so, es ist so weit, heute ist unser letzter Tag auf thailändischem Boden. Was machen wir denn blos? Um 12 Uhr Mittag ist Check-Out-Time im Hotel, aber der Flug geht erst um 1:05 Uhr in der Nacht...
Wir entscheiden uns, solange wir die Gelegenheit haben, am Hotelpool zu liegen und noch ein bisschen Sonne zu tanken. In Deutschland werden wir ja dann vorerst nicht mehr so viele Gelegenheiten bekommen....
Um 11 Uhr machen wir uns dann fertig, ein letztes Mal duschen und dann die Rucksäcke reisefertig zusammenpacken. Ach ja, weil ich bereits danach gefragt wurde: Das Kleid, das ich mir in Phuket schneidern hab lassen, haben wir auch tatsächlich abgeholt (nach einer etwas kuriosen Bezahlungsaktion) und deshalb muss ich auch dieses in meinen Rucksack knautschen. Gott sei Dank dürfen wir unser Gepäck im Hotel absperren, so dass wir nochmal frei von unnötigem Balast in die Stadt los wandern können.
Wir lassen uns einmal mehr mit dem Taxi zum Siamsquare bringen und schlendern ein letztes Mal durch die gigantischen Shoppingmalls. Wir müssen noch unsere übrigen Bahts loswerden. Damit haben wir keine großen Probleme, schnell im Apple-Store und schon ist die Hälfte vom Restgeld weg. Dann einmal essen gegangen, Kaffee und Mixed Fruit Shake getrunken und schon sind wir um weitere Bahts leichter.
Hank möchte unbedingt noch ein Souvenir kaufen, wenn er schon kein Tiger-Beer T-Shirt bekommt und so verhandeln wir wegen einem Buddha-Kopf und können den Preis schließlich auf die Hälfte drücken. Das war eine ziemlich lustige Situation, denn die Thai wollte diesen Buddha unbedingt verkaufen, aber Hanks Angebot von 300 Baht (ursprünglich 600) gefällt ihr gar nicht. Am Ende kann sie Hanks Argument, dass er nicht mehr bezahlen kann, weil wir heute nach Hause fliegen und wir nur noch die 300 Baht zur Verfügung haben, doch überzeugen und wir sind stolze Besitzer eines Buddhakopfes! :-)
Ansonsten haben wir eigentlich nicht besonders viel gemacht, außer die Zeit versantelt und gewartet, dass es 20 Uhr wird, damit wir mit der Air Link Railway an den Flughafen fahren können.
Als wir am Flughafen unsere Boardingpässe abholen möchten, wird uns angeboten, dass wir noch einen kostenlosen Tag in Bangkok verbringen können. Hotelkosten übernimmt die Emirates und außerdem bekommen wir einen kostenlosen Hin- und Rückflug nach Dubai geschenkt, den wir ein Jahr lang einlösen können. Hmm, ich will eigentlich nur noch nach Hause und auch Hank ist nicht ganz so überzeugt von diesem Angebot, so dass wir ablehnen. Hinterher ärgere ich mich direkt, weil das womöglich DIE Chance auf ein kostenloses Upgrade gewesen wäre. Ich hätte eigentlich wirklich sagen müssen: Ich würde morgen nach Hause fliegen, wenn ich im Gegenzug dann statt dem Dubaiflug ein kostenloses Upgrade in die Business oder in die Firstclass machen kann. Oh man, ich Idiot, das wär da Hammer gewesen! First Class im A380 fliegen - das wär unsere Chance gewesen.... Naja, so fucking what! Allerdings stellen wir fest, dass wir inzwischen Emirates Silver Member sind, was auch immer das bedeutet...
Pünktlich um 1:05 Uhr in der Nacht hebt dann unser A380 in Bangkok ab. Dieser Vogel ist schon echt gigantisch und vor allem, den Start haben wir gar nicht wirklich wahr genommen, so sanft war das! Und Platz hat man da, Wahnsinn - sogar in der "Hammel"-Klasse. Das Entertainment-Programm lässt auch nicht zu wünschen übrig! Blöd nur, dass es ein Nachtflug ist und wir deshalb nur jeder einen Film anschaut, ehe wir schlafen. Krass war auch, dass wir ca. 2:00 am. kein Abendessen sondern ein Frühstück serviert bekommen. Strange!! Naja, egal.
Um 4:20 am Dubai-Ortszeit landen wir dann. Wir können unseren Boardingpässen entnehmen, dass wir als "Silver Member" eingeladen sind, in die Emirates Lounge auf Gate 122 zu kommen. Wir haben keine Ahnung, was uns dort erwartet und machen uns einfach mal auf den Weg. Wie sich herausstellt, ist das hier ein Wartebereich für die "Besseren" Fluggäste. Wir bekommen hier ein Special-Frühstücksbuffet mit allem was das Herz begehrt. All for free!!! Und jetzt kommts: Die Schnappsbar ist ebenfalls umsonst! Hier gibt es an Whisky, Cognac und anderen Spirituosen alles was "Mann" so braucht. Hank gönnt sich gleich mal einen Jacky on the rocks! Unglaublich, da könnte man sich wirklich richtig vernichten - was wir natürlich nicht machen! Zudem ist hier in der Lounge überall free WIFI und es stehen Computer zur Verfügung, wo man auch noch surfern kann.
Wir wollen gerade gehen, als wir uns spontan über den 40" Plasmafernseher und die Playstation 3 hermachen und ein Match Fifa WM2010 spielen. Die Partie lautet England gegen Argentinien. Hank vertritt England und ich vertrete Diego und Co. Was für eine armselige Leistung von den Argentiniern. Mit 2 Eigentoren und trotz 3 Spieler in der Überzahl komme ich eher schlecht aus dieser Nummer raus...
Nach diesem harten Fußballduell gehen wir zu unserem Gate, wo die Boarding-Time bereits begonnen hat. Als Silver Member dürfen wir auch als erstes gleich ins Flugzeug. Hehe, wir sind ganz schön wichtig! :-)
Um 9:15 am gehts dann endlich los in Richtung München. Im Flugzeug gibt es das dritte Frühstück für heute und ein für unsere Verhältnisse eher madigeres Entertainment-Programm.
Um 12:45 Uhr landen wir schließlich auf Deutschem Boden und jetzt sind wir wieder da!...
Sonntag, 7. November 2010
Donnerstag, 4. November 2010
20. Tag: Bangkok
3:30 Uhr. Das Zimmer-Telefon klingelt. Das Telefon klingelt? What the f...??? Schlaftrunken hebe ich ab, frage "Ja?", daraufhin hoere ich einen Thai nuscheln "I'm sorry" und auflegen. Na toll. Danke. Da hat sich die Rezeption wohl bei nem Weckruf verwaehlt... Wir koennen beide ne Zeit lang nicht mehr richtig einschlafen. Noch ein dicker Minuspunkt fuer diese Absteige.
Da heute ausnahmesweise mal strahlender Sonnenschein herrscht gehts nach dem Fruehstuecksbuffet wieder an den Pool. So richtig entspannen kann man zwar nicht, da nebenan der Highway verlaeuft und man das Gefuehl hat mit der Liege mitten drauf zu stehen aber na gut. Wenigestens Sonne. Das Wasser ist zwar auch heute eiskalt aber ne gute Erfrischung zwischendurch. Wir schwitzen hier doch ganz schoen. Sogar Carina muss sich zwischendurch in dem kalten Nass abkuehlen. So richtig gluecklich sieht sie aber im Wasser nicht aus, eher "ganz schnell ne Runde drehen und wieder raus" *g*
Leider haben die Architekten des Hotels wohl nicht mitgedacht und um ca. 2 Uhr liegt der komplette Poolbereich im Schatten. Aber wir haben inzwischen eh beide genug vom Rumgammeln und wollen nochmal aufbrechen und Bangkok weiter erforschen.
Uns faellt ein, dass wir ja vorgestern eigentlich zum Skytower wollten, aber in der Hektik der Shopping-Malls nicht mehr daran gedacht haben. Der Tower ist mit 309 Metern Thailands hoechstes Gebaeude. Er ist nicht besonders weit von unserem Hotel entfernt und nach wenigen Minuten stehen wir davor. Zuerst verirren wir uns aber erneut in einem Gewirr aus Verkaufsstaenden, Fressbuden, Schneidern etc. Diese nehmen die untersten 7 Stockwerke des Turms ein. Endlich am richtigen Eingang angekommen warten wir auf den Aufzug in den 77. Stock. Die Aussenwand des Aufzugs ist aus Glas, so dass man schon bei der rasanten Fahrt nach oben einen Ausblick auf die City hat. Irgendwie fuehl ich mich bei der Fahrt in dem durchsichtigen Ding aber nicht so wohl. Naja, die Fahrt dauert ja nur kurz und dann stehen wir im 77. Stock. Das ist aber noch nicht unser Ziel. Von hier fuehrt ein normaler Aufzug weiter in den 83. Stock. Dort ist die Roof-Top-Bar, wo wir ein gratis Cola bekommen und gemuetlich den Ausblick geniessen koennen. Nachdem unsere Glaeser leer sind gehts dann noch die Treppen zur Aussichtsplattform hoch. Hier faehrt die komplette Plattform im Kreis und man kann einfach an der Bruestung stehen und hat einen tollen Panoramablick. Wegen dem allgegenwaertigen Smog sehen wir zwar wohl nicht alles von Bangkok, aber auch so bekommt man nen besseren Eindruck wie riesig die Metropole eigentlich ist. Klar muss ja auch riesig sein bei ueber 6 Millionen Einwohnern.



Nachdem wir 2 Runden auf dem Dach gedreht haben und von oben unser naechstes Ziel ins Visier genommen haben gehts wieder in diesen Glasaufzug abwaerts. Unten angekommen marschieren wir zielstrebig los und lassen sowohl Taxi- als auch Tuk-Tuk-Fahrer links liegen. Auf unserem Weg kommen wir durch eine sehr belebte kleine Strasse. An jeder Ecke Strassengrills und kleine Tischchen, die auch gut gefuellt sind. Ueberall riecht es gut nach Essen. Ich haette zwar keine Bedenken da mal was zu probieren, aber wir haben im Hotel noch gegessen. Ausserdem ist Carina ja gar nicht so begeistert von dieser Art Verpflegung (ist wohl zu sehr verwoehnt von Mamas Kueche *g*).
Unser Ziel ist mal wieder - Ueberraschung - ein Shoppingcenter. Aber auch dieses ist eher luxurioes wo es sich fuer uns nicht lohnt laenger zu bleiben und nach Schnaeppchen Ausschau zu halten. Also weiter in die City. Mal wieder zum Siam Square. Carina braucht Kaffee ;-)
Angenehmer Nebeneffekt: ihr "Stammcafe" ist gleichzeitig ein Internetcafe. Also nehmen wir wieder den Skytrain und sitzen kurze Zeit spaeter am Computer.
Nachdem der Kaffee leer ist ziehen wir weiter und schlendern noch ein wenig durch die Verkaufsgaesschen hier. Carina ist noch auf der Suche nach zum Kleid passenden Schuhen. Leider hat sie sehr genaue Vorstellungen was sie sucht und so ist es auch nicht verwunderlich, dass sie nicht fuendig wird. Naja, daheim gibts ja auch Schuhlaeden...
Da heute ausnahmesweise mal strahlender Sonnenschein herrscht gehts nach dem Fruehstuecksbuffet wieder an den Pool. So richtig entspannen kann man zwar nicht, da nebenan der Highway verlaeuft und man das Gefuehl hat mit der Liege mitten drauf zu stehen aber na gut. Wenigestens Sonne. Das Wasser ist zwar auch heute eiskalt aber ne gute Erfrischung zwischendurch. Wir schwitzen hier doch ganz schoen. Sogar Carina muss sich zwischendurch in dem kalten Nass abkuehlen. So richtig gluecklich sieht sie aber im Wasser nicht aus, eher "ganz schnell ne Runde drehen und wieder raus" *g*
Leider haben die Architekten des Hotels wohl nicht mitgedacht und um ca. 2 Uhr liegt der komplette Poolbereich im Schatten. Aber wir haben inzwischen eh beide genug vom Rumgammeln und wollen nochmal aufbrechen und Bangkok weiter erforschen.
Uns faellt ein, dass wir ja vorgestern eigentlich zum Skytower wollten, aber in der Hektik der Shopping-Malls nicht mehr daran gedacht haben. Der Tower ist mit 309 Metern Thailands hoechstes Gebaeude. Er ist nicht besonders weit von unserem Hotel entfernt und nach wenigen Minuten stehen wir davor. Zuerst verirren wir uns aber erneut in einem Gewirr aus Verkaufsstaenden, Fressbuden, Schneidern etc. Diese nehmen die untersten 7 Stockwerke des Turms ein. Endlich am richtigen Eingang angekommen warten wir auf den Aufzug in den 77. Stock. Die Aussenwand des Aufzugs ist aus Glas, so dass man schon bei der rasanten Fahrt nach oben einen Ausblick auf die City hat. Irgendwie fuehl ich mich bei der Fahrt in dem durchsichtigen Ding aber nicht so wohl. Naja, die Fahrt dauert ja nur kurz und dann stehen wir im 77. Stock. Das ist aber noch nicht unser Ziel. Von hier fuehrt ein normaler Aufzug weiter in den 83. Stock. Dort ist die Roof-Top-Bar, wo wir ein gratis Cola bekommen und gemuetlich den Ausblick geniessen koennen. Nachdem unsere Glaeser leer sind gehts dann noch die Treppen zur Aussichtsplattform hoch. Hier faehrt die komplette Plattform im Kreis und man kann einfach an der Bruestung stehen und hat einen tollen Panoramablick. Wegen dem allgegenwaertigen Smog sehen wir zwar wohl nicht alles von Bangkok, aber auch so bekommt man nen besseren Eindruck wie riesig die Metropole eigentlich ist. Klar muss ja auch riesig sein bei ueber 6 Millionen Einwohnern.
Nachdem wir 2 Runden auf dem Dach gedreht haben und von oben unser naechstes Ziel ins Visier genommen haben gehts wieder in diesen Glasaufzug abwaerts. Unten angekommen marschieren wir zielstrebig los und lassen sowohl Taxi- als auch Tuk-Tuk-Fahrer links liegen. Auf unserem Weg kommen wir durch eine sehr belebte kleine Strasse. An jeder Ecke Strassengrills und kleine Tischchen, die auch gut gefuellt sind. Ueberall riecht es gut nach Essen. Ich haette zwar keine Bedenken da mal was zu probieren, aber wir haben im Hotel noch gegessen. Ausserdem ist Carina ja gar nicht so begeistert von dieser Art Verpflegung (ist wohl zu sehr verwoehnt von Mamas Kueche *g*).
Unser Ziel ist mal wieder - Ueberraschung - ein Shoppingcenter. Aber auch dieses ist eher luxurioes wo es sich fuer uns nicht lohnt laenger zu bleiben und nach Schnaeppchen Ausschau zu halten. Also weiter in die City. Mal wieder zum Siam Square. Carina braucht Kaffee ;-)
Angenehmer Nebeneffekt: ihr "Stammcafe" ist gleichzeitig ein Internetcafe. Also nehmen wir wieder den Skytrain und sitzen kurze Zeit spaeter am Computer.
Nachdem der Kaffee leer ist ziehen wir weiter und schlendern noch ein wenig durch die Verkaufsgaesschen hier. Carina ist noch auf der Suche nach zum Kleid passenden Schuhen. Leider hat sie sehr genaue Vorstellungen was sie sucht und so ist es auch nicht verwunderlich, dass sie nicht fuendig wird. Naja, daheim gibts ja auch Schuhlaeden...
Also springen wir wieder ins naechste Taxi und kriechen durch den in dieser Stadt leider allgegenwaertigen Stau.
Mittwoch, 3. November 2010
19. Tag: Bangkok
Tja Herr Hank, ob Du's glaubst, oder nicht - ich hab heute Nacht geschlafen wie ein Baby und Kakerlaken einfach kleine krabbelnde Tierchen sein lassen :-P (okay gut, ich geb zu, dass wir keine Kakerlaken mehr im Zimmer gehabt haben)
Trotzdem bin ich erneut bereits gegen 7 Uhr auf und stehe in den Startloechern fuers Fruehstueck, was auch sonst! Wenigstens das ist hier im Hotel richtig gut, wenns schon sonst nicht der Hit ist!
Naechstes Problem, was machen wir jetzt heute eigentlich? Taeglich die gleiche Frage, die uns bereits waehrend dem Fruehstueck quaelt. Naja, es ist warm und die Sonne (soweit man das unter dem ganzen Smog beurteilen kann) scheint. Wir koennen uns ja erstmal eine Runde an den Pool pflacken und dann sehen wir weiter. Nach kurzer Zeit stellt sich bereits heraus, dass es hier auch nicht wirklich gemuetlich ist. Das Wasser ist so kalt, dass nichtmal Hank einen Sprung wagt, von mir mal ganz abgesehen! Obwohl das Chlor-Wasser mit meiner Fleischwunde an der Hand wahrscheinlich sowieso nicht so optimal waere. Es schmerzt schon noch ein Wenig, vor allem eigentlich deshalb, weil ich mich eh nie still halten kann und wenn ich dann nicht mehr dran denke, ueberspann ich die Wunde wieder... Tollpatsch, eben! ;-)
Naja, wir koennen ja nicht den ganzen Tag faul hier rum santeln, das ist auch eher uncool, also springen wir in normale Klamotten und fetzen einfach mal mit dem Taxi los zum Wat Arun. Aber bei den ganzen Gangstern hier, ist das gar nicht so einfach. Sie brabbeln irgendwas von "100 Baht and I'll bring you to the Ferrystation and we make a short stop at my Sponsor...", ja genau, Du mich auch! Also weiter zum naechsten Taxi (es ist ja nicht so, dass die Auswahl hier nicht unendlich riesig ist!), aber der labert den gleichen Sumpf. Erst der vierte erklaert sich dann bereit, uns "with meter" tatsaechlich zu unserem Ziel zu fahren. Mei, der ist voll suess, der faehrt fast wie ein Europaeer und kaempft sich vorsichtig von einer Spur zur naechsten. Ach ja, voll krass, als er in einer stark befahrenen Kurve an einem Buddha vorbeikommt, nimmt er seine Haende vom Lenkrad und macht eine anbetende Geste, danach reisst er das Lenkrad gerade noch herum, damit wir die Kurve schaffen! Sehr seltsam! Aber er liefert uns unmittelbar vor dem Tempel ab!

