in eine von uns gewünschte Richtung zu verlassen. Also doch der Süden Thailands... Nach dem Preisvergleich der Airlines sitzen wir dann wenig später im Flieger nach Krabi.

Nicht mal eine Stunde später landen wir. Es ist zwar auch hier bewölkt, aber auf jeden Fall besser als im Norden. Wieder gehts mit dem Taxi weiter. Zu einem im Lonely Planet aufgeführten Hostel. Ist zwar lange nicht so komfortabel wie im Hotel in Bangkok, aber Preis-Leistung stimmt.

Nach einer kurzen Erfrischung (es ist schon wieder drückend schwül) tigern wir erstmal in die „City“, also die Hafenpromenade und die Hauptstrasse. Am Wasser angekommen geschieht das Unfassbare: die Sonne kommt raus! Kurz in den Arm gezwickt, nein kein Traum. Na da steigt die Motivation doch gleich wieder.

Nach einem kurzen Spaziergang setzen wir uns in eine sehr gemütliche kleine Bar und bestellen unser Abendessen. Danach wälzen wir bei zwei sehr guten Fruchtshakes und einem ebenfalls guten Tiger-Bier den Reiseführer was man hier in der Gegend denn so unternehmen kann. Nach einiger Zeit steht unser Programm dann: morgen machen wir erstmal eine Jungle-Tour die uns in der Unterkunft angeboten wurde. Übermorgen ziehen wir dann auf eigene Faust los und erforschen einen Nationalpark. Danach, naja, wir werden sehn... ;-)

2. Tag: Bangkok again

Wir haben aus unserem Fehler gelernt und heute mal den Wecker auf 08:30 Uhr gestellt und siehe da, wir sind puenktlich am Fruehstuecksbuffet und geniessen leckere Crossaints und alles was das Herz begehrt.

Die Wetterlage ist heute zwar nach erster Einschaetzung besser als gestern, aber noch nicht das Gelbe vom Ei. Gegen 10 Uhr sind wir "on Tour" und starten zu Fuss querfeld ein, bis wir schliesslich wieder von einem Thai angequatscht werden, der uns diesmal nichts aufschwatzen oder andrehen moechte, sondern einfach nur hoeflich ist. Dafuer ist der naechste wieder umso aufdringlicher... so sans wohl die Thais... Krass, bis jetzt empfinde ich dieses Volk schon als ein bisschen laestig. Die versuchen permanent, Dir irgendwas anzudrehen oder Dich irgendwie ueber den Tisch zu ziehen....

Nach langer Suche und Kontaktaufnahme mit einem Franzosen stehen wir schliesslich vor dem 32 Meter grossen stehenden Buddha im Wat Indrawihan. Krass, die Dinger sind schon wirklich faszinierend und am Fussende findet man immer irgendwelche Glaeubige, die ihn anbeten....




Schoen langsam ist unser Bedarf an diesen goldenen Statuen allerdings abgedeckt, so dass wir weiter marschieren zu einem Museum, fuer das wir gestern zusammen mit den Karten fuer den Grand Palace bereits Eintrittskarten gekauft haben. Dort bekommen wir Roben verpasst, da unsere Outfits nicht den Gepflogenheiten entsprechen. Hank steht sein Wickelrock besonders gut! :-))



In diesem Museum gibts aber echt interessante Kunst zu bestaunen, so z. B. ein von 100 Menschen in 2 Jahren von Hand gefertigtes vergoltetes Schiff, das bis ins letzte klitzekleine Detail perfekt ist.

Nach einem weiteren Museumsbesuch marschieren wir noch mal zu einem Tempel und steuern dann schliesslich den Golden Mountain an, von wo aus man einen schoenen Blick ueber die Daecher von Bangkok erhaschen kann - und ausserdem, wen wunderts, noch Buddhas bewundern kann...

Ach ja, wir haben heute auch noch mal unser Glueck bei den Tuk-Tuks versucht. Diesmal ist es besser gelaufen, wir sind dorthin gebracht worden, wo wir hinwollten, aber es war ein harter Kampf, den ich schon aufgegeben habe... Dennoch sind wir heute schon meilenweise zu Fuss gelaufen und der Rueckweg zum Hotel gestaltet sich als harter Marsch, aber da uns dort dann eine einstuendige Thaimassage erwartet, kann man das ganze ja mal auf sich nehmen...

Hui, die Massage ist echt der Hammer. Man hat zwar wirklich urkomische Ganzkoerperanzuege an, aber dafuer ist die Entspannung Balsam fuer unsere vom Gehen geschundenen Koerper und wir sammeln damit wieder Kraefte, da es morgen ab in den Norden geht, damit wir das Land erkunden koennen...

we will see what comes up.