Was erwartet uns hier? Welch eine Ueberraschung "Hoellenstufen", die wirklich nichts fuer Weicheier sind!

Todesmutig erklimmen wir den Gipfel, bzw. soweit man hald gehen darf, des Tempels und geniesen die beeidruckende Aussicht ueber die Stadt. Wahnsinn, die Auswirkungen der Flut kann man doch ganz deutlich erkennen, denn der Pegelstand des Flusses Mae Nam Chao Phraya ist schon deutlich hoeher als vor drei Wochen und vor allem ist der "Seegang" ziemlich krass. Ihre Longtail-Boote haben die Thais nicht mehr so wirklich unter Kontrolle!
Wir schlendern an einigen weiteren Schreinen vorbei und sehen wieder geschaetzte 5000 Buddha-Figuren!! :-) Hank schlaegt mir dabei vor, dass ich, damit ich meine Speicherkarte von der Kamera voll bekomme, jede Figur einzeln fotografieren koennte, aber ich glaub, dass niemand rund 3500 Fotos dieser Art anschauen mag! ;-)
Nach diesem Ausflug auf die andere Seite des Flusses, gehts mit der Faehre wieder zurueck, wo wir erstmal überlegen, wie es jetzt weitergeht...

Schliesslich lassen wir uns vom Taxifahrer beim Siamcenter absetzen, wo wir erstmal das Internetcafe aufsuchen.
Wir schlendern nochmal eine Runde durch das MBK. Das ist ein Shoppingcenter so richtig im Thaistyle! Hank ist auf der Suche nach einem Tiger-Bier T-Shirt, also wenn wir so eins finden, dann wohl noch am Ehesten hier. Kaum eine Faelschung, die es hier nicht gibt! Und von allen Seiten wuseln die kleinen Thais wieder daher und rufen schon von weitem "what Size Mister?" oder das klassische "I"ll give you discount", usw. Aber so ein einfaches Shirt haben sie nicht, kann doch gar nicht angehen. Saemtliche Biermarken sind vertreten, aber der dumme Tiger ist nicht aufzutreiben. Hank faengt an ungemuetlich zu werden. In Gedanken rechnet er schon aus, wieviele T-Shirts er fuer meinen Kaffeekonsum kaufen kann, aber irgendwie findet er keins. Tja, mehr als mitlaufen kann ich auch nicht. Fuer mich gibt es hier eher gar nix, weil auf ein gefaelschtes Poloshirt kann ich verzichten...
Nach diesem Ausflug in den thailaendischen Alltag machen wir uns auf den Rueckweg zu unserem Hotel. Hoffentlich gibt es dort nicht wieder eine unangenehme Ueberraschung kakerlakentechnischer Art. Gott sei Dank bleiben wir diesmal davon verschont und koennen mit ruhigem Gewissen die Lichter ausschalten...
Trotzdem bin ich erneut bereits gegen 7 Uhr auf und stehe in den Startloechern fuers Fruehstueck, was auch sonst! Wenigstens das ist hier im Hotel richtig gut, wenns schon sonst nicht der Hit ist!
Naechstes Problem, was machen wir jetzt heute eigentlich? Taeglich die gleiche Frage, die uns bereits waehrend dem Fruehstueck quaelt. Naja, es ist warm und die Sonne (soweit man das unter dem ganzen Smog beurteilen kann) scheint. Wir koennen uns ja erstmal eine Runde an den Pool pflacken und dann sehen wir weiter. Nach kurzer Zeit stellt sich bereits heraus, dass es hier auch nicht wirklich gemuetlich ist. Das Wasser ist so kalt, dass nichtmal Hank einen Sprung wagt, von mir mal ganz abgesehen! Obwohl das Chlor-Wasser mit meiner Fleischwunde an der Hand wahrscheinlich sowieso nicht so optimal waere. Es schmerzt schon noch ein Wenig, vor allem eigentlich deshalb, weil ich mich eh nie still halten kann und wenn ich dann nicht mehr dran denke, ueberspann ich die Wunde wieder... Tollpatsch, eben! ;-)
Naja, wir koennen ja nicht den ganzen Tag faul hier rum santeln, das ist auch eher uncool, also springen wir in normale Klamotten und fetzen einfach mal mit dem Taxi los zum Wat Arun. Aber bei den ganzen Gangstern hier, ist das gar nicht so einfach. Sie brabbeln irgendwas von "100 Baht and I'll bring you to the Ferrystation and we make a short stop at my Sponsor...", ja genau, Du mich auch! Also weiter zum naechsten Taxi (es ist ja nicht so, dass die Auswahl hier nicht unendlich riesig ist!), aber der labert den gleichen Sumpf. Erst der vierte erklaert sich dann bereit, uns "with meter" tatsaechlich zu unserem Ziel zu fahren. Mei, der ist voll suess, der faehrt fast wie ein Europaeer und kaempft sich vorsichtig von einer Spur zur naechsten. Ach ja, voll krass, als er in einer stark befahrenen Kurve an einem Buddha vorbeikommt, nimmt er seine Haende vom Lenkrad und macht eine anbetende Geste, danach reisst er das Lenkrad gerade noch herum, damit wir die Kurve schaffen! Sehr seltsam! Aber er liefert uns unmittelbar vor dem Tempel ab!
Was erwartet uns hier? Welch eine Ueberraschung "Hoellenstufen", die wirklich nichts fuer Weicheier sind!
Todesmutig erklimmen wir den Gipfel, bzw. soweit man hald gehen darf, des Tempels und geniesen die beeidruckende Aussicht ueber die Stadt. Wahnsinn, die Auswirkungen der Flut kann man doch ganz deutlich erkennen, denn der Pegelstand des Flusses Mae Nam Chao Phraya ist schon deutlich hoeher als vor drei Wochen und vor allem ist der "Seegang" ziemlich krass. Ihre Longtail-Boote haben die Thais nicht mehr so wirklich unter Kontrolle!
Wir schlendern an einigen weiteren Schreinen vorbei und sehen wieder geschaetzte 5000 Buddha-Figuren!! :-) Hank schlaegt mir dabei vor, dass ich, damit ich meine Speicherkarte von der Kamera voll bekomme, jede Figur einzeln fotografieren koennte, aber ich glaub, dass niemand rund 3500 Fotos dieser Art anschauen mag! ;-)
Nach diesem Ausflug auf die andere Seite des Flusses, gehts mit der Faehre wieder zurueck, wo wir erstmal überlegen, wie es jetzt weitergeht...

Schliesslich lassen wir uns vom Taxifahrer beim Siamcenter absetzen, wo wir erstmal das Internetcafe aufsuchen.
Wir schlendern nochmal eine Runde durch das MBK. Das ist ein Shoppingcenter so richtig im Thaistyle! Hank ist auf der Suche nach einem Tiger-Bier T-Shirt, also wenn wir so eins finden, dann wohl noch am Ehesten hier. Kaum eine Faelschung, die es hier nicht gibt! Und von allen Seiten wuseln die kleinen Thais wieder daher und rufen schon von weitem "what Size Mister?" oder das klassische "I"ll give you discount", usw. Aber so ein einfaches Shirt haben sie nicht, kann doch gar nicht angehen. Saemtliche Biermarken sind vertreten, aber der dumme Tiger ist nicht aufzutreiben. Hank faengt an ungemuetlich zu werden. In Gedanken rechnet er schon aus, wieviele T-Shirts er fuer meinen Kaffeekonsum kaufen kann, aber irgendwie findet er keins. Tja, mehr als mitlaufen kann ich auch nicht. Fuer mich gibt es hier eher gar nix, weil auf ein gefaelschtes Poloshirt kann ich verzichten...
Nach diesem Ausflug in den thailaendischen Alltag machen wir uns auf den Rueckweg zu unserem Hotel. Hoffentlich gibt es dort nicht wieder eine unangenehme Ueberraschung kakerlakentechnischer Art. Gott sei Dank bleiben wir diesmal davon verschont und koennen mit ruhigem Gewissen die Lichter ausschalten...
Dienstag, 2. November 2010
18. Tag: Bangkok
Gegen halb 9 wachen wir - besser gesagt Carina - wieder auf. Sie will fruehstuecken! Na toll, was hat das denn mit mir zu tun? Ich will noch schlafen, Hunger hab ich eh nicht. Also macht sie sich allein auf den Weg ans Buffet. Richtig schlafen kann ich leider nicht mehr, aber zumindest noch ein wenig doesen. Als sie wieder zurueck ist machen wir uns schoen langsam auf den Weg in die City. Konkrete Plaene haben wir nicht, wird wohl auf ein wenig Bummeln in den zahlreichen Shopping-Malls und auf den Maerkten hinauslaufen. Zwischendurch finden wir doch immer mal wieder einen Tempel.

Kaum aus dem Hotel raus werden wir auch schon wieder alle 5 Meter von nem Tuk-Tuk-Fahrer angequatscht. Fuer 20 - 30 Baht fahren sie uns ne Stunde lang spazieren, wohin wir wollen. Aber zweimal fallen wir auf die Masche nicht rein und wimmeln alle ab. Das naechste Shopping-Center ist nicht weit weg, da kommen wir locker zu Fuss hin. Kurze Zeit spaeter schlaengeln wir uns auch schon durch die engen Gaesschen in einer unuebersichtlich grossen Einkaufsmeile. Sobald man etwas aus dem Augenwinkel anschaut springen auch schon die Verkaeufer herbei und versuchen uns mit "cheap price for you", "I make you best price" und "I can give you discount" zum Kauf zu animieren. Aber uns ist das beiden eher immer laestig wenn man nicht mal 30 Sekunden was in Ruhe anschaun kann. Naja, ich kann damit aber noch wesentlich besser umgehen als Carina, die reagiert immer relativ schnell etwas gereizt... ;-)
Vom "Touristen-Ramsch-Markt" gelangen wir in eine Mall, die wohl fuer die Einheimischen sowas wie H&M ist, auf jeden Fall wuselts hier auf den etwas breiteren Gaengen ueberall nur so vor Thais. Auch hier ist aber nix fuer uns dabei. Eher zufaellig als geplant kommen wir auf unserem Weg am Central World Plaza vorbei. Scheint ein ganz neuer riesiger Komplex zu sein. Und keine Kruschlaeden wie bisher, sondern europaeische Marken wie Benetton, Lacoste, Adidas usw. Carina strahlt ueber beide Ohren! Leider muessen wir bald feststellen, dass sich hier nicht wirklich Schnaeppchen machen lassen. Die Preise liegen im selben Bereich wie bei uns daheim. Schon krass, wie koennen sich das die Leute hier denn dann leisten? Ich dachte immer Thailand ist auch ein eher armes Land. Klar, es gibt immer ueberall Reiche, aber dass es hier gleich so viele sind, dass Bedarf an mehreren riesigen Shopping-Malls von Markenartikeln gibt finde ich schon verwunderlich.
Als wir ne Pause im Starbucks (na, wer wollte da wohl hin? *g*) machen kriege ich ne englischesprachige Zeitung aus Bangkok in die Finger. Als ich die Schlagzeilen lese bin ich schon ein wenig baff:
1) auch im Sueden sind jetzt Teile des Landes ueberflutet
2) viele Wasserfaelle in Phang Nga und Umgebung wurden gesperrt, weil es zu gefaehrlich dort ist
3) der Similan-Island-nationalpark (wo wir gestern noch ueberlegt haben zum Schnorcheln hinzufahren) wurde wegen einer Sturmwarnung geschlossen
4) der Faehrverkehr nach Ko Samui wurde komplett eingestellt wegen zu rauher See
Aehm, geht hier das ganze Land unter oder wie ist das? Schon sehr krass!
Nach der Pause gehts dann noch ein wenig weiter durch die Laeden. Im Adidas-Laden hier gibts eine Star-Wars-Collection die wirklich sehr geil und abgefahren ist. Laut Verkaeufer gibts die nur in Bangkok. Es gibt eine sehr lustige Wookie-Jacke mit braunem Pelzbesatz und eine stylische Boba-Fett-Jacke die ich auch mal anprobiere. Gefaellt uns beiden echt gut. Aber sie kostet leider auch stolze 200 Euro. Das ist sie mir dann doch nicht wert.

Den Heimweg ins Hotel treten wir mal nicht mit dem Taxi an, sondern erproben die oeffentlichen Verkehrsmittel: den Skytrain und sowas wie die S-Bahn. Klappt auch wunderbar. Ist zwar fuer zwei Leute sicher genauso teuer bzw. billig wie mit dem Taxi, aber wir wolltens mal ausprobieren.

Im Hotelzimmer erwartet uns dann noch eine unerfreuliche Ueberraschung: neben Carinas Glas sitzt eine Kakerlake! Sie quiekt laut (nein, nicht die Kakerlake) und ich eile ihr gegen das Monster zu Hilfe und sperre es unters Glas. Und als ich mich wieder umdrehe sehe ich ein zweites Kaeferchen, wie es gerade unters Bett huscht. Na toll! Und das soll ein 4-Sterne-Hotel sein?!? Frechheit. Auf der bisherigen Reise ist uns bisher auch in den billigen Unterkuenften sowas nicht passiert. Also wer mal nach Bangkok kommt: nicht ins Bangkok Palace Hotel gehen!
Ich mach mich auf an die Rezeption und beschwere mich ueber die Kakerlaken. Erst wird mir angeboten, dass der Zimmerservice nach den Viechern schaut. Ja klar, weil die auf einen Schlag alle finden. Nein danke, ich will ein anderes Zimmer. Bekomme ich dann aber auch problemlos. Erstmal checken Carina und ich mit der Taschenlampe bewaffnet das neue Zimmer, finden aber weder unterm Bett, noch hinter dem Schreibtisch oder sonst irgendwo Krabbelzeugs. Carina schaut trotzdem etwas zweifelhaft. Aber hilft ja nix. Also packen wir unsere 7 Sachen zusammen. Dabei kommen unter unseren Rucksaecken auch noch einige Kaefer hervor. Ich hoff ja nur, dass die da jetzt nicht zum brueten angefangen haben und wir dann daheim Kakerlaken bekommen. Obwohl sich Jack sicher ueber Spielkameraden freuen wuerde *g*
Mal schaun ob die Nacht ohne einer wegen Kakerlaken panisch schreiender Carina vorbei geht ;-)
Kaum aus dem Hotel raus werden wir auch schon wieder alle 5 Meter von nem Tuk-Tuk-Fahrer angequatscht. Fuer 20 - 30 Baht fahren sie uns ne Stunde lang spazieren, wohin wir wollen. Aber zweimal fallen wir auf die Masche nicht rein und wimmeln alle ab. Das naechste Shopping-Center ist nicht weit weg, da kommen wir locker zu Fuss hin. Kurze Zeit spaeter schlaengeln wir uns auch schon durch die engen Gaesschen in einer unuebersichtlich grossen Einkaufsmeile. Sobald man etwas aus dem Augenwinkel anschaut springen auch schon die Verkaeufer herbei und versuchen uns mit "cheap price for you", "I make you best price" und "I can give you discount" zum Kauf zu animieren. Aber uns ist das beiden eher immer laestig wenn man nicht mal 30 Sekunden was in Ruhe anschaun kann. Naja, ich kann damit aber noch wesentlich besser umgehen als Carina, die reagiert immer relativ schnell etwas gereizt... ;-)
Vom "Touristen-Ramsch-Markt" gelangen wir in eine Mall, die wohl fuer die Einheimischen sowas wie H&M ist, auf jeden Fall wuselts hier auf den etwas breiteren Gaengen ueberall nur so vor Thais. Auch hier ist aber nix fuer uns dabei. Eher zufaellig als geplant kommen wir auf unserem Weg am Central World Plaza vorbei. Scheint ein ganz neuer riesiger Komplex zu sein. Und keine Kruschlaeden wie bisher, sondern europaeische Marken wie Benetton, Lacoste, Adidas usw. Carina strahlt ueber beide Ohren! Leider muessen wir bald feststellen, dass sich hier nicht wirklich Schnaeppchen machen lassen. Die Preise liegen im selben Bereich wie bei uns daheim. Schon krass, wie koennen sich das die Leute hier denn dann leisten? Ich dachte immer Thailand ist auch ein eher armes Land. Klar, es gibt immer ueberall Reiche, aber dass es hier gleich so viele sind, dass Bedarf an mehreren riesigen Shopping-Malls von Markenartikeln gibt finde ich schon verwunderlich.
Als wir ne Pause im Starbucks (na, wer wollte da wohl hin? *g*) machen kriege ich ne englischesprachige Zeitung aus Bangkok in die Finger. Als ich die Schlagzeilen lese bin ich schon ein wenig baff:
1) auch im Sueden sind jetzt Teile des Landes ueberflutet
2) viele Wasserfaelle in Phang Nga und Umgebung wurden gesperrt, weil es zu gefaehrlich dort ist
3) der Similan-Island-nationalpark (wo wir gestern noch ueberlegt haben zum Schnorcheln hinzufahren) wurde wegen einer Sturmwarnung geschlossen
4) der Faehrverkehr nach Ko Samui wurde komplett eingestellt wegen zu rauher See
Aehm, geht hier das ganze Land unter oder wie ist das? Schon sehr krass!
Nach der Pause gehts dann noch ein wenig weiter durch die Laeden. Im Adidas-Laden hier gibts eine Star-Wars-Collection die wirklich sehr geil und abgefahren ist. Laut Verkaeufer gibts die nur in Bangkok. Es gibt eine sehr lustige Wookie-Jacke mit braunem Pelzbesatz und eine stylische Boba-Fett-Jacke die ich auch mal anprobiere. Gefaellt uns beiden echt gut. Aber sie kostet leider auch stolze 200 Euro. Das ist sie mir dann doch nicht wert.

Den Heimweg ins Hotel treten wir mal nicht mit dem Taxi an, sondern erproben die oeffentlichen Verkehrsmittel: den Skytrain und sowas wie die S-Bahn. Klappt auch wunderbar. Ist zwar fuer zwei Leute sicher genauso teuer bzw. billig wie mit dem Taxi, aber wir wolltens mal ausprobieren.
Im Hotelzimmer erwartet uns dann noch eine unerfreuliche Ueberraschung: neben Carinas Glas sitzt eine Kakerlake! Sie quiekt laut (nein, nicht die Kakerlake) und ich eile ihr gegen das Monster zu Hilfe und sperre es unters Glas. Und als ich mich wieder umdrehe sehe ich ein zweites Kaeferchen, wie es gerade unters Bett huscht. Na toll! Und das soll ein 4-Sterne-Hotel sein?!? Frechheit. Auf der bisherigen Reise ist uns bisher auch in den billigen Unterkuenften sowas nicht passiert. Also wer mal nach Bangkok kommt: nicht ins Bangkok Palace Hotel gehen!
Ich mach mich auf an die Rezeption und beschwere mich ueber die Kakerlaken. Erst wird mir angeboten, dass der Zimmerservice nach den Viechern schaut. Ja klar, weil die auf einen Schlag alle finden. Nein danke, ich will ein anderes Zimmer. Bekomme ich dann aber auch problemlos. Erstmal checken Carina und ich mit der Taschenlampe bewaffnet das neue Zimmer, finden aber weder unterm Bett, noch hinter dem Schreibtisch oder sonst irgendwo Krabbelzeugs. Carina schaut trotzdem etwas zweifelhaft. Aber hilft ja nix. Also packen wir unsere 7 Sachen zusammen. Dabei kommen unter unseren Rucksaecken auch noch einige Kaefer hervor. Ich hoff ja nur, dass die da jetzt nicht zum brueten angefangen haben und wir dann daheim Kakerlaken bekommen. Obwohl sich Jack sicher ueber Spielkameraden freuen wuerde *g*
Mal schaun ob die Nacht ohne einer wegen Kakerlaken panisch schreiender Carina vorbei geht ;-)
17. Tag: Khao Lak - Bangkok
Aufwachen gegen 7 Uhr und was stellen wir fest? Welch eine Ueberraschung es pisst aus Eimern! Oh Mann, des is doch alles Kacke! Was machen wir jetzt? Wir stehen genau an der gleichen Stelle wie am Vortag, nur dass die Hoffnung auf Wetterbesserung heute noch geringer ist. Und Roller fahren mag ICH heute definitiv nicht... vielleicht morgen wieder! :-P Ne im Ernst, ob ich nochmal im Regen fahr, das glaub ich eher weniger, aber bei schoenem Wetter, warum nicht? So ein kleiner Sturz gehoert doch irgendwie dazu, oder? (Hank stimmt mir da eher nicht zu)
Nach Abwaegung aller Vor- und Nachteile und unter Beruecksichtigung der Wettervorhersagen faellt unsere Entscheidung relativ schnell - es geht zurueck nach Bangkok, da schaut es laut wetter.com erheblich besser aus (falls nicht, wissen wir wenigstens, wem wir die Schuld geben koennen). Wie wir im Planet gelesen haben, faehrt ab Khao Lak ein Nachtbus nach Bangkok, der insgesamt 12 Stunden unterwegs ist. Klingt zwar irgendwie gruselig, 12 Stunden (Thai-)Bus zu fahren, aber der Preisvorteil gegenueber fliegen ist schon erheblich und vor allem brauchen wir dann eine Uebernachtungsgelegenheit weniger...
Aber erstmal muessen wir diesen Tag bis 17 Uhr irgendwie rumbringen - also was machen? Hier gibt es ein Tsunami-Museum, das klingt doch spannend. Kurzerhand machen wir uns zu Fuss auf den Weg. Fuer Thais irgendwie unfassbar, dass man freiwillig mal rund 3 Kilometer zu Fuss gehen mag, aber warum auch nicht, wir haben ja eh nix besseres zu tun. Mit Regenjacken ausgeruestet, ist der Regen auch nur halb so schlimm.
Das Museum ist zwar nicht so spektakulaer wie wir erwartet haben, aber es ist schon ziemlich krass, Videos ueber die Ereignisse zu sehen und vor allem zu wissen, dass der Ort, in dem man sich gerade befindet, vor 6 Jahren komplett verwuestet wurde und zig Menschen getoetet wurden. Um uns das Ausmass der Katastrophe noch naeher vorstellen zu koennen, marschieren wir noch zu einem Polizeiboot, das sich ganz in der Naehe befindet. Dieses gut 20 Meter lange und vor allem massive Stahlboot wurde vom Tsunami einfach so rund 2 Kilometer ins Landesinnere geschwemmt, wo es bis heute unveraendert als Memorial steht. Uebel, was hier passiert sein muss...

Nach diesem Ausflug in die Geschichte Thailands setzen wir uns wieder in ein fahrendes Irgendwas (mittlerweile haben wir herausgefunden, dass die Dinger Songthaeos heissen) und lassen uns zurueck fahren, wo wir uns dann eh schon schoen langsam fuer die Busfahrt startklar machen koennen.
Nachdem Thais ja eher nicht fuer ihre Puenktlichkeit bekannt sind, muessen wir noch einige Zeit im Regen stehen, ehe endlich der richtige Bus kommt. Und schon beginnt die Marathonfahrt. Wir sammeln noch ein paar weitere Passagiere ein, bis wir dann irgendwann in der Pampa eine Pause einlegen, wo es ein Abendessen serviert gibt. Heidanei, dieses Red-Curry ist aber wirklich uebel spicy! Liegt vielleicht daran, dass wir unter den ganzen Einheimischen die einzigen Touristen sind, die diesen Bus gewaehlt haben.
Inzwischen ist es schon stockfinster und wir sind eigentlich schon im Schlafmodus, als wir auf einmal einen erneuten Stop machen und ein Soldat den Bus betritt. Personenkontrolle!!! Krass, wo sind wir denn hier gelandet? Gott sei Dank sind wir nicht der Staatsfeind Nr. 1, so dass wir die Kontrolle einfach mit einem seltsamen Gefuehl hinter uns lassen und die Fahrt fortsetzen koennen.
Ich bin gerade wieder eingeschlafen, als sich die Szenerie ploetzlich nochmal wiederholt! Die ham doch hier alle einen an der Waffel, oder? Fahren wir hier mit dem Schwerverbrecherbus, oder wie schauts aus? Zum Glueck findet der Soldat aber wieder nichts und weiter gehts... anscheinend, wie ich hinterher erfahren hab, hat es noch eine dritte dieser Kontrollen gegeben, aber die hab ich verschlafen...
Eine Stunde frueher als erwartet, naemlich um 4 Uhr in der Nacht, erreichen wir dann unser Ziel Bangkok - und jetzt? Auf gut Glueck fahren wir einfach mal zum Hotel, dass wir bereits online gebucht haben und schauen mal, wann wir das Zimmer beziehen koennen. Zu unserer positiven Ueberraschung duerfen wir tatsaechlich rund 10 Stunden vor der Check-In-Time das Zimmer beziehen und noch ein wenig "normalen" Schlaf tanken! Im Bus war es doch relativ unbequem, da es kein reiner Sleeping-Bus war...
Nach Abwaegung aller Vor- und Nachteile und unter Beruecksichtigung der Wettervorhersagen faellt unsere Entscheidung relativ schnell - es geht zurueck nach Bangkok, da schaut es laut wetter.com erheblich besser aus (falls nicht, wissen wir wenigstens, wem wir die Schuld geben koennen). Wie wir im Planet gelesen haben, faehrt ab Khao Lak ein Nachtbus nach Bangkok, der insgesamt 12 Stunden unterwegs ist. Klingt zwar irgendwie gruselig, 12 Stunden (Thai-)Bus zu fahren, aber der Preisvorteil gegenueber fliegen ist schon erheblich und vor allem brauchen wir dann eine Uebernachtungsgelegenheit weniger...
Aber erstmal muessen wir diesen Tag bis 17 Uhr irgendwie rumbringen - also was machen? Hier gibt es ein Tsunami-Museum, das klingt doch spannend. Kurzerhand machen wir uns zu Fuss auf den Weg. Fuer Thais irgendwie unfassbar, dass man freiwillig mal rund 3 Kilometer zu Fuss gehen mag, aber warum auch nicht, wir haben ja eh nix besseres zu tun. Mit Regenjacken ausgeruestet, ist der Regen auch nur halb so schlimm.
Das Museum ist zwar nicht so spektakulaer wie wir erwartet haben, aber es ist schon ziemlich krass, Videos ueber die Ereignisse zu sehen und vor allem zu wissen, dass der Ort, in dem man sich gerade befindet, vor 6 Jahren komplett verwuestet wurde und zig Menschen getoetet wurden. Um uns das Ausmass der Katastrophe noch naeher vorstellen zu koennen, marschieren wir noch zu einem Polizeiboot, das sich ganz in der Naehe befindet. Dieses gut 20 Meter lange und vor allem massive Stahlboot wurde vom Tsunami einfach so rund 2 Kilometer ins Landesinnere geschwemmt, wo es bis heute unveraendert als Memorial steht. Uebel, was hier passiert sein muss...
Nach diesem Ausflug in die Geschichte Thailands setzen wir uns wieder in ein fahrendes Irgendwas (mittlerweile haben wir herausgefunden, dass die Dinger Songthaeos heissen) und lassen uns zurueck fahren, wo wir uns dann eh schon schoen langsam fuer die Busfahrt startklar machen koennen.
Nachdem Thais ja eher nicht fuer ihre Puenktlichkeit bekannt sind, muessen wir noch einige Zeit im Regen stehen, ehe endlich der richtige Bus kommt. Und schon beginnt die Marathonfahrt. Wir sammeln noch ein paar weitere Passagiere ein, bis wir dann irgendwann in der Pampa eine Pause einlegen, wo es ein Abendessen serviert gibt. Heidanei, dieses Red-Curry ist aber wirklich uebel spicy! Liegt vielleicht daran, dass wir unter den ganzen Einheimischen die einzigen Touristen sind, die diesen Bus gewaehlt haben.
Inzwischen ist es schon stockfinster und wir sind eigentlich schon im Schlafmodus, als wir auf einmal einen erneuten Stop machen und ein Soldat den Bus betritt. Personenkontrolle!!! Krass, wo sind wir denn hier gelandet? Gott sei Dank sind wir nicht der Staatsfeind Nr. 1, so dass wir die Kontrolle einfach mit einem seltsamen Gefuehl hinter uns lassen und die Fahrt fortsetzen koennen.
Ich bin gerade wieder eingeschlafen, als sich die Szenerie ploetzlich nochmal wiederholt! Die ham doch hier alle einen an der Waffel, oder? Fahren wir hier mit dem Schwerverbrecherbus, oder wie schauts aus? Zum Glueck findet der Soldat aber wieder nichts und weiter gehts... anscheinend, wie ich hinterher erfahren hab, hat es noch eine dritte dieser Kontrollen gegeben, aber die hab ich verschlafen...
Eine Stunde frueher als erwartet, naemlich um 4 Uhr in der Nacht, erreichen wir dann unser Ziel Bangkok - und jetzt? Auf gut Glueck fahren wir einfach mal zum Hotel, dass wir bereits online gebucht haben und schauen mal, wann wir das Zimmer beziehen koennen. Zu unserer positiven Ueberraschung duerfen wir tatsaechlich rund 10 Stunden vor der Check-In-Time das Zimmer beziehen und noch ein wenig "normalen" Schlaf tanken! Im Bus war es doch relativ unbequem, da es kein reiner Sleeping-Bus war...
Sonntag, 31. Oktober 2010
16. Tag: Khao Lak
Als wir aufwachen hoeren wir schon das Trommeln auf dem Bungalow-Dach. Es regnet mal wieder. Na toll, dann schauts mit unserem Roller-Plan ja wohl eher schlecht aus. Aber mal abwarten, vielleicht bessert sich die Wetterlage ja bald. Ist hier ja nicht ungewoehnlich. Also suchen wir uns erstmal was zum Fruehstuecken und faulenzen dann noch ein wenig. Inzwischen ists elf geworden und wir muessen raus aus unserem Bungalow. Es regnet immer noch. Mal mehr mal weniger heftig. Fieberhaft ueberlegen wir was wir machen sollen. Es kristallisieren sich zwei moegliche Plaene heraus:
- hier bleiben, den Regen Regen sein lassen und die Gegend erforschen
- in den naechsten Bus springen und Richtung Ostkueste fahren, von dort aus dann nach Ko Samui
Leichter Favorit ist Variante 2. Aber bevor wir uns aufmachen checken wir lieber noch im naechsten Internetcafe die Wetterlage am Ziel. Wir stellen schnell fest, dass es im Moment im kompletten Sueden von Thailand regnet und auch waehrend der naechsten Woche nicht aufhoeren soll. Damit ist Ko Samui wieder aus dem Rennen. Bei Regen auf ner badeinsel festhaengen ist nicht wirklich prickelnd...
Tja, dann suchen wir uns hier wieder eine Bleibe, was auch ohne Probleme hinhaut. Inzwischen hat es auch endlich aufgehoert durchgehend zu regnen. Ab und zu Nieselregen ist OK (ja, inzwischen sind wir damit echt gluecklich).
Zum Zimmer mieten wir dann auch gleich zwei Roller, um die Gegend zu erforschen. Laut Karte gibt es hier einige Wasserfaelle. Also los, ab auf die Piste!
Erstmal gilt es das Gefaehrt aufzutanken. Laut unserer Vermieterin ist die Tanke gleich 500 Meter weiter. Hm, Carina und ich halten beide die Augen offen, aber eine Tankstelle koennen wir beim besten Willen nicht finden. Auf unserer Karte ist zwar schon eine eingezeichnet, aber die ist schon etwas weiter weg. Letztendlich landen wir aber trotzdem bei der, weil unterwegs nix kommt. Thai-Entfernungsangaben...
Also auf zum ersten Wasserfall!
Leider erweiste sich unsere Karte als nicht allzu genau und es laesst sich nur anhand der eingezeichneten Hotels abschaetzen wo wir in etwa sind. Den laut Karte naechsten Wasserfall Pak Weep verpassen wir gleich mal und stehen vor einem Schild zum zweiten, dem Sai Rung. Egal, den wollen wir ja auch sehen. Also ab auf die kleine Nebenstrasse. Gerade noch sehe ich im Vorbeiduesen ein anderes Schild zum Rainbow-Waterfall. Ui, noch einer, sehr gut. Also erstmal dahin. Er ist sehr abgelegen und die Gegend ist total ausgestorben.

Hier ist zwar sowas wie ein Besucherzentrum mit Lokal, aber wir sehen absolut niemanden. Merkwuedig. Wir geniessen ein wenig die Einsamkeit, schiessen ein paar Fotos und dann gehts zurueck, auf zum naechsten Wasserfall. Wir suchen den Sai Rung Wasserfall weiter auf der Nebenstrasse, doch es kommt nichts. Vermutlich heisst Sai Rung Regenbogen und wir warn schon am richtigen Wasserfall. Fragen koennen wir hier auf jeden Fall niemanden.
Naja, sind ja noch genug andere auf der Karte. Auf zum Bor Hin Wasserfall. Nach laengerer Fahrt entdecke ich ein Resort, dass laut Karte auf jeden Fall nach dem Wasserfall liegt. Also drehen wir wieder um. Vielleicht haben wir ja das Hinweisschils uebersehen. Ein Schild finden wir auch auf der Rueckfahrt nicht, aber dafuer eine Seitenstrasse, die als Tsunami Evacuation Route ausgewiesen ist. Dann schau mal halt die an. Wir landen wir auf einer ziemlich kleinen Nebenstrasse, die Palmen haengen teilweise ziemlich tief, so dass ich mich auf dem Roller buecken muss. Am Ende des Wegs stehen wir dann unverhofft vor einem Wasserfall. Schilder gibts wieder keine, aber wir gehen jetzt einfach mal davon aus, dass das unser eigentliches Ziel war. Auch hier keine Menschenseele zu sehen. Aber der Wasserfall ist echt toll!

Wieder zurueck auf der Hauptstrasse greifen wir nochmal den anfangs verpassten Pak Weep an. Wir halten nach Abzweigungen ausschau, aber es ist keine da. Also finden wir auch keinen Weg zum Wasserfall. Naja, egal. Einer ist ja noch auf der Karte, der Chong Fah. An dem sind wir Mittags schon bei der Suche nach der Tankstelle vorbeigekommen. Zu dem habe ich sogar schon ein Schild an der Strasse gesehen, den sollten wir auf jeden Fall finden.
Unterwegs kommen wir noch am Khao Lak Elephant Camp vorbei und steigen in die Bremsen, um uns das mal anzusehen. Uns wird auch gleich die Preisliste fuers Elefantenreiten praesentiert. Also wir etwas unschluessig drein schauen faellt der Preis von allein um 300 Baht. Na gut, da kann man nicht mehr nein sagen. Wenig spaeter sitzen wir in gut 2 - 3 Meter Hoehe samt Reiter auf dem Ruecken von einem Elefantenbullen ohne Zaehne und zuckelen durch den Dschungel. So ein Elefant hat schon eine eher gemuetliche Gangart... Unterwegs bleibt der graue Riese immer wieder stehen und reisst ein paar Buesche aus, die er sich ins Maul stopft. Unsere Runde dauert ne gute Stunde und ist sehr schnell wieder rum. Besonders aufregend wars zwar nicht, aber schon ganz nett.