1. Tag: Bangkok

Wir kommen am Freitagabend gegen 18 Uhr thailaendische Ortszeit nach einem relativ harmlosen 12 Stunden-Flug, aufgeteilt auf 2 Flugetappen, (das sitzen wir doch auf einer Backe ab) am Bangkok International Airport an und es regnet in Stroemen... Na ganz toll!!! Wir nehmen uns das erstbeste Taxi und lassen uns zum Hotel bringen. Wie erwartet herrscht auf den Autobahnen reinstes Verkehrschaos (an einer Stelle war die Autobahn in eine Richtung sogar 9-spurig!!! wie krass ist das denn?) und wir brauchen fuer diese Strecke rund 45 Minuten, was hier aber umgerechnet nur 10 EUR kostet.

Wir kommen gegen 20 Uhr dann endlich im Hotel an und fallen auch gleich voellig erschoepft ins bequeme 4-Sterne-Bettchen...


Heidanei, am ersten Tag gleich sauber verschlafen... Wir waren wohl doch kaputter, als wir gedacht haben... Stellt man sich einmal keinen Wecker, kommt man gleich erst um 11 Uhr aus den Federn und Fruestueck gibts auch keins mehr... :-(((

So starten wir mit leeren Maegen einfach mal drauf los und landen als ahnungslose Touris gleich mal in den Faengen eines raeuberischen Tuk-Tuk-Fahrers, der uns anbietet uns fuer 20 Baht (50 Ct.) hinzufahren, egal wohin wir wollen. Klingt doch verlockend, also ab in dieses tradionell asiatische Gefaehrt. Wie sich herausstellt, war dies keine gute Entscheidung, nach rund 300 m haelt der Fahrer an und will uns eine andere Route aufschwatzen, "You can go first to this place, just for 5 minutes and then I will bring you evereywhere you want to go", hallo, wir wollen da gar nicht hin, fahr uns einfach zum Grand Palace und aus. Aber der Depp faengt immer wieder an "Yes, but...!", schliesslich platzt mir der Kragen und ich schrei ihn an " just drive us to the Palace and nowhere else, there is no more discussion!", Ende vom Lied, er schmeisst uns raus, weil wir nicht da hin wollen, wo er uns hinbringen will. Wie wir spaeter im Lonely Planet lesen, bekommen die TukTuk-Fahrer Provisionen, wenn sie ahnungslose Touristen zu irgendwelchen Schmuckdantlern fahren und diese dort was kaufen...

Naja wir stehen nun irgendwo in einem Markt in dem es nicht nur unwahrscheinlich abartig riecht, sondern wir auch keinen Plan mehr haben, wo wir denn jetzt eigentlich sind.... Bei der ersten Gelegenheit springen wir in ein "richtiges" Taxi und lassen uns zum Koenigspalast fahren. Der Palast ist schon wirklich beeindruckend, ueberall Gold und Buddhas - davor wieder irgendwelche Glaeubige, die knieend vor diesen Statuen herumluemmeln. Einzig das Wetter koennte uns ein bisschen mehr entgegenkommen, der Regen erinnert schon sehr an good old Germany.... :-(







Naechstes Ziel auf unserer Tour ist der 45m lange liegende Buddha "Wat Pho", der schon ziemlich laessig ist. Zudem finden sich hier noch unzaehlige weitere Buddhas, so dass wir gar nicht mehr wissen, welchen wir zuerst anschauen sollen...





Weiter geht die Tour mit dem Taxi Richtung Siam Center ins Hardrock Cafe, damit ich mir mein obligatorisches T-Shirt kaufen kann und ausserdem macht sich der Hunger inzwischen doch mal bemerkbar. Die Taxifahrt ist endskrass. Die fahren hier echt wie die Irren. Was unser Taxifahrer abzieht ist auch sehr merkwuerdig, er schlaengelt sich immer wieder von einer Spur auf die naechste, zwischendurch zupft er sich wieder ein paar Barthaare aus und dann kommt wieder ein unkontrollierter Spurwechsel, Gehupe und eine Vollbremsung. Mittlerweile regnet es nicht nur, es schuettet aus Eimern, so dass wir froh sind, unmittelbar vor der Tuer abgesetzt zu werden...

Nach der Staerkung gehts noch durch ein paar gigantische Shoppingmalls, wo man neben unzaehligen Plagiaten vielleicht manchmal auch ein Original abstauben kann. Die Gerueche sind auch hier aeusserst gewoehnungsbeduerftig, da zwischen all den Verkaufsstaenden immer wieder irgendwas gegrillt, gegart, gebraten oder gebacken wird und mein sensibler Magen gibt mir deutlich zu verstehen, dass dies nichts fuer ihn ist...

Nach diesen ersten Eindruecken von Bangkok kehren wir schliesslich am Abend via Taxi (nachdem wir endlich mal einen gefunden haben, der mit Taxameter faehrt) zueruck in unser Hotel.