So, weiter zum Chong Fah. Die Strasse ist anfangs normal asphaltiert, geht dann ueber in aeltere Betonplatten, um schliesslich in einem Kiesweg zu enden. Auf dem muessen wir aber noch gut 3 km zuruecklegen. Kein Problem, dass diese Roller hier gelaendegaengig sind haben wir ja schon in Krabi getestet ;-)
Als wir dann an der Einfahrt zum Wasserfall (dieser hier scheint besser besucht zu sein) vorbeibrausen huepft uns wild gestikulierend ein Thai vor den Roller. Wir duerfen nicht weiterfahren, sondern muessen den letzten Kilometer gehen. Andere Touris, die den Weg grad zurueck kommen sagen uns, dass der Weg schon etwas steiler wird und man sicher 20 Minuten einfach braucht. Da es aber in ungefaehr einer Stunde dunkel wird, wir auch noch ein gutes Stueck zurueck in die Stadt haben und nicht so scharf drauf sind im Dunkeln zu fahren lassen wir es bleiben. Vielleicht morgen vormittag, haben den Roller ja bis halb 12. Also den ganzen Weg zurueck. Inzwischen regnet es auch wieder etwas staerker.
An der Stelle wo die Betonplatten in den Asphalt uebergehen ist ein kleiner Huegel, also bremse ich ab, um sicher raufzukommen. Kaum bin ich ein paar Meter weiter stellts mir alle Haare auf: ich hoere hinter mir ein Quietschen und Scheppern!
Also ich mich umdrehe die Gewissheit: bei Carina hat mal wieder das Crash-Test-Dummie-Gen zugeschlagen und sie hats geschmissen! Fuck! Kein schoener Anblick wie sie neben dem Roller liegt. Die schlimmsten Befuerchtungen kommen in mir hoch. Fuck. Fuck. Fuck. Schnell springe ich vom Roller und laufe zurueck. Sie bewegt sich inzwischen zumindest wieder und setzt sich auf. Das Knie ist blutueberstroemt. Ich schaus mir genauaer an und zieh gleich mal nen Kieselstein aus dem Knie. Auch die Hand schaut nicht gut aus, ist stark aufgeschuerft. Aus der naechsten Huette kommt ein besorgt dreinschauender Thai herangeeilt und redet was von Doktor. Das lehnt Carina - immer noch am Boden sitzend - natuerlich gleich mal ab, "No Doctor!". Typisch. Aber ihr scheint nichts weiter zu fehlen. Hoffentlich. Ich helfe ihr dann auf die Beine. Ihre groesste Sorge ist ihre neue Jack Wolfskin Jacke... "Die bloede Jacke, is doch egal!" sag ich ihr. Ihr ist eher das Knie egal, das waechst ja wieder zam.
Naja, ich versuch dann noch ihr klarzumachen, dass wir den Roller auch stehen lassen koennen wenns nicht geht, aber sie laesst sich nicht davon abbringen wieder aufzusteigen. N alter Sturkopf eben. Also fahren wir weiter. Carina faehrt in sehr gemaechlichem Tempo voraus. Ich fahr etwas versetzt hinter ihr, nicht dass sie in dem jetzigen Schneckentempo noch umgefahren wird. Bei jeden kleinen Schlenker den sie macht packt mich die Angst. Aber es geht alles gut und wir kommen im Hotel an. Wir waschen die Wunden aus und spruehen Desinfektionsmittel drauf. Dann besorgen wir noch in der naechsten Apotheke Pflaster die gross genug sind. Carina humpelt tapfer neben mir her.
Nach dem Schock und nachdem die Wunden jetzt versorgt sind gibts erstmal das verdiente und ueberfallige Abendessen. Ich bin ja mal gespannt, wie es ihr morgen mit dem Knie geht. Wahrscheinlich tuts ihr weh und sie kann nicht gehen. Damit fallen wohl saemtlichen Unternehmungen flach. Aber das werden wir morgen sehen...
- hier bleiben, den Regen Regen sein lassen und die Gegend erforschen
- in den naechsten Bus springen und Richtung Ostkueste fahren, von dort aus dann nach Ko Samui
Leichter Favorit ist Variante 2. Aber bevor wir uns aufmachen checken wir lieber noch im naechsten Internetcafe die Wetterlage am Ziel. Wir stellen schnell fest, dass es im Moment im kompletten Sueden von Thailand regnet und auch waehrend der naechsten Woche nicht aufhoeren soll. Damit ist Ko Samui wieder aus dem Rennen. Bei Regen auf ner badeinsel festhaengen ist nicht wirklich prickelnd...
Tja, dann suchen wir uns hier wieder eine Bleibe, was auch ohne Probleme hinhaut. Inzwischen hat es auch endlich aufgehoert durchgehend zu regnen. Ab und zu Nieselregen ist OK (ja, inzwischen sind wir damit echt gluecklich).
Zum Zimmer mieten wir dann auch gleich zwei Roller, um die Gegend zu erforschen. Laut Karte gibt es hier einige Wasserfaelle. Also los, ab auf die Piste!
Erstmal gilt es das Gefaehrt aufzutanken. Laut unserer Vermieterin ist die Tanke gleich 500 Meter weiter. Hm, Carina und ich halten beide die Augen offen, aber eine Tankstelle koennen wir beim besten Willen nicht finden. Auf unserer Karte ist zwar schon eine eingezeichnet, aber die ist schon etwas weiter weg. Letztendlich landen wir aber trotzdem bei der, weil unterwegs nix kommt. Thai-Entfernungsangaben...
Also auf zum ersten Wasserfall!
Leider erweiste sich unsere Karte als nicht allzu genau und es laesst sich nur anhand der eingezeichneten Hotels abschaetzen wo wir in etwa sind. Den laut Karte naechsten Wasserfall Pak Weep verpassen wir gleich mal und stehen vor einem Schild zum zweiten, dem Sai Rung. Egal, den wollen wir ja auch sehen. Also ab auf die kleine Nebenstrasse. Gerade noch sehe ich im Vorbeiduesen ein anderes Schild zum Rainbow-Waterfall. Ui, noch einer, sehr gut. Also erstmal dahin. Er ist sehr abgelegen und die Gegend ist total ausgestorben.
Hier ist zwar sowas wie ein Besucherzentrum mit Lokal, aber wir sehen absolut niemanden. Merkwuedig. Wir geniessen ein wenig die Einsamkeit, schiessen ein paar Fotos und dann gehts zurueck, auf zum naechsten Wasserfall. Wir suchen den Sai Rung Wasserfall weiter auf der Nebenstrasse, doch es kommt nichts. Vermutlich heisst Sai Rung Regenbogen und wir warn schon am richtigen Wasserfall. Fragen koennen wir hier auf jeden Fall niemanden.
Naja, sind ja noch genug andere auf der Karte. Auf zum Bor Hin Wasserfall. Nach laengerer Fahrt entdecke ich ein Resort, dass laut Karte auf jeden Fall nach dem Wasserfall liegt. Also drehen wir wieder um. Vielleicht haben wir ja das Hinweisschils uebersehen. Ein Schild finden wir auch auf der Rueckfahrt nicht, aber dafuer eine Seitenstrasse, die als Tsunami Evacuation Route ausgewiesen ist. Dann schau mal halt die an. Wir landen wir auf einer ziemlich kleinen Nebenstrasse, die Palmen haengen teilweise ziemlich tief, so dass ich mich auf dem Roller buecken muss. Am Ende des Wegs stehen wir dann unverhofft vor einem Wasserfall. Schilder gibts wieder keine, aber wir gehen jetzt einfach mal davon aus, dass das unser eigentliches Ziel war. Auch hier keine Menschenseele zu sehen. Aber der Wasserfall ist echt toll!
Wieder zurueck auf der Hauptstrasse greifen wir nochmal den anfangs verpassten Pak Weep an. Wir halten nach Abzweigungen ausschau, aber es ist keine da. Also finden wir auch keinen Weg zum Wasserfall. Naja, egal. Einer ist ja noch auf der Karte, der Chong Fah. An dem sind wir Mittags schon bei der Suche nach der Tankstelle vorbeigekommen. Zu dem habe ich sogar schon ein Schild an der Strasse gesehen, den sollten wir auf jeden Fall finden.
Unterwegs kommen wir noch am Khao Lak Elephant Camp vorbei und steigen in die Bremsen, um uns das mal anzusehen. Uns wird auch gleich die Preisliste fuers Elefantenreiten praesentiert. Also wir etwas unschluessig drein schauen faellt der Preis von allein um 300 Baht. Na gut, da kann man nicht mehr nein sagen. Wenig spaeter sitzen wir in gut 2 - 3 Meter Hoehe samt Reiter auf dem Ruecken von einem Elefantenbullen ohne Zaehne und zuckelen durch den Dschungel. So ein Elefant hat schon eine eher gemuetliche Gangart... Unterwegs bleibt der graue Riese immer wieder stehen und reisst ein paar Buesche aus, die er sich ins Maul stopft. Unsere Runde dauert ne gute Stunde und ist sehr schnell wieder rum. Besonders aufregend wars zwar nicht, aber schon ganz nett.
So, weiter zum Chong Fah. Die Strasse ist anfangs normal asphaltiert, geht dann ueber in aeltere Betonplatten, um schliesslich in einem Kiesweg zu enden. Auf dem muessen wir aber noch gut 3 km zuruecklegen. Kein Problem, dass diese Roller hier gelaendegaengig sind haben wir ja schon in Krabi getestet ;-)
Als wir dann an der Einfahrt zum Wasserfall (dieser hier scheint besser besucht zu sein) vorbeibrausen huepft uns wild gestikulierend ein Thai vor den Roller. Wir duerfen nicht weiterfahren, sondern muessen den letzten Kilometer gehen. Andere Touris, die den Weg grad zurueck kommen sagen uns, dass der Weg schon etwas steiler wird und man sicher 20 Minuten einfach braucht. Da es aber in ungefaehr einer Stunde dunkel wird, wir auch noch ein gutes Stueck zurueck in die Stadt haben und nicht so scharf drauf sind im Dunkeln zu fahren lassen wir es bleiben. Vielleicht morgen vormittag, haben den Roller ja bis halb 12. Also den ganzen Weg zurueck. Inzwischen regnet es auch wieder etwas staerker.
An der Stelle wo die Betonplatten in den Asphalt uebergehen ist ein kleiner Huegel, also bremse ich ab, um sicher raufzukommen. Kaum bin ich ein paar Meter weiter stellts mir alle Haare auf: ich hoere hinter mir ein Quietschen und Scheppern!
Also ich mich umdrehe die Gewissheit: bei Carina hat mal wieder das Crash-Test-Dummie-Gen zugeschlagen und sie hats geschmissen! Fuck! Kein schoener Anblick wie sie neben dem Roller liegt. Die schlimmsten Befuerchtungen kommen in mir hoch. Fuck. Fuck. Fuck. Schnell springe ich vom Roller und laufe zurueck. Sie bewegt sich inzwischen zumindest wieder und setzt sich auf. Das Knie ist blutueberstroemt. Ich schaus mir genauaer an und zieh gleich mal nen Kieselstein aus dem Knie. Auch die Hand schaut nicht gut aus, ist stark aufgeschuerft. Aus der naechsten Huette kommt ein besorgt dreinschauender Thai herangeeilt und redet was von Doktor. Das lehnt Carina - immer noch am Boden sitzend - natuerlich gleich mal ab, "No Doctor!". Typisch. Aber ihr scheint nichts weiter zu fehlen. Hoffentlich. Ich helfe ihr dann auf die Beine. Ihre groesste Sorge ist ihre neue Jack Wolfskin Jacke... "Die bloede Jacke, is doch egal!" sag ich ihr. Ihr ist eher das Knie egal, das waechst ja wieder zam.
Naja, ich versuch dann noch ihr klarzumachen, dass wir den Roller auch stehen lassen koennen wenns nicht geht, aber sie laesst sich nicht davon abbringen wieder aufzusteigen. N alter Sturkopf eben. Also fahren wir weiter. Carina faehrt in sehr gemaechlichem Tempo voraus. Ich fahr etwas versetzt hinter ihr, nicht dass sie in dem jetzigen Schneckentempo noch umgefahren wird. Bei jeden kleinen Schlenker den sie macht packt mich die Angst. Aber es geht alles gut und wir kommen im Hotel an. Wir waschen die Wunden aus und spruehen Desinfektionsmittel drauf. Dann besorgen wir noch in der naechsten Apotheke Pflaster die gross genug sind. Carina humpelt tapfer neben mir her.
Nach dem Schock und nachdem die Wunden jetzt versorgt sind gibts erstmal das verdiente und ueberfallige Abendessen. Ich bin ja mal gespannt, wie es ihr morgen mit dem Knie geht. Wahrscheinlich tuts ihr weh und sie kann nicht gehen. Damit fallen wohl saemtlichen Unternehmungen flach. Aber das werden wir morgen sehen...
15. Tag: Khao Lak
so, jetzt reicht es aber wieder mit Phuket. Nach 4 Tagen muessen wir uns wieder auf den Weg machen, aber wo hin? Der Bus in den Norden geht um 11 Uhr, d. h. wir muessen uns um 10 Uhr auf den Weg nach Phuket Stadt machen. Vorher noch ein reichliches Fruehstueck zu uns genommen, gehts dann mim Taxi los. Heidanei, das sind ja alles Gangster hier. Wenn man nicht aufpasst, wird man hier an jeder Ecke ueber den Tisch gezogen... Fuer 400 Baht werden wir schliesslich die 25 Kilometer auf die andere Seite der Insel gefahren, wo der Bus bereit steht. Wir kaufen uns letztendlich ein Ticket in das rund 95 Kilometer entfernte Khao Lak fuer 90 Baht... Krass diese Preisunterschiede.
Die Fahrt bis Khao Lak dauert etwa 2 1/2 Stunden und gestaltet sich als recht angenehm. Um ca. 13:40 Uhr werden wir dann vor einem Mc Donalds abgesetzt, wo wir erst einmal Halt machen und ueberlegen, wohin. An der Bushaltestelle sehen wir einen Wisch, der Werbung fuer den"FC Bayern Muenchen Fanclub Khao Lak" macht. Hihi, lustig!
Danach finden wir uns bei den Banana Bungalows ein, wo wir nach laengerem Feilschen einen einigermassen akzeptablen Preis fuer den, im Vergleich zu unserem Hotelzimmer in Phuket, eher schaebigen Bungalow aushandeln. Schnell die grossen Rucksaecke abgeliefert, machen wir uns auf den Weg, um das Oertchen zu erkunden. Aber was ist das? Regen! Oh nein, nicht schon wieder! Zum Glueck aber nur von kurzer Dauer. Krass, es regnet und gleichzeitig scheint die Sonne! Really weird!!
Wir marschieren saemtliche Snorkeling-Anbieter ab, um die Preise fuer eine Schnorcheltour zu den Similar Islands abzuchecken. Ganz schoen teuer, wenn man bedenkt, was wir in der Touristenhochburg Phi Phi bezahlt haben. So ganz ueberzeugt uns aber dann doch keiner. Also gehen wir erstmal weiter an den Strand, vielleicht finden wir dort ja auch ein nettes kleines Lokal...
Tja der Weg zum Strand gestaltet sich als schwieriger als gedacht, irgendwie geht da keiner runter. Obwohl doch, wir entdecken letztlich einen kleinen kaum sichtbaren Weg, der uns zum Beach fuehrt.

Dort ist es im Vergleich zu Phuket relativ ruhig und wir finden auch ein nettes Strandrestaurant, wo wir einkehren und unsere Moeglichkeiten fuer den naechsten Tag ueberdenken. Hmmm, wir koennten alternativ zu Schnorcheln nochmal einen Roller ausleihen und die Gegend hier ein bisschen erkunden. Laut Karte gibt es wieder ziemlich viele Wasserfaelle.... Ja das klingt eigentlich nicht schlecht.
Also entscheiden wir uns gegen Schnorcheln und machen uns auf den Weg zurueck zu unserem Bungalow, wo Hank zum Abschluss des Tages noch einen Sprung in den Pool wagt!
Die Fahrt bis Khao Lak dauert etwa 2 1/2 Stunden und gestaltet sich als recht angenehm. Um ca. 13:40 Uhr werden wir dann vor einem Mc Donalds abgesetzt, wo wir erst einmal Halt machen und ueberlegen, wohin. An der Bushaltestelle sehen wir einen Wisch, der Werbung fuer den"FC Bayern Muenchen Fanclub Khao Lak" macht. Hihi, lustig!
Danach finden wir uns bei den Banana Bungalows ein, wo wir nach laengerem Feilschen einen einigermassen akzeptablen Preis fuer den, im Vergleich zu unserem Hotelzimmer in Phuket, eher schaebigen Bungalow aushandeln. Schnell die grossen Rucksaecke abgeliefert, machen wir uns auf den Weg, um das Oertchen zu erkunden. Aber was ist das? Regen! Oh nein, nicht schon wieder! Zum Glueck aber nur von kurzer Dauer. Krass, es regnet und gleichzeitig scheint die Sonne! Really weird!!
Wir marschieren saemtliche Snorkeling-Anbieter ab, um die Preise fuer eine Schnorcheltour zu den Similar Islands abzuchecken. Ganz schoen teuer, wenn man bedenkt, was wir in der Touristenhochburg Phi Phi bezahlt haben. So ganz ueberzeugt uns aber dann doch keiner. Also gehen wir erstmal weiter an den Strand, vielleicht finden wir dort ja auch ein nettes kleines Lokal...
Tja der Weg zum Strand gestaltet sich als schwieriger als gedacht, irgendwie geht da keiner runter. Obwohl doch, wir entdecken letztlich einen kleinen kaum sichtbaren Weg, der uns zum Beach fuehrt.
Dort ist es im Vergleich zu Phuket relativ ruhig und wir finden auch ein nettes Strandrestaurant, wo wir einkehren und unsere Moeglichkeiten fuer den naechsten Tag ueberdenken. Hmmm, wir koennten alternativ zu Schnorcheln nochmal einen Roller ausleihen und die Gegend hier ein bisschen erkunden. Laut Karte gibt es wieder ziemlich viele Wasserfaelle.... Ja das klingt eigentlich nicht schlecht.
Also entscheiden wir uns gegen Schnorcheln und machen uns auf den Weg zurueck zu unserem Bungalow, wo Hank zum Abschluss des Tages noch einen Sprung in den Pool wagt!
Freitag, 29. Oktober 2010
14. Tag: Phuket
Tja, heute gibts mal so rein gar nichts zu berichten. Wir haben unseren (vermutlich) letzten Tag auf Phuket gemuetlich an Strand, Pool und in der Liege auf unserem Balkon verbracht.
Morgen fahren wir dann wohl mit dem Bus nach Khao Lak weiter. Von dort aus gehts waehrend der naechsten Woche Richtung Norden, zurueck nach Bangkok. Genaueres haben wir aber noch nicht geplant. Da muessen wir noch ein wenig im Reisefuehrer blaettern und lohnende Ziele suchen. Wer Tipps hat was es da so gibt: immer her damit ;-)
Morgen fahren wir dann wohl mit dem Bus nach Khao Lak weiter. Von dort aus gehts waehrend der naechsten Woche Richtung Norden, zurueck nach Bangkok. Genaueres haben wir aber noch nicht geplant. Da muessen wir noch ein wenig im Reisefuehrer blaettern und lohnende Ziele suchen. Wer Tipps hat was es da so gibt: immer her damit ;-)
13. Tag: Phuket
Juhu, heute schaut das Wetter wieder besser aus! Aber was machen?? Insel erkunden waere schon eine super Sache, also checken wir mal die Day-, bzw. Halfday-Trip-Angebote. Preislich sind die schon alle ganz ordentlich – man merkt hald einfach, dass wir uns hier in einer Touristenhochburg befinden… Alternativ koennten wir uns ein Auto mit “personal Driver” nehmen, der uns dann hinbringt, wohin wir wollen. Ich schlage Hank dann aber vor, wir koennten doch auch selbst ein Auto nehmen und ICH bin der Driver, da er ja mal wieder seine Driver’s Licence schlauerweise im Golf liegen hat lassen und im Planet steht, dass auf dieser Insel die Verkehrskontrollen nicht zu unterschaetzen sind… ;-)
Nach einigen Hin und Her entscheiden wir uns schliesslich fuer die letzte Variante und bekommen puenktlich (thai-puenktlich) um 10 Uhr den Toyota Vios geliefert. Ach wie langweilig, das Ding hat ja Automatik, da ist ja der Linksverkehr nur halb so interessant…
Um ca. halb elf sind wir dann endlich “on the road” und steuern als erstes den Tempel Wat Chalong an. Die exakte Routenplanung ist ein bisschen schwierig, da die Schilder alle in thailaendischer Schrift gehalten sind und nur in minikleiner Schrift darunter die englische Bezeichnung zu finden ist. Fuer einen Blindfisch wie mich, eher nicht geeignet, zum Glueck konzentriert sich Hank auf die Koordination und ich fahr einfach. So kommen wir auch relativ schnell am Tempel an, wo wir uns angemessen kleiden muessen, d. h. in die Jeans huepfen und ein schulterbedekendes Shirt anziehen und schon gehts los. Bei diesen Temperaturen hier, ist die Jeans aber eine ziemliche Belastung! Der Tempel selbst besteht aus mehreren kleinen Tempeln, ueberall sind unzaehlige Buddha-Statuen zu finden und Moenche schneiden die Wege. Krusch kann man auch wieder an allen Ecken kaufen…


Nach diesem Ausflug in die thailaendische Tempelwelt geht es ueber Serpentinenstrassen den Berg rauf zum Big Buddha, der hier brav ueber die Insel Phuket wacht. Die Thais haben sich dieses Wahrzeichen umgerechnet rund 1,5 Mio EUR kosten lassen und es ist somit eine einheimische Attraktion. Schon echt irre riesig das Ding und es besteht aus lauter kleinen einzelnen Fliesen, die man fuer 100 oder 300 Baht beschriften darf – auf dieses Weise finanziert sich auch diese gigantische Projekt. Laut Bauplaenen soll hier noch ein richtiger Palast hinkommen…


Der Buddha geniesst zudem eine sehr schoene Aussicht, auch wenn es heute etwas wolkig ist.

Weiter geht unsere Reise in noerdliche Richtung zu den Tonsai-Waterfalls, wo uns gleich mal ca. 10 EUR Eintrittsgeld abgenommen wird – hey davon war nirgends die Rede… Naja seis drum, jetz sind wir schon da, also schau ma uns die Wasserfaelle auch an…
Der Weg dorthin ist in unseren FlipFlops noch einigermassen machbar und die Waterfalls sind definitiv einen Besuch wert.


Auf einmal kommt ein aelteres Paerchen neben dem Wasserfall herunter und weist uns darauf hin, dass weiter oben noch ein viel groesserer Wasserfall ist, aber wir dafuer auf jeden Fall andere Schuhe brauchen, da der Weg teilweise ziemlich “weird” sein soll. Gott sei Dank, haben wir unsere festen Schuhe ins Auto geworfen, so dass wir nun richtig ausgeruestet einfach mal drauf los wandern. Schnell zeigt sich, dass dieser “Nature Track” eine harte Nuss ist. Als Weg kann man diese Strecke definitiv nicht bezeichnen. Wir klettern ueber Felsvorspruenge, balancieren ueber umgestuertzte Baumstaemme, krabbeln unter Aesten hindurch und ueberqueren kleiche Baeche. Kaum vorstellbar, aber mir macht das ganze sogar richtig Spass.


Der Track ist laut Beschilderung rund 2 km lang und ich denke gar nicht dran wieder umzukehren, da wir ja eigentlich auf diesem Weg eine Runde gehen muessen. Unterwegs treffen wir mehr Tiere als Menschen, u.a. einem Schildkroete, eine grosse fette Eidechse, jede Menge bunter Schmetterlinge, eine Art Gottesanbeterin, Termiten und noch vieles mehr. Eigentlich nicht so mein Fall, aber ich bin trotzdem nicht beunruhigt – es ist ja keine Schlange dabei gewesen! ;-)

Wir sind inzwischen schon gut eine Stunde unterwegs und sollten jetzt eigentlich mal zuereuck zum Auto kommen, aber dem ist nicht so. Irgendwie sind wir ziemlich planlos rummarschiert und irren irgendwo in der Praerie herum. Schoen langsam, aber sicher ueberkommt mich ein bisschen Panik. Inzwischen will ich eigentlich nur wieder raus aus diesem Dschungel. Hank ist noch relativ gelassen, er ist hier total in seinem Element, aber mein Bedarf an “Nature Track” ist jetzt mehr als gedeckt. Irgendwann, nach gefuehlter Ewigkeit, entdecken wir wieder einen Menschen, der uns sagt, dass wir nur noch ein paar Minuten bis zum Ausgang haben – Juhu!! Meine Schritte werden immer schneller und ich bin heilfroh, als ich wieder unter freiem Himmel stehe! :-)
Aber unser Plan sieht noch einen weiteren Wasserfall vor. Den Bangpae Waterfall. Zum Glueck sind wir uns einig, dass wir diesmal einfach nur hinmarschieren, den Wasserfall anschauen und dann wieder abdampfen. Auf dem Weg dorthin geht es noch am Gibbon Rehabilation Center vorbei, welches leider aber schon geschlossen hat, so dass wir nur kurz einen Blick auf zwei Gibbons werfen koennen. Schade eigentlich! Naja, so fucking what, ab zum Wasserfall. Bis dahin muessen wir auch erst wieder ueber einige zu gross geratene Stufen wandern, bevor wir dann endlich vor dem besagten Waterfall stehen. Hank ist gleich ganz enttaeuscht, dass er seine Badehose nicht anhat, da hier einige Leute im Becken baden. Nein, ich lauf jetzt nicht wieder zurueck, hol die Badesachen und komm wieder!!!
Ach ja, unterwegs in den Norden haben wir ein Outlet-Shopping-Center entdeckt. Da koennen wir noch einen Abstecher hin machen. Gesagt, getan! Also schlendern wir durch die Quicksilver, Adidas, Nike, usw. und schauen, ob wir unser Geld unter die Leute bringen…
Inzwischen ist es bereits 18 Uhr und der Hunger macht sich breit. Wir muessen noch nach Patong Beach fahren, denn da ist das Hardrock Café – ich brauch ja noch mein T-Shirt, denn ohne dem fahr ich nicht nach Hause. Leider haben wir den Zettel mit der Adresse verloren, so dass wir einfach mal auf gut Glueck losfahren. Wie sich herausstellt, ist das der “Ballermann” von Phuket. Ueberall bunte Lichter, Menschenmassen und Partyatmosphaere. Nach verhaeltnismaessig kurzer Zeit sehen wir dann die ueberdimensional grosse Gitarre des Hardrock Cafes. Schnell einen Parkplatz gesichert, suchen wir noch ein gemuetliches Restaurant auf, um die taegliche Ladung Thai-Food zu uns zu nehmen und dann gehts auch schon zum T-Shirt-Kauf.
Puh, das war ein langer Tag, ab zurueck nach Kata Beach und unter die Dusche. Ausserdem wartet meine Kleideranprobe noch auf mich…
Puenktlich stehen wir beim Schneider auf der Matte. Der erste Blick, ein “Wow”! Allerdings bei der Anprobe zeigt sich, dass noch kleine Veraenderungen gemacht werden muessen, aber morgen darf ichs dann endlich mitnehmen! :-)
So, that’s it! Ein schoener Tag geht zu Ende und wir fallen auch ziemlich erschoepft ins Bettchen…
Nach einigen Hin und Her entscheiden wir uns schliesslich fuer die letzte Variante und bekommen puenktlich (thai-puenktlich) um 10 Uhr den Toyota Vios geliefert. Ach wie langweilig, das Ding hat ja Automatik, da ist ja der Linksverkehr nur halb so interessant…
Um ca. halb elf sind wir dann endlich “on the road” und steuern als erstes den Tempel Wat Chalong an. Die exakte Routenplanung ist ein bisschen schwierig, da die Schilder alle in thailaendischer Schrift gehalten sind und nur in minikleiner Schrift darunter die englische Bezeichnung zu finden ist. Fuer einen Blindfisch wie mich, eher nicht geeignet, zum Glueck konzentriert sich Hank auf die Koordination und ich fahr einfach. So kommen wir auch relativ schnell am Tempel an, wo wir uns angemessen kleiden muessen, d. h. in die Jeans huepfen und ein schulterbedekendes Shirt anziehen und schon gehts los. Bei diesen Temperaturen hier, ist die Jeans aber eine ziemliche Belastung! Der Tempel selbst besteht aus mehreren kleinen Tempeln, ueberall sind unzaehlige Buddha-Statuen zu finden und Moenche schneiden die Wege. Krusch kann man auch wieder an allen Ecken kaufen…


Nach diesem Ausflug in die thailaendische Tempelwelt geht es ueber Serpentinenstrassen den Berg rauf zum Big Buddha, der hier brav ueber die Insel Phuket wacht. Die Thais haben sich dieses Wahrzeichen umgerechnet rund 1,5 Mio EUR kosten lassen und es ist somit eine einheimische Attraktion. Schon echt irre riesig das Ding und es besteht aus lauter kleinen einzelnen Fliesen, die man fuer 100 oder 300 Baht beschriften darf – auf dieses Weise finanziert sich auch diese gigantische Projekt. Laut Bauplaenen soll hier noch ein richtiger Palast hinkommen…


Der Buddha geniesst zudem eine sehr schoene Aussicht, auch wenn es heute etwas wolkig ist.

Weiter geht unsere Reise in noerdliche Richtung zu den Tonsai-Waterfalls, wo uns gleich mal ca. 10 EUR Eintrittsgeld abgenommen wird – hey davon war nirgends die Rede… Naja seis drum, jetz sind wir schon da, also schau ma uns die Wasserfaelle auch an…
Der Weg dorthin ist in unseren FlipFlops noch einigermassen machbar und die Waterfalls sind definitiv einen Besuch wert.


Auf einmal kommt ein aelteres Paerchen neben dem Wasserfall herunter und weist uns darauf hin, dass weiter oben noch ein viel groesserer Wasserfall ist, aber wir dafuer auf jeden Fall andere Schuhe brauchen, da der Weg teilweise ziemlich “weird” sein soll. Gott sei Dank, haben wir unsere festen Schuhe ins Auto geworfen, so dass wir nun richtig ausgeruestet einfach mal drauf los wandern. Schnell zeigt sich, dass dieser “Nature Track” eine harte Nuss ist. Als Weg kann man diese Strecke definitiv nicht bezeichnen. Wir klettern ueber Felsvorspruenge, balancieren ueber umgestuertzte Baumstaemme, krabbeln unter Aesten hindurch und ueberqueren kleiche Baeche. Kaum vorstellbar, aber mir macht das ganze sogar richtig Spass.


Der Track ist laut Beschilderung rund 2 km lang und ich denke gar nicht dran wieder umzukehren, da wir ja eigentlich auf diesem Weg eine Runde gehen muessen. Unterwegs treffen wir mehr Tiere als Menschen, u.a. einem Schildkroete, eine grosse fette Eidechse, jede Menge bunter Schmetterlinge, eine Art Gottesanbeterin, Termiten und noch vieles mehr. Eigentlich nicht so mein Fall, aber ich bin trotzdem nicht beunruhigt – es ist ja keine Schlange dabei gewesen! ;-)

Wir sind inzwischen schon gut eine Stunde unterwegs und sollten jetzt eigentlich mal zuereuck zum Auto kommen, aber dem ist nicht so. Irgendwie sind wir ziemlich planlos rummarschiert und irren irgendwo in der Praerie herum. Schoen langsam, aber sicher ueberkommt mich ein bisschen Panik. Inzwischen will ich eigentlich nur wieder raus aus diesem Dschungel. Hank ist noch relativ gelassen, er ist hier total in seinem Element, aber mein Bedarf an “Nature Track” ist jetzt mehr als gedeckt. Irgendwann, nach gefuehlter Ewigkeit, entdecken wir wieder einen Menschen, der uns sagt, dass wir nur noch ein paar Minuten bis zum Ausgang haben – Juhu!! Meine Schritte werden immer schneller und ich bin heilfroh, als ich wieder unter freiem Himmel stehe! :-)
Aber unser Plan sieht noch einen weiteren Wasserfall vor. Den Bangpae Waterfall. Zum Glueck sind wir uns einig, dass wir diesmal einfach nur hinmarschieren, den Wasserfall anschauen und dann wieder abdampfen. Auf dem Weg dorthin geht es noch am Gibbon Rehabilation Center vorbei, welches leider aber schon geschlossen hat, so dass wir nur kurz einen Blick auf zwei Gibbons werfen koennen. Schade eigentlich! Naja, so fucking what, ab zum Wasserfall. Bis dahin muessen wir auch erst wieder ueber einige zu gross geratene Stufen wandern, bevor wir dann endlich vor dem besagten Waterfall stehen. Hank ist gleich ganz enttaeuscht, dass er seine Badehose nicht anhat, da hier einige Leute im Becken baden. Nein, ich lauf jetzt nicht wieder zurueck, hol die Badesachen und komm wieder!!!
Ach ja, unterwegs in den Norden haben wir ein Outlet-Shopping-Center entdeckt. Da koennen wir noch einen Abstecher hin machen. Gesagt, getan! Also schlendern wir durch die Quicksilver, Adidas, Nike, usw. und schauen, ob wir unser Geld unter die Leute bringen…
Inzwischen ist es bereits 18 Uhr und der Hunger macht sich breit. Wir muessen noch nach Patong Beach fahren, denn da ist das Hardrock Café – ich brauch ja noch mein T-Shirt, denn ohne dem fahr ich nicht nach Hause. Leider haben wir den Zettel mit der Adresse verloren, so dass wir einfach mal auf gut Glueck losfahren. Wie sich herausstellt, ist das der “Ballermann” von Phuket. Ueberall bunte Lichter, Menschenmassen und Partyatmosphaere. Nach verhaeltnismaessig kurzer Zeit sehen wir dann die ueberdimensional grosse Gitarre des Hardrock Cafes. Schnell einen Parkplatz gesichert, suchen wir noch ein gemuetliches Restaurant auf, um die taegliche Ladung Thai-Food zu uns zu nehmen und dann gehts auch schon zum T-Shirt-Kauf.
Puh, das war ein langer Tag, ab zurueck nach Kata Beach und unter die Dusche. Ausserdem wartet meine Kleideranprobe noch auf mich…
Puenktlich stehen wir beim Schneider auf der Matte. Der erste Blick, ein “Wow”! Allerdings bei der Anprobe zeigt sich, dass noch kleine Veraenderungen gemacht werden muessen, aber morgen darf ichs dann endlich mitnehmen! :-)
So, that’s it! Ein schoener Tag geht zu Ende und wir fallen auch ziemlich erschoepft ins Bettchen…
12. Tag: Phuket
Normalerweise regnet es hier ja immer nur mal fuer ne halbe Stunde und dann kommt die Sonne wieder raus. Nicht so heute. Den kompletten Vormittag regnet es in Stroemen. Wir verbringen selbigen also im Computerraum, um unsere Fotos mal auf den USB-Stick zu sichern und einige in den Blog hochzuladen.
Als der Regen am fruehen Nachmittag endlich mal aussetzt huepfen wir in den Hotelpool und planschen ein wenig herum. Dauert aber nicht lange bis es wieder zum troepfeln anfaengt. Es ist auch stark bewoelkt und vom Berg hinter dem Hotel ist die Spitze nicht zu sehen. Also verbringen wir die Zeit mit lesen und Tagebuch schreiben auf dem Zimmer.
Um dem tag wenigstens etwas Gutes abzugewinnen, goennen wir uns zum Essen in einem der Seafood-Restaurants einen “mixed grilled” Teller mit Tintenfisch, Red Snapper, einer Muschel, einem mittelgrossen Scampi und ein wenig Gemuese. Ach ja, nicht zu vergessen das kleine Hummer Stueckchen. Schmeckt auch wirklich sehr sehr gut aber die Portion ist dann doch eher klein und wir sind beide noch etwas hungrig. Also teilen wir uns als Nachspeise noch eine Portion Fried Rice.

Auf dem Heimweg schlagen wir nochmal bei den Souvenir-Dandlern zu und kaufen uns einen Jenga-Turm. Oje, hoffentlich passt der noch in Rucksack…
Dann haben wir noch einen Termin bei Carinas Schneider zur ersten Kleidanprobe. Sie ist sehr aufgeregt und so unruhig wie ein kleines Kind an Weihnachten :-D
Deswegen haelt es sie auch nicht laenger im Zimmer und wir kommen zu frueh zum Schneider. Da er grad noch Kunden hat muessen wir warten. Hoffentlich platzt sie mir jetzt nicht vor Ungeduld… Kurze Zeit spaeter ist es dann soweit und wir werden herein gebeten. Als Carina aber dann aus der Umkleide kommt sieht sie schon etwas enttaeuscht aus: das Kleid ist noch ein Hauch von nichts und man kann noch nicht viel vom endgueltigen Produkte erkennen. “Tomorrow it will be finished 90%”, versichert uns der Schneider.
Na dann hoffen wir mal, dass morgen alles besser wird. Sowohl das Kleid als auch das Wetter!
Als der Regen am fruehen Nachmittag endlich mal aussetzt huepfen wir in den Hotelpool und planschen ein wenig herum. Dauert aber nicht lange bis es wieder zum troepfeln anfaengt. Es ist auch stark bewoelkt und vom Berg hinter dem Hotel ist die Spitze nicht zu sehen. Also verbringen wir die Zeit mit lesen und Tagebuch schreiben auf dem Zimmer.
Um dem tag wenigstens etwas Gutes abzugewinnen, goennen wir uns zum Essen in einem der Seafood-Restaurants einen “mixed grilled” Teller mit Tintenfisch, Red Snapper, einer Muschel, einem mittelgrossen Scampi und ein wenig Gemuese. Ach ja, nicht zu vergessen das kleine Hummer Stueckchen. Schmeckt auch wirklich sehr sehr gut aber die Portion ist dann doch eher klein und wir sind beide noch etwas hungrig. Also teilen wir uns als Nachspeise noch eine Portion Fried Rice.

Auf dem Heimweg schlagen wir nochmal bei den Souvenir-Dandlern zu und kaufen uns einen Jenga-Turm. Oje, hoffentlich passt der noch in Rucksack…
Dann haben wir noch einen Termin bei Carinas Schneider zur ersten Kleidanprobe. Sie ist sehr aufgeregt und so unruhig wie ein kleines Kind an Weihnachten :-D
Deswegen haelt es sie auch nicht laenger im Zimmer und wir kommen zu frueh zum Schneider. Da er grad noch Kunden hat muessen wir warten. Hoffentlich platzt sie mir jetzt nicht vor Ungeduld… Kurze Zeit spaeter ist es dann soweit und wir werden herein gebeten. Als Carina aber dann aus der Umkleide kommt sieht sie schon etwas enttaeuscht aus: das Kleid ist noch ein Hauch von nichts und man kann noch nicht viel vom endgueltigen Produkte erkennen. “Tomorrow it will be finished 90%”, versichert uns der Schneider.
Na dann hoffen wir mal, dass morgen alles besser wird. Sowohl das Kleid als auch das Wetter!
Mittwoch, 27. Oktober 2010
11. Tag: Phuket
Heute geht es auf die Ferieninsel Phuket. Da wir gestern in unserer Herberge noch ein nettes polnisches Paerchen kennengelernt haben, dass gerade von dort kommt und uns empfohlen hat ueber booking.com gleich im Tropical Resort zu buchen, haben wir ihnen mal vertraut und gebucht. Das ist wohl ein ganzes Stueck billiger als direkt vor Ort das Zimmer zu nehmen.
Es geht wieder mit dem normalen Regionalbus auf die Fahrt. Diesmal ist es wirklich ein sehr guter Bus und wir kommen nach zweistuendiger Fahrt in Phuket Town an. Wir haben uns unser Hotel am Kata Beach ausgesucht, das ist im suedwesten der Insel und eine eher ruhige Gegend, nicht so ueberlaufen, grell und laut wie das noerdlich davon gelegene Patong. Taxis mit Taxameter gibts auf Phuket nicht und so muessen wir am Busbahnhof erstmal ein wenig feilschen bis der Preis fuer die Fahrt nach Kata ertraeglich wird. Kostet aber immer noch mehr als doppelt so viel wie die Busfahrt…
Nach kurzer Fahrt stehen wir dann auch schon vor dem Tropical Resort. Hm, von aussen sieht das Ding ja nicht so prickelnd aus. War es vielleicht doch ein Fehler der Empfehlung der Polen zu folgen? Naja, jetzt hilfts nix mehr und unsere letze Unterkunft war ja auch eher im Bereich Absteige, da halten wirs hier auch eine Nacht aus. Im Zimmer sind wir dann aber doch etwas sprachlos: es ist wirklich allererste Sahne mit allem Pi Pa Po. Sogar einen DVD Player haben wir (wenn auch keine DVDs im Gepaeck). Super!

Als naechstes machen wir uns auf die Suche nach einem Restaurant zum Mittagessen. Man merkt schnell, dass wir hier in einer Touristenhochburg sind, ein Restaurant neben dem naechsten. Schliesslich landen wir in einem kleinen Pavillon und schlemmen mal wieder Thai-Food. Auf dem Rueckweg will Carina noch kurz bei einem Schneider reinschauen und sich umsehen und informieren. Das Ganze endet in einer Bestellung fuer ein massgeschneidertes Kleid. Das Schneidern dauert etwas 3 – 4 Tage. Also verlaengern wir auch gleich mal unseren Aufenthalt im Hotel.
Aber jetzt ziehts uns ganz stark an den Strand. Der ist 5 min vom Hotel weg. Schoener Strand. Er ist auch gut gefuellt aber zum Glueck nicht ueberfuellt. Wir suchen uns ein Plaetzchen im Schatten und dann stuerze ich mich auch schon in die Fluten. Die Wellen hier sind schon etwas hoeher als an den bisherigen Straenden. Es sind auch einige Surfer am start und ich bin schwer in Versuchung mir auch ein Board auszuleihen. Aber ob das nach den Fehlschlaegen in Kapstadt (Meniskus eingerissen) und Australien, Byron Bay (Zehennagel halb abgerissen) so schlau ist weiss ich auch nicht. Naja, vielleicht morgen…
Nach dem Sonnenbaden schlendern wir ein wenig durch die Gaesschen hier und schaun uns in den Kruschlaeden um. In einem der Souvenirlaeden werden wir dann auch fuendig und kaufen nach dem obligatorischen Feilschen ein 3-teiliges Holzbild eines thailaendischen Buddhas. Muessen wir daheim nur noch nen guten Platz – vor allem Kater-sicher *g* - dafuer finden.
Zum Abschluss des Tages setzen wir uns noch in eine gemuetliche kleine Bar und geniessen unsere Drinks bei einem lustigen Jenga-Match. Carina ist hochkonzentriert bei der Sache:

Umsonst :-D
Es geht wieder mit dem normalen Regionalbus auf die Fahrt. Diesmal ist es wirklich ein sehr guter Bus und wir kommen nach zweistuendiger Fahrt in Phuket Town an. Wir haben uns unser Hotel am Kata Beach ausgesucht, das ist im suedwesten der Insel und eine eher ruhige Gegend, nicht so ueberlaufen, grell und laut wie das noerdlich davon gelegene Patong. Taxis mit Taxameter gibts auf Phuket nicht und so muessen wir am Busbahnhof erstmal ein wenig feilschen bis der Preis fuer die Fahrt nach Kata ertraeglich wird. Kostet aber immer noch mehr als doppelt so viel wie die Busfahrt…
Nach kurzer Fahrt stehen wir dann auch schon vor dem Tropical Resort. Hm, von aussen sieht das Ding ja nicht so prickelnd aus. War es vielleicht doch ein Fehler der Empfehlung der Polen zu folgen? Naja, jetzt hilfts nix mehr und unsere letze Unterkunft war ja auch eher im Bereich Absteige, da halten wirs hier auch eine Nacht aus. Im Zimmer sind wir dann aber doch etwas sprachlos: es ist wirklich allererste Sahne mit allem Pi Pa Po. Sogar einen DVD Player haben wir (wenn auch keine DVDs im Gepaeck). Super!

Als naechstes machen wir uns auf die Suche nach einem Restaurant zum Mittagessen. Man merkt schnell, dass wir hier in einer Touristenhochburg sind, ein Restaurant neben dem naechsten. Schliesslich landen wir in einem kleinen Pavillon und schlemmen mal wieder Thai-Food. Auf dem Rueckweg will Carina noch kurz bei einem Schneider reinschauen und sich umsehen und informieren. Das Ganze endet in einer Bestellung fuer ein massgeschneidertes Kleid. Das Schneidern dauert etwas 3 – 4 Tage. Also verlaengern wir auch gleich mal unseren Aufenthalt im Hotel.
Aber jetzt ziehts uns ganz stark an den Strand. Der ist 5 min vom Hotel weg. Schoener Strand. Er ist auch gut gefuellt aber zum Glueck nicht ueberfuellt. Wir suchen uns ein Plaetzchen im Schatten und dann stuerze ich mich auch schon in die Fluten. Die Wellen hier sind schon etwas hoeher als an den bisherigen Straenden. Es sind auch einige Surfer am start und ich bin schwer in Versuchung mir auch ein Board auszuleihen. Aber ob das nach den Fehlschlaegen in Kapstadt (Meniskus eingerissen) und Australien, Byron Bay (Zehennagel halb abgerissen) so schlau ist weiss ich auch nicht. Naja, vielleicht morgen…
Nach dem Sonnenbaden schlendern wir ein wenig durch die Gaesschen hier und schaun uns in den Kruschlaeden um. In einem der Souvenirlaeden werden wir dann auch fuendig und kaufen nach dem obligatorischen Feilschen ein 3-teiliges Holzbild eines thailaendischen Buddhas. Muessen wir daheim nur noch nen guten Platz – vor allem Kater-sicher *g* - dafuer finden.
Zum Abschluss des Tages setzen wir uns noch in eine gemuetliche kleine Bar und geniessen unsere Drinks bei einem lustigen Jenga-Match. Carina ist hochkonzentriert bei der Sache:

Umsonst :-D
Montag, 25. Oktober 2010
10. Tag: Phang Nga
heute steht wieder ein ausgefuelltes Programm an, wir haben eine Bootstour unter anderem zum James Bond Felsen gebucht. Leider habe ich aber heute Nacht trotz Moskitonetz nur sehr schlecht geschlafen und meine Beine gleichen einem Schlachtfeld. Ueberall Mueckenstiche, blaue Flecken oder Kratzer. Das letzte Mal als ich so ausgesehen hab, war ich glaub ich 5 oder 6! :-D
But so fucking what, mit Verlusten ist zu rechnen... Puenktlich! um 8:30 Uhr kommt unser Bus, naja eher ein Irgendwas, das einen Motor hat und Leute transportieren kann und pickt uns auf.

Unterwegs lesen wir noch 2 weitere Begleiterinnen auf, ehe wir in Richtung Fluss loscruisen. Die Abgase von diesem Irgendwas sind schon echt uebel, teilweise halt ich mir richtig die Nase zu. Zum Glueck dauert die Fahrt allerdings nur rund 10 bis 15 Minuten, bevor wir dann in ein, wen ueberrascht das noch, Longtail Boat steigen und durch die Mangroven tuckeln. Teilweise sind die Wege schon extrem eng und der eine oder andere Ast schlaegt am Boot auf, aber der Fahrer hat gott sei dank alles unter Kontrolle. Zunaechst fahren wir an einigen Hoehlen vorbei, bis wir endlich den beruehmten James Bond Felsen, an dem Roger Moore in "Der Mann mit dem goldenen Colt" herumkraxelt, erreichen. Dort wimmelt es mal wieder vor lauter Touristen, was ja zu erwarten war und es gibt jede Menge Staende an denen man jeglichen Krusch kaufen kann...
Aber wir haben hauptsaechlich unsere Augen auf diesen Felsen gerichtet. Gut, das Ding ist jetz kein weltbewegendes Spektakel, aber irgendwie doch cool...


Auf dem Rueckweg zum Boot entdecken wir noch ein paar Lianen auf denen man sicher prima schaukeln kann. Ich bin leider etwas zu klein um hochzukommen, aber Hank kraxelt mal wieder einfach hoch.

Nach rund einer halben Stunde sitzen wir dann schliesslich wieder im Boot und die Fahrt geht weiter. Erneut an einigen Felsen und Klippen vorbei, bevor wir dann erneut an einer kleinen Insel an Land gehen. Ehe wir uns versehen, haben wir alle eine Grubenlampe auf dem Kopf und finden uns in einer stockfinsteren Hoehle wieder. Das ist schon ziemlich abgefahren! Auf einmal macht es Dunk und Hank schreit "Au", ich frag noch "was hast Du denn gemacht?", als es nochmal Dunk macht und ich selbst "Au" schreie, weil ich meinen Kopf an der gleichen Stelle angehauen hab, wie er...
Nach diesem kleinen Abstecher legen wir wieder ab und fahren ein bisschen umher, bis wir puenktlich um 12 Uhr (ja die Thais kennen auch Carinas Essgewohnheiten! :-)) an einem kleinen Strand anlegen und unser Lunch bestehend aus Fried Rice with Chicken und Ananas geniessen. Danach geht es noch eine Runde ins kuehle Nass, um uns ordentlich abzufrischen. Es hat heute wieder gut 30 Grad. Hach, das tut gut.
Nach der Mittagspause fahren wir dann weiter ueber einen anderen Weg wieder zurueck, als ploetzlich die Wolken immer dunkler werden und wir irgendwann richtig vor einer schwarzen Wand stehen. Der Bootsfuehrer lenkt das Boot dann unter einen Felsen, weil er meint, es ist zu windig, wir koennen nicht weiterfahren. Kaum hat er das gesagt, gibt es einen richtigen Monsunregen und es kommt runter, was nur grad runter kommen kann. Unser Bootsfuehrer lenkt ein bisschen unkoordiniert hin und her, da er kaum Englisch spricht, wissen wir auch nicht was er eigentlich vor hat. Direkte Panik kommt zwar noch nicht auf, aber wir sind schon a bit scared. Es ist nicht sonderlich vertrauenserweckend, wenn man bei stroemenden Regen auf hoher See in einem morschen Holzboot sitzt, dessen Motor einem zu gross geratenen Puerrierstab gleicht...
Wie sich aber zeigt, hat der Fahrer, die Situation zu jedem Zeitpunkt unter Kontrolle gehabt und er hat die Wetterlage permanent im Auge gehabt. Der Regen ist genauso schnell wieder weg, wie er gekommen ist und es folgt wieder herrlicher Sonnenschein!
Bei der Rueckfahrt geht es nochmal am James Bond Felsen vorbei, bis wir dann in Koh Panyee, einem muslimischen Fischerdorf, enden. Der Faherer setzt uns dort ab und wir laufen einfach mal los. Krass, dass dieses Dorf noch nicht in sich zusammen gekracht ist. Alles ist auf Stelzen gebaut, aber die schauen teilweise schon wirklich wie Marke "Mittelalter" aus! Ich muss mich am Anfang schon ueberwinden, um ueber diese alten Holzbalken zu spazieren, aber zum Glueck halten sich auch meinen Zentner aus! ;-)

In dem Village gibt es nicht allzu viel zu sehen, eigentlich nur lauter kleine Verkaufsstaende, wo man wieder Ramsch kaufen kann. Einmal bis zum Pier gewandert und dann gehts wieder zurueck zum Longtail Boat.
Die Fahrt geht nochmal an ein paar Felsen vorbei, bis wir schliesslich wieder zurueck an unserem Ablegehafen ankommen. Dort werden wir dann wieder von diesem fahrenden Irgendwas aufgegabelt und zurueck zu unserer Unterkunft gebracht, wo wir jetzt sitzen, den Blog aktualisieren und dann noch ein bisschen auf der Veranda chillen....
But so fucking what, mit Verlusten ist zu rechnen... Puenktlich! um 8:30 Uhr kommt unser Bus, naja eher ein Irgendwas, das einen Motor hat und Leute transportieren kann und pickt uns auf.

Unterwegs lesen wir noch 2 weitere Begleiterinnen auf, ehe wir in Richtung Fluss loscruisen. Die Abgase von diesem Irgendwas sind schon echt uebel, teilweise halt ich mir richtig die Nase zu. Zum Glueck dauert die Fahrt allerdings nur rund 10 bis 15 Minuten, bevor wir dann in ein, wen ueberrascht das noch, Longtail Boat steigen und durch die Mangroven tuckeln. Teilweise sind die Wege schon extrem eng und der eine oder andere Ast schlaegt am Boot auf, aber der Fahrer hat gott sei dank alles unter Kontrolle. Zunaechst fahren wir an einigen Hoehlen vorbei, bis wir endlich den beruehmten James Bond Felsen, an dem Roger Moore in "Der Mann mit dem goldenen Colt" herumkraxelt, erreichen. Dort wimmelt es mal wieder vor lauter Touristen, was ja zu erwarten war und es gibt jede Menge Staende an denen man jeglichen Krusch kaufen kann...
Aber wir haben hauptsaechlich unsere Augen auf diesen Felsen gerichtet. Gut, das Ding ist jetz kein weltbewegendes Spektakel, aber irgendwie doch cool...


Auf dem Rueckweg zum Boot entdecken wir noch ein paar Lianen auf denen man sicher prima schaukeln kann. Ich bin leider etwas zu klein um hochzukommen, aber Hank kraxelt mal wieder einfach hoch.

Nach rund einer halben Stunde sitzen wir dann schliesslich wieder im Boot und die Fahrt geht weiter. Erneut an einigen Felsen und Klippen vorbei, bevor wir dann erneut an einer kleinen Insel an Land gehen. Ehe wir uns versehen, haben wir alle eine Grubenlampe auf dem Kopf und finden uns in einer stockfinsteren Hoehle wieder. Das ist schon ziemlich abgefahren! Auf einmal macht es Dunk und Hank schreit "Au", ich frag noch "was hast Du denn gemacht?", als es nochmal Dunk macht und ich selbst "Au" schreie, weil ich meinen Kopf an der gleichen Stelle angehauen hab, wie er...
Nach diesem kleinen Abstecher legen wir wieder ab und fahren ein bisschen umher, bis wir puenktlich um 12 Uhr (ja die Thais kennen auch Carinas Essgewohnheiten! :-)) an einem kleinen Strand anlegen und unser Lunch bestehend aus Fried Rice with Chicken und Ananas geniessen. Danach geht es noch eine Runde ins kuehle Nass, um uns ordentlich abzufrischen. Es hat heute wieder gut 30 Grad. Hach, das tut gut.
Nach der Mittagspause fahren wir dann weiter ueber einen anderen Weg wieder zurueck, als ploetzlich die Wolken immer dunkler werden und wir irgendwann richtig vor einer schwarzen Wand stehen. Der Bootsfuehrer lenkt das Boot dann unter einen Felsen, weil er meint, es ist zu windig, wir koennen nicht weiterfahren. Kaum hat er das gesagt, gibt es einen richtigen Monsunregen und es kommt runter, was nur grad runter kommen kann. Unser Bootsfuehrer lenkt ein bisschen unkoordiniert hin und her, da er kaum Englisch spricht, wissen wir auch nicht was er eigentlich vor hat. Direkte Panik kommt zwar noch nicht auf, aber wir sind schon a bit scared. Es ist nicht sonderlich vertrauenserweckend, wenn man bei stroemenden Regen auf hoher See in einem morschen Holzboot sitzt, dessen Motor einem zu gross geratenen Puerrierstab gleicht...
Wie sich aber zeigt, hat der Fahrer, die Situation zu jedem Zeitpunkt unter Kontrolle gehabt und er hat die Wetterlage permanent im Auge gehabt. Der Regen ist genauso schnell wieder weg, wie er gekommen ist und es folgt wieder herrlicher Sonnenschein!
Bei der Rueckfahrt geht es nochmal am James Bond Felsen vorbei, bis wir dann in Koh Panyee, einem muslimischen Fischerdorf, enden. Der Faherer setzt uns dort ab und wir laufen einfach mal los. Krass, dass dieses Dorf noch nicht in sich zusammen gekracht ist. Alles ist auf Stelzen gebaut, aber die schauen teilweise schon wirklich wie Marke "Mittelalter" aus! Ich muss mich am Anfang schon ueberwinden, um ueber diese alten Holzbalken zu spazieren, aber zum Glueck halten sich auch meinen Zentner aus! ;-)

In dem Village gibt es nicht allzu viel zu sehen, eigentlich nur lauter kleine Verkaufsstaende, wo man wieder Ramsch kaufen kann. Einmal bis zum Pier gewandert und dann gehts wieder zurueck zum Longtail Boat.
Die Fahrt geht nochmal an ein paar Felsen vorbei, bis wir schliesslich wieder zurueck an unserem Ablegehafen ankommen. Dort werden wir dann wieder von diesem fahrenden Irgendwas aufgegabelt und zurueck zu unserer Unterkunft gebracht, wo wir jetzt sitzen, den Blog aktualisieren und dann noch ein bisschen auf der Veranda chillen....
Sonntag, 24. Oktober 2010
9. Tag: Phang Nga
so, nach diesem abenteuerlichen Tag folgt heute ein relativ unspektakulaerer...
Zunaechst muessen wir die Nacht auf unserer "Tanzflaeche" ueberstehen. Wir sind zwar wirklich endsmuede, aber Einschlafen bei diesem Bass ist dennoch leichter gesagt, als getan. Ich murmel mich einfach mal bis oben hin in der Decke ein und versuch meine Ohren abzudecken, nach gefuehlter Ewigkeit gelingt es mir dann auch in Tiefschlaf zu verfallen und erst am naechsten Morgen gegen 7 Uhr wieder aufzuwachen.
Unsere Faehre zuruck nach Krabi geht erst um 10:30 Uhr, so dass wir uns erst noch das Tsunami-Memorial anschauen wollen. Leider gibts hier aber nicht wirklich was zu sehen, also wandern wir wieder zurueck, fruehstuecken gemuetlich, bevor wir unseren Rucksack fuer die Weiterreise fertig machen.
Die Faehrueberfahrt aufs Festland dauert knapp 2 Stunden und verlaeuft unspektakulaer. Dort angekommen machen wir uns mal auf die Suche nach einer Weiterfahrgelegenheit nach Phang Nga. Krass, das Taxi bis zur Bushaltestelle in Krabi (rund 7 Kilometer) kostet pauschal 200 Baht und die Busfahrt (etwa 86 Kilometer) kostet grad mal 75 Baht pro Person. Allerdings finden wir uns hier in einem ziemlich schaebigen oeffentlichen Bus wieder, der vollgestopft mit Einheimischen ist. Es gibt zwar eine Klimaanlage, aber ich schwitz dennoch aus allen Poren... Und der Gestank in dem Bus ist schon bestialisch (wir haben einen Sitzplatz unmittelbar neben dem Klo *wuerg*) Naja, dafuer ist die Fahrt guenstig. Nach rund 1 1/2 Stunden kommen wir endlich in Phang Nga an. Wie sich herausstellt ist hier der Hund begraben. Absolut nichts... Und das allerschlimmste, alle Schilder, Plakate und sonstige Anzeigetafeln sind ausschliesslich in thailaendischer Sprache gehalten.... Na super!
Zum Glueck gibt es eine Touristinformation und die Thai spricht auch Englisch, so dass sie uns ein Zimmer organisiert und sich ausserdem um unsere morgige Tour kuemmert. (naeheres wird noch nicht verraten)
Den Rest des Tages verbringen wir schliesslich mit dem kostenlosen Internetangebot... naja immerhin etwas! :-D
Zunaechst muessen wir die Nacht auf unserer "Tanzflaeche" ueberstehen. Wir sind zwar wirklich endsmuede, aber Einschlafen bei diesem Bass ist dennoch leichter gesagt, als getan. Ich murmel mich einfach mal bis oben hin in der Decke ein und versuch meine Ohren abzudecken, nach gefuehlter Ewigkeit gelingt es mir dann auch in Tiefschlaf zu verfallen und erst am naechsten Morgen gegen 7 Uhr wieder aufzuwachen.
Unsere Faehre zuruck nach Krabi geht erst um 10:30 Uhr, so dass wir uns erst noch das Tsunami-Memorial anschauen wollen. Leider gibts hier aber nicht wirklich was zu sehen, also wandern wir wieder zurueck, fruehstuecken gemuetlich, bevor wir unseren Rucksack fuer die Weiterreise fertig machen.
Die Faehrueberfahrt aufs Festland dauert knapp 2 Stunden und verlaeuft unspektakulaer. Dort angekommen machen wir uns mal auf die Suche nach einer Weiterfahrgelegenheit nach Phang Nga. Krass, das Taxi bis zur Bushaltestelle in Krabi (rund 7 Kilometer) kostet pauschal 200 Baht und die Busfahrt (etwa 86 Kilometer) kostet grad mal 75 Baht pro Person. Allerdings finden wir uns hier in einem ziemlich schaebigen oeffentlichen Bus wieder, der vollgestopft mit Einheimischen ist. Es gibt zwar eine Klimaanlage, aber ich schwitz dennoch aus allen Poren... Und der Gestank in dem Bus ist schon bestialisch (wir haben einen Sitzplatz unmittelbar neben dem Klo *wuerg*) Naja, dafuer ist die Fahrt guenstig. Nach rund 1 1/2 Stunden kommen wir endlich in Phang Nga an. Wie sich herausstellt ist hier der Hund begraben. Absolut nichts... Und das allerschlimmste, alle Schilder, Plakate und sonstige Anzeigetafeln sind ausschliesslich in thailaendischer Sprache gehalten.... Na super!
Zum Glueck gibt es eine Touristinformation und die Thai spricht auch Englisch, so dass sie uns ein Zimmer organisiert und sich ausserdem um unsere morgige Tour kuemmert. (naeheres wird noch nicht verraten)
Den Rest des Tages verbringen wir schliesslich mit dem kostenlosen Internetangebot... naja immerhin etwas! :-D
8. Tag: Ko Phi Phi
Der heutige Bericht beginnt mal nicht mit Fruehstueck, sondern Punkt 12 nachts. Die Musik vom Strand ist so laut, dass ich kein Auge zu bekomme. Ich hab zwar mal kurz geschlafen aber jetzt bin ich wieder hell wach. Der Bass der Lautsprecher macht das Einschlafen schier unmoeglich. Zumindest fuer mich. Carina murmelt vor sich hin. Sie antwortet zwar wenn ich sie anspreche, aber so richtig wach ist sie nicht und weiss am naechsten Tag auch nix mehr davon. Also schalt ich meine Nachttischlampe ein, lese bis 1 und hoffe dann etwas mueder zu sein und schlafen zu koennen. Fehlanzeige. Also weiterlesen bis 2. Dann hab ich keine Lust mehr zu lesen und verfluche die naechsten 60 Minuten das Ballermann-Volk am Strand. Gegen 3 ist die Musik dann endlich aus und ich schlafe ein.
Nur um 7 schon wieder vom Wecker aus dem Schlaf gerissen zu werden. Oh Mann, das soll Urlaub sein?!? Ich quaele mich also aus dem Bett. Auch Carina hat nicht so gut geschlafen und dicke Augenringe ;-)
Naja, zumindest haben wir ein lohnendes Ziel um die Uhrzeit: unseren Schnorchelausflug zu Phi Phi Leh. Auf der Insel wurden auch Teile des Films "The Beach" gedreht.
Im Adventure Club angekommen werden wir von unserer Guidin Naomi in Empfang genommen und mit Flossen und Wetsuit ausgestattet. Und schon sitzen wir wieder in nem Longtail Boot und machen uns auf den Weg.
Den ersten Zwischenstop legen wir in einer Traumhaften kleinen Bucht mit herrlich tuerkisem Wasser ein. Zum Glueck sind wir zu einer Zeit hier wo die Tourimassen noch nicht da sind und koennen ein wenig im Wasser planschen. Die Wassertemperatur liegt mit ca 29 Grad nur knapp unter den 33 Grad ausserhalb. Aber es ist trotzdem unheimlich erfrischend!


Danach gehts los mit dem Schnorcheln. Wir springen neben der Insel aus dem Boot und schwimmen an der Kueste entlang. Carina hat anfangs leichte Probleme mit der Atmung und ich befuerchte schon das wir gleich wieder im Boot sitzen... Aber Naomi bekommt die Situation schnell in den Griff und so kann auch Carina den trip voll geniessen und die Unterwasserwelt bestaunen. Es gibt hier allerlei bunte Fische, Korallen, Anemonen, Seeigel und was sonst noch da unten kreucht und fleucht. Waehrend ich mal abtauche meine ich sogar einen roten Feuerfisch unter einem Felsen zu sehen. Aber da die hochgiftig sind stochere ich da lieber nicht rum...
Leider sind wir viel zu schnell wieder am vorausgefahrenen Boot angelangt. Erst als ich im Boot sitze, merke ich, dass die Schwimmerei doch anstrengend war.

Weiter gehts zu "The Beach" in den Spuren von Leo. Wir legen in einer Nebenbucht an, schwimmen zum Ufer, kraxeln ueber die steilen Felsen hier und gehen das kurze Stueck zum Strand. Schon auf dem Weg wird uns bewusst, was die Worte "it might be crowded" bedeuten, der Weg ist gut bevoelkert. Aber was wir dann bei der Ankunft sehen haut uns schon aus den Flip Flops: in der Bucht ankern bestimmt 20 Speedboats, die eine wahre Touristenflut mitgebracht haben. Es geht ungefaehr so zu wie in den Sommerferien bei 35 Grad im Stadtbad, vielleicht schlimmer...

Fluchtartig verlassen wir die Gegend wieder. Dann doch lieber wieder Fische beobachten statt fettleibigen Japanern die sich im Sand raekeln...
Also unternehmen wir noch einen zweiten Schnorchelgang der auch wieder sehr toll ist. Nach insgesamt vier Stunden sind wir dann wieder zurueck auf Phi Phi Don. Im Adventure Club fuehrt uns Naomi noch die Fotos vor, die sie mit einer Unterwasserkamera aufgenommen hat und erklaert uns was wir da alles gesehen haben. Echt klasse! Einziges Manko an dem Trip ist der Preis fuer die Unterwasserfotos: stolze 1000 Baht fuer um die 60 Fotos... der Trip an sich hat nur 800 gekostet. Das geht dann irgendwie schon in Richtung Abzocke finde ich. Naja, egal, jetzt liegt der Schein schon am Tresen und die CD ist gebrannt.
Nachdem wir doch etwas erschoepft sind staerken wir uns erstmal mit ein wenig Thaifood. Wie immer schmeckt es sehr gut hier.
Naechster Punkt auf unserer Sight-seeing-Liste ist der View-Point auf einem der "Berge" auf der Insel. Also ist mal wieder Treppen steigen angesagt. Sind zwar nicht viele, aber in Verbindung mit den 33 Grad treibt uns jede Stufe das Wasser aus den Poren. Zum Glueck besteht nicht der ganze Weg aus Stufen, etwa ab der Haelfte windet sich ein stetig ansteigender Pfad den Berg hinauf. Oben ist die Aussicht dann auch wunderbar.

An einem der Baeume haengt ein Foto, dass kurz nach dem Tsunami 2004 aufgenommen wurde. Sieht schon uebel aus. Einige der Haeuser stehen zwar noch, aber das meiste ist schon weg. Ko Phi Phi war eines der am staerksten betroffenen Gebiete.

Ausserdem finden wir noch ein Schild auf dem steht, dass der Sonnenuntergang zwischen 18 und 18:30 ist. Kurz auf die Uhr geschaut, jetzt ists 15:30. Hm, der Sonnenuntergang waer hier sicher toll, aber so lang warten is auch doof. Also gehen wir den Berg wieder runter, huepfen ins knietiefe Meer und machen und zwei Stunden spaeter wieder auf den Weg. Im Treppensteigen haben wir ja mittlerweile Uebung ;-)
Nach nichtmal 15 Minuten sind wir auch schon wieder am Gipfel angekommen und sichern uns ein schoenes Plaetzchen. Schnell noch nen Fruit-Shake beim Kiosk organisiert und dann warten wir faulenzend auf das Farbenspiel. Hat sich auf jeden Fall gelohnt nochmal rauf gekommen zu sein!

Tja, das war auch schon wieder unser Tag. Muede schleichen wir in unseren Bungalow und erwarten mit Grauen die Nacht...
Nur um 7 schon wieder vom Wecker aus dem Schlaf gerissen zu werden. Oh Mann, das soll Urlaub sein?!? Ich quaele mich also aus dem Bett. Auch Carina hat nicht so gut geschlafen und dicke Augenringe ;-)
Naja, zumindest haben wir ein lohnendes Ziel um die Uhrzeit: unseren Schnorchelausflug zu Phi Phi Leh. Auf der Insel wurden auch Teile des Films "The Beach" gedreht.
Im Adventure Club angekommen werden wir von unserer Guidin Naomi in Empfang genommen und mit Flossen und Wetsuit ausgestattet. Und schon sitzen wir wieder in nem Longtail Boot und machen uns auf den Weg.
Den ersten Zwischenstop legen wir in einer Traumhaften kleinen Bucht mit herrlich tuerkisem Wasser ein. Zum Glueck sind wir zu einer Zeit hier wo die Tourimassen noch nicht da sind und koennen ein wenig im Wasser planschen. Die Wassertemperatur liegt mit ca 29 Grad nur knapp unter den 33 Grad ausserhalb. Aber es ist trotzdem unheimlich erfrischend!

Danach gehts los mit dem Schnorcheln. Wir springen neben der Insel aus dem Boot und schwimmen an der Kueste entlang. Carina hat anfangs leichte Probleme mit der Atmung und ich befuerchte schon das wir gleich wieder im Boot sitzen... Aber Naomi bekommt die Situation schnell in den Griff und so kann auch Carina den trip voll geniessen und die Unterwasserwelt bestaunen. Es gibt hier allerlei bunte Fische, Korallen, Anemonen, Seeigel und was sonst noch da unten kreucht und fleucht. Waehrend ich mal abtauche meine ich sogar einen roten Feuerfisch unter einem Felsen zu sehen. Aber da die hochgiftig sind stochere ich da lieber nicht rum...
Leider sind wir viel zu schnell wieder am vorausgefahrenen Boot angelangt. Erst als ich im Boot sitze, merke ich, dass die Schwimmerei doch anstrengend war.
Weiter gehts zu "The Beach" in den Spuren von Leo. Wir legen in einer Nebenbucht an, schwimmen zum Ufer, kraxeln ueber die steilen Felsen hier und gehen das kurze Stueck zum Strand. Schon auf dem Weg wird uns bewusst, was die Worte "it might be crowded" bedeuten, der Weg ist gut bevoelkert. Aber was wir dann bei der Ankunft sehen haut uns schon aus den Flip Flops: in der Bucht ankern bestimmt 20 Speedboats, die eine wahre Touristenflut mitgebracht haben. Es geht ungefaehr so zu wie in den Sommerferien bei 35 Grad im Stadtbad, vielleicht schlimmer...
Fluchtartig verlassen wir die Gegend wieder. Dann doch lieber wieder Fische beobachten statt fettleibigen Japanern die sich im Sand raekeln...
Also unternehmen wir noch einen zweiten Schnorchelgang der auch wieder sehr toll ist. Nach insgesamt vier Stunden sind wir dann wieder zurueck auf Phi Phi Don. Im Adventure Club fuehrt uns Naomi noch die Fotos vor, die sie mit einer Unterwasserkamera aufgenommen hat und erklaert uns was wir da alles gesehen haben. Echt klasse! Einziges Manko an dem Trip ist der Preis fuer die Unterwasserfotos: stolze 1000 Baht fuer um die 60 Fotos... der Trip an sich hat nur 800 gekostet. Das geht dann irgendwie schon in Richtung Abzocke finde ich. Naja, egal, jetzt liegt der Schein schon am Tresen und die CD ist gebrannt.
Nachdem wir doch etwas erschoepft sind staerken wir uns erstmal mit ein wenig Thaifood. Wie immer schmeckt es sehr gut hier.
Naechster Punkt auf unserer Sight-seeing-Liste ist der View-Point auf einem der "Berge" auf der Insel. Also ist mal wieder Treppen steigen angesagt. Sind zwar nicht viele, aber in Verbindung mit den 33 Grad treibt uns jede Stufe das Wasser aus den Poren. Zum Glueck besteht nicht der ganze Weg aus Stufen, etwa ab der Haelfte windet sich ein stetig ansteigender Pfad den Berg hinauf. Oben ist die Aussicht dann auch wunderbar.

An einem der Baeume haengt ein Foto, dass kurz nach dem Tsunami 2004 aufgenommen wurde. Sieht schon uebel aus. Einige der Haeuser stehen zwar noch, aber das meiste ist schon weg. Ko Phi Phi war eines der am staerksten betroffenen Gebiete.

Ausserdem finden wir noch ein Schild auf dem steht, dass der Sonnenuntergang zwischen 18 und 18:30 ist. Kurz auf die Uhr geschaut, jetzt ists 15:30. Hm, der Sonnenuntergang waer hier sicher toll, aber so lang warten is auch doof. Also gehen wir den Berg wieder runter, huepfen ins knietiefe Meer und machen und zwei Stunden spaeter wieder auf den Weg. Im Treppensteigen haben wir ja mittlerweile Uebung ;-)
Nach nichtmal 15 Minuten sind wir auch schon wieder am Gipfel angekommen und sichern uns ein schoenes Plaetzchen. Schnell noch nen Fruit-Shake beim Kiosk organisiert und dann warten wir faulenzend auf das Farbenspiel. Hat sich auf jeden Fall gelohnt nochmal rauf gekommen zu sein!

Tja, das war auch schon wieder unser Tag. Muede schleichen wir in unseren Bungalow und erwarten mit Grauen die Nacht...
Samstag, 23. Oktober 2010
7. Tag: Ko Phi Phi
So, heute gehts gleich weiter. Naechstes Ziel, die Insel Phi Phi. Dorthin kommt man von Railay aus mit der Faehre. Allerdings hat Railay keinen Hafen, so dass wir mit all unserem Hab und Gut in ein Longtail-Boot springen muessen und mit diesem zur Faehre gebracht werden... Tja, hier laeuft alles ein bisschen anders, denn das Umsteigen auf Hoher See ist gar nicht so einfach...

Die Ueberfahrt bis Ko Phi Phi dauert etwa 1 1/2 Stunden und der Seegang ist teilweise ziemlich heftig... Auf der Insel angekommen knuepfen sie einem pro Person 20 Baht quasi als "Eintritt" ab und dann darf man offiziell die "Partyinsel" betreten. Da wir uns noch nicht vorab um eine Unterkunft gekuemmert haben, steuern wir einfach mal auf ein Hotel zu, dass im Lonely Planet empfohlen wird. Leider ist da in der von uns anvisierten Preisklasse kein Zimmer mehr frei, so dass wir einer Tourist Guidin (die war vielleicht bescheuert) vertrauen, die uns einen Bungalow in Strandnaehe empfiehlt, der ordentlich ist und unserer Preisklasse eher entspricht. Warum wir diese Entscheidung bereuen, werden wir spaeter erfahren...
Naja seis drum, erstmal ab an den Beach. Das Wasser ist einfach traumhaft, sogar ICH empfindliche Mimose fuehle mich darin pudelwohl! ;-)

Anschliessend steuern wir den "Adventure Club" an, der im Reisefuehrer fuer Schnauchelausfluege angepriesen wird. Wie sich herausstellt: Zurecht. Der Kerl dort (ein Europaer) erklaert uns alles ganz ausfuehrlich, so dass wir fuer morgen um 8:50 Uhr einen Ausflug gebucht haben. Da wir noch etwas warten muessen, erzaehlt er uns noch ein bisschen von der Stadt. Offensichtlich sind wir wohl mitten in der Partymeile gelandet und ein angenehmes und ruhiges Schlafen in unserem Bungalow ist eher ein Wunschdenken. Naja we will see, vielleicht hat er ja nur uebertrieben...
Danach tigern wir los, um das gefuehlte 100. Thai-Food zu uns zu nehmen - Wunder oh Wunder, aber uns haengts noch nicht zum Hals raus. Hier gibts schon eine ziemlich vielseitige Auswahl!
So, jetzt simma vollgemampft. Was machen wir noch? Wie waere es mit Kajak fahren? Ja, das ist eine gute Option. Also auf zum Strandgangster und ein Boot organisieren. Ehe wir uns versehen, sind wir ausgestattet mit Boot, Paddel und Schwimmwesten und es geht ab ins offene Meer. Bis dahin ist es allerdings aufgrund der Ebbe ein langer Marsch. Schliesslich paddeln wir los - nach rund 10 Minuten paddeln ist das Wasser immer noch grad mal hüfttief! Naja, so fucking what - weiter gehts. Mir tun schon die Arme weh, aber ein Ziel haben wir vor Augen - den, wie wir dachten Monkey Beach... Bis da hin ist es ein harter Kampf und beim Aussteigen schlag ich mir auch noch mein Knie auf - keine Panik, ist nur ein Kratzer und ich kann meine Reise fortsetzen! :-)
Auf Monkey Beach (der eigentlich ein Anderer ist) sehen wir natürlich keine Affen, sondern eigentlich nur Müll und eine Schaukel. Wow, das wars wert! But it's egal! Hank macht sich mal wieder vom Acker, weil er todesmutig mit seinem Leih-Schnorchel (ich will gar nicht wissen, wer den vor ihm alles im Maul gehabt hat) ein bisschen rumwuseln will. Es dauert nicht lang, dann kommt er wieder - verletzt!! Ebenfalls an den Rocks im Wasser angehauen. Erinnerungen an seinen Surf-Versuch in Byron Bay werden wach! :-) Also Kommando zurück. Zum Glück geht es mit den Wellen einfacher und wir erreichen ziemlich bald wieder das Festland, bzw. unsere Insel.

Am Abend gehts noch ein bisschen durch die kleinen Gaesschen, wo man jeglichen Krusch kaufen kann, bevor wir schliesslich unseren Bungalow aufsuchen und relativ schnell merken, was der Schnorcheltyp mit "Partymeile" gemeint hat - im Haeusschen herrscht Dancefloor-Atmosphaere.... Na dann gut Nacht! :-(

Die Ueberfahrt bis Ko Phi Phi dauert etwa 1 1/2 Stunden und der Seegang ist teilweise ziemlich heftig... Auf der Insel angekommen knuepfen sie einem pro Person 20 Baht quasi als "Eintritt" ab und dann darf man offiziell die "Partyinsel" betreten. Da wir uns noch nicht vorab um eine Unterkunft gekuemmert haben, steuern wir einfach mal auf ein Hotel zu, dass im Lonely Planet empfohlen wird. Leider ist da in der von uns anvisierten Preisklasse kein Zimmer mehr frei, so dass wir einer Tourist Guidin (die war vielleicht bescheuert) vertrauen, die uns einen Bungalow in Strandnaehe empfiehlt, der ordentlich ist und unserer Preisklasse eher entspricht. Warum wir diese Entscheidung bereuen, werden wir spaeter erfahren...
Naja seis drum, erstmal ab an den Beach. Das Wasser ist einfach traumhaft, sogar ICH empfindliche Mimose fuehle mich darin pudelwohl! ;-)

Anschliessend steuern wir den "Adventure Club" an, der im Reisefuehrer fuer Schnauchelausfluege angepriesen wird. Wie sich herausstellt: Zurecht. Der Kerl dort (ein Europaer) erklaert uns alles ganz ausfuehrlich, so dass wir fuer morgen um 8:50 Uhr einen Ausflug gebucht haben. Da wir noch etwas warten muessen, erzaehlt er uns noch ein bisschen von der Stadt. Offensichtlich sind wir wohl mitten in der Partymeile gelandet und ein angenehmes und ruhiges Schlafen in unserem Bungalow ist eher ein Wunschdenken. Naja we will see, vielleicht hat er ja nur uebertrieben...
Danach tigern wir los, um das gefuehlte 100. Thai-Food zu uns zu nehmen - Wunder oh Wunder, aber uns haengts noch nicht zum Hals raus. Hier gibts schon eine ziemlich vielseitige Auswahl!
So, jetzt simma vollgemampft. Was machen wir noch? Wie waere es mit Kajak fahren? Ja, das ist eine gute Option. Also auf zum Strandgangster und ein Boot organisieren. Ehe wir uns versehen, sind wir ausgestattet mit Boot, Paddel und Schwimmwesten und es geht ab ins offene Meer. Bis dahin ist es allerdings aufgrund der Ebbe ein langer Marsch. Schliesslich paddeln wir los - nach rund 10 Minuten paddeln ist das Wasser immer noch grad mal hüfttief! Naja, so fucking what - weiter gehts. Mir tun schon die Arme weh, aber ein Ziel haben wir vor Augen - den, wie wir dachten Monkey Beach... Bis da hin ist es ein harter Kampf und beim Aussteigen schlag ich mir auch noch mein Knie auf - keine Panik, ist nur ein Kratzer und ich kann meine Reise fortsetzen! :-)
Auf Monkey Beach (der eigentlich ein Anderer ist) sehen wir natürlich keine Affen, sondern eigentlich nur Müll und eine Schaukel. Wow, das wars wert! But it's egal! Hank macht sich mal wieder vom Acker, weil er todesmutig mit seinem Leih-Schnorchel (ich will gar nicht wissen, wer den vor ihm alles im Maul gehabt hat) ein bisschen rumwuseln will. Es dauert nicht lang, dann kommt er wieder - verletzt!! Ebenfalls an den Rocks im Wasser angehauen. Erinnerungen an seinen Surf-Versuch in Byron Bay werden wach! :-) Also Kommando zurück. Zum Glück geht es mit den Wellen einfacher und wir erreichen ziemlich bald wieder das Festland, bzw. unsere Insel.

Am Abend gehts noch ein bisschen durch die kleinen Gaesschen, wo man jeglichen Krusch kaufen kann, bevor wir schliesslich unseren Bungalow aufsuchen und relativ schnell merken, was der Schnorcheltyp mit "Partymeile" gemeint hat - im Haeusschen herrscht Dancefloor-Atmosphaere.... Na dann gut Nacht! :-(
6. Tag: Railay
Fuer heute Abend haben wir uns einen schoenen Bungalow auf Railay gesichert. Aber eins nach dem andren...
Beim Fruehstueck laufen im TV thailaendische Nachrichten und wir sehen einige Bilder aus dem Norden. Mann, wir koennen echt froh sein nicht da oben gelandet zu sein. Schaut zwar nicht lebensgefaehrlich aus, aber bis zu den Knien stehn da schon alle im Wasser.
Nach dem Fruestueck gehts voll bepackt an das Pier.

Hier fahren die sog. Longtail-Boote Richtung Railay ab. Man kommt dort nur mit dem Boot hin. Es ist zwar keine Insel, aber durch Berge abgeschottet und nicht mit Farhzeugen zu erreichen. Wir sitzen erstmal 15 - 20 Minuten rum, weil die Longteil-Boote keinen Fahrplan haben, sondern ablegen wenn sie voll sind. Und da gerade Nebensaison ist sind wir momentan die einzigen die warten. Als wir schon ueberlegen mit dem Bus ins naechste Dorf zu fahren, von wo oefter Boote ablegen da es naeher ist bietet man uns an fuer 50 Baht pro Person mehr gleich abzulegen. Das klingt doch gut und wir willigen ein. Es dauert dann zwar ein wenig bis es wirklich losgeht aber OK. Als wir gerade einsteigen kommen doch noch 2 andere Touris an, die wohl den gleichen Weg wie wir haben. Aber sie werden von unsrem Kapitaen voll ignoriert und stehen gelassen. Der denkt wohl an einen seiner Kumpels, der dann die beiden nach Railay schippern darf.
Nach ner dreiviertel Stunde an Bord legen wir am Oststrand von Railay an. Zielstrebig finden wir unser Hotel, das Sand Sea Resort und beziehen unseren kleinen aber feinen Bungalow. Dann ist es endlich so weit: ab an den Strand!

Selbiger ist auch wirklich sehr schoen und das Wasser ist wirklich sehr warm. Wir planschen ein wenig herum, bevor es wieder ans Sight-Seeing geht. Am Suedstrand der Halbinsel soll sich laut Reisefuehrer eine tolle Hoehle befinden. Also wandern wir im strahlenden Sonnenschein los. Nach kurzem Marsch stehen wir auch schon vor riesigen Felsformationen. Neben uns ist grad ein Kletterer am Start und versucht sein Glueck. Angeblich ist das hier ein wahres Kletterparadies. Naja, nix fuer uns, zumindest nicht in den Hoehen. Wir versuchen uns lieber an kleineren Felsen und suchen die Hoehle. Nach einigem hin und her Geklettere stellen wir aber fest, dass wir die Hoehle nicht finden. Geht aber nicht nur uns so, hier irren noch mehr Touris zwischen den Felsen herum. War wohl nix.
Also wandern wir als Alternativprogramm den wunderschoenen Strand entlang. Dabei gibts fuer mich auch den obligatorischen Sonnenbrand (ja Mama, ich habe mich eingeschmiert!). Aber kein allzu schlimmer, nur an Schultern und Genick.

Zurueck am Hotel planschen wir ein wenig im Pool herum. Inzwischen ist Ebbe und der Strand ist sehr viel breiter. Ausserdem sind auch einige vorher unterm Wasser gelegenen kleine Felsen aufgetaucht. Das ist natuerlich ein Paradies fuer mich alten Muschelsammler und ich melde mich auch gleich bei Carina ab und tigere los. Bei den kleineren Felsen stelle ich fest, dass man nun auch um den grossen Felsen der den Strand begrenzt herumwandern kann. Dort finde ich eine Hoehle die ein wahrer Muschelfriedhof ist. Hier liegen bis zu einem Meter hoch Muscheln und Muschelteile herum. Im hinteren Teil der Hoehle steht dann eine Palme. Sieht sehr cool aus, leider habe ich nicht an den Fotoapparat gedacht. Egal, Muscheln suchen. Ich finde auch ein paar schoene Stuecke und mache mich auf den Rueckweg, um Carina meine Funde zu praesentieren. Die liegt inzwischen aber nicht mehr am Pool, sondern sucht mich schon... Hm, da war ich wohl etwas laenger unterwegs. She is not amused.
Aber wir vertragen uns auch gleich wieder und setzen uns an den Strand um den Sonnenuntergang zu geniessen. Wie romantisch! ;-)

Beim Fruehstueck laufen im TV thailaendische Nachrichten und wir sehen einige Bilder aus dem Norden. Mann, wir koennen echt froh sein nicht da oben gelandet zu sein. Schaut zwar nicht lebensgefaehrlich aus, aber bis zu den Knien stehn da schon alle im Wasser.
Nach dem Fruestueck gehts voll bepackt an das Pier.

Hier fahren die sog. Longtail-Boote Richtung Railay ab. Man kommt dort nur mit dem Boot hin. Es ist zwar keine Insel, aber durch Berge abgeschottet und nicht mit Farhzeugen zu erreichen. Wir sitzen erstmal 15 - 20 Minuten rum, weil die Longteil-Boote keinen Fahrplan haben, sondern ablegen wenn sie voll sind. Und da gerade Nebensaison ist sind wir momentan die einzigen die warten. Als wir schon ueberlegen mit dem Bus ins naechste Dorf zu fahren, von wo oefter Boote ablegen da es naeher ist bietet man uns an fuer 50 Baht pro Person mehr gleich abzulegen. Das klingt doch gut und wir willigen ein. Es dauert dann zwar ein wenig bis es wirklich losgeht aber OK. Als wir gerade einsteigen kommen doch noch 2 andere Touris an, die wohl den gleichen Weg wie wir haben. Aber sie werden von unsrem Kapitaen voll ignoriert und stehen gelassen. Der denkt wohl an einen seiner Kumpels, der dann die beiden nach Railay schippern darf.
Nach ner dreiviertel Stunde an Bord legen wir am Oststrand von Railay an. Zielstrebig finden wir unser Hotel, das Sand Sea Resort und beziehen unseren kleinen aber feinen Bungalow. Dann ist es endlich so weit: ab an den Strand!

Selbiger ist auch wirklich sehr schoen und das Wasser ist wirklich sehr warm. Wir planschen ein wenig herum, bevor es wieder ans Sight-Seeing geht. Am Suedstrand der Halbinsel soll sich laut Reisefuehrer eine tolle Hoehle befinden. Also wandern wir im strahlenden Sonnenschein los. Nach kurzem Marsch stehen wir auch schon vor riesigen Felsformationen. Neben uns ist grad ein Kletterer am Start und versucht sein Glueck. Angeblich ist das hier ein wahres Kletterparadies. Naja, nix fuer uns, zumindest nicht in den Hoehen. Wir versuchen uns lieber an kleineren Felsen und suchen die Hoehle. Nach einigem hin und her Geklettere stellen wir aber fest, dass wir die Hoehle nicht finden. Geht aber nicht nur uns so, hier irren noch mehr Touris zwischen den Felsen herum. War wohl nix.
Also wandern wir als Alternativprogramm den wunderschoenen Strand entlang. Dabei gibts fuer mich auch den obligatorischen Sonnenbrand (ja Mama, ich habe mich eingeschmiert!). Aber kein allzu schlimmer, nur an Schultern und Genick.

Zurueck am Hotel planschen wir ein wenig im Pool herum. Inzwischen ist Ebbe und der Strand ist sehr viel breiter. Ausserdem sind auch einige vorher unterm Wasser gelegenen kleine Felsen aufgetaucht. Das ist natuerlich ein Paradies fuer mich alten Muschelsammler und ich melde mich auch gleich bei Carina ab und tigere los. Bei den kleineren Felsen stelle ich fest, dass man nun auch um den grossen Felsen der den Strand begrenzt herumwandern kann. Dort finde ich eine Hoehle die ein wahrer Muschelfriedhof ist. Hier liegen bis zu einem Meter hoch Muscheln und Muschelteile herum. Im hinteren Teil der Hoehle steht dann eine Palme. Sieht sehr cool aus, leider habe ich nicht an den Fotoapparat gedacht. Egal, Muscheln suchen. Ich finde auch ein paar schoene Stuecke und mache mich auf den Rueckweg, um Carina meine Funde zu praesentieren. Die liegt inzwischen aber nicht mehr am Pool, sondern sucht mich schon... Hm, da war ich wohl etwas laenger unterwegs. She is not amused.
Aber wir vertragen uns auch gleich wieder und setzen uns an den Strand um den Sonnenuntergang zu geniessen. Wie romantisch! ;-)

